Ein Pott voller Geschichten

Vor dem Start der ersten Tour auf dem Gelände der Zeche Zollverein

Vor dem Start der ersten Tour auf dem Gelände der Zeche Zollverein

Entdeckungn im Ruhrgebiet.

Die Entstehung von diesem Bericht für NRW Tourismus war für mich besonders großartig, denn ich hatte diesmal nicht nur ein Rad dabei, sondern auch meine Familie. Tun, was man liebt, mit den Menschen, die man liebt, in einer Umgebung, die man liebt: dem Ruhrpott, meine Heimat. Man kann tatsächlich von einem Bilderbuchwochenende sprechen. Obendrauf war unser abwechslungsreiches Programm rund um die Routen des Radrevier.ruhr, gebettet in perfektes Wetter und spannende Locations für kleine und große Menschen.

Eine klare Empfehlung zum Nachmachen, auch und besonders für die ganze Familie. Das Ruhrgebiet präsentierte sich auf den vorgeschlagenen Radrouten von seiner wunderschönen Seite. Willkommen im „Pott voller Geschichten“. Mit Cargo- und Gravelbike ging es über Kanaluferwege und ehemalige Bahntrassen durch unsere beeindruckende Industriekulisse – stets fernab vom Straßenverkehrsmuff. Dafür mit unzähligen „Randerscheinungen“ und faszinierenden Zwischenstopps – auch für Einheimische.

Hier geht es zum Reisebericht, mit vielen Fotomomenten auf der Webseite von Tourismus NRW:
Ein Pott voller Geschichten – Entdeckungen im Ruhrgebiet

Ein Reisebericht für NRW Tourismus in Kooperation mit dem Radrevier.ruhr.

Wir haben einen Auftrag … und Verantwortung

Käferjule_radelt

Wer das Graveln mag, wird das Sauerland lieben. „Steinreich“ fühlte ich mich beim Flug über die Schotterpfade, die sich wie ein Teppich durch die wundervolle Natur geflochten haben (Hier geht es zum Bericht auf der Webseite von Tourismus NRW ). Im letzten Spätsommer hatte ich das große Glück, wunderschöne Erkenntnisse zu sammeln – fernab von den Startlinien beliebter Mountainbike-Marathons. Grüne Natur, statt roter Pulsbereiche. Weiterlesen

Ein Wochenende “steinreich”

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Foto: Luisa Möser

NRW hat viele schöne Orte.
Das Sauerland ist wohl einer der besten, um eine sportliche „Auszeit“ zu nehmen und um es mal ganz in Ruhe so richtig krachen zu lassen. Denn ist man erstmal auf einer Route, taucht man schnell in eine nahezu menschenleere landschaftliche Naturschönheit ein. Vom feinen Einsteiger-Kies bis zum groben Gravel-Geröll hat das Terrain die verschiedensten Körnungen zu bieten. So folgte ich ohne Widerworte den zahlreichen Einladungen schnurgerader Pisten, die Beine ordentlich fliegen zu lassen. Vorbei an klaren Seen und verwunschenen Tümpeln steuerten mich hin und wieder auch bewaldete Wurzelwege neben endlos scheinende Schotterpfaden in mein ganz persönliches Gravel-Glück. Weiterlesen

(Wonder)Women’s Bike Camp Reschensee 2017

Das Women’s Bike Camp am Reschensee in 3 1/2 Minuten zu packen war sicherlich keine leichte Aufgabe, bei so vielen traumhaften Aufnahmen! Die Tage dort sind einfach großartig. Wenn Menschen zusammenkommen, deren Herz für die gleiche Sache schlägt, dann kommen sooo viele schöne Momente zusammen. Egal ob Orga, die vielen tollen Aussteller, Partner, Guides oder Teilnehmer, alle haben Bock. Und wenn “die Sache” dann auch noch zwei Räder hat, ja bitte was kann dann da noch schief gehen!? Hier jedenfalls nix! Weiterlesen

Eine Ode … <3 | 4 Tage Sauerland

Dein Name ist nicht ehrenvoll, aber dafür bist du grenzenlos. Du bist nicht so laut wie der Pott, du bist eher zurückhaltend. Schüchtern kleidest du dich morgens in ein zauberhaftes Nebelkleid. Es steht dir gut. Sehr gut. Und es sieht jeden Tag anders aus. Obwohl du es nicht nötig hast, lässt du den Tau für dich glitzern. Mittags lässt du es mit traumhafter Ruhe richtig krachen. Du bist nicht Frankreich, nicht Südtirol, Österreich, nicht Belgien oder Mallorze. Nein. Das bist du wahrlich nicht. Du hast keine Palmen mit Kokosnuss, du hast Tannen mit den schönsten Zapfen. Du brauchst keine grünen Fensterläden, du hast gehäkelte Gardinen, bei dir sind sie zeitlos. Deine Pässe sind klein, aber dafür oho. Du bist halt streng. Hochprozentig. Ehrlich. Direkt. Unterschätzt man dich, lässt du einen auch mal stehen. Man kann dir nicht böse sein. Du schickst immerzu einen erholsamen Randmoment. Einen glücklichen Augenblick. Eine Achterbahnfahrt mit Rückenwind. Ein Ortsschild.
Du zeigst, worauf es ankommt, wenn man es mal wieder vergisst.
Dein Mandelkuchen heißt Appelstrudel, deine Waffel Pfannkuchen, bei der Crème brûlée kann dein ehrlicher Milchreis mithalten, deine Pizza braucht nicht mal italienische Zutaten um bella zu sein.
Du bist etwas zerstreut. Dein Meer teilt sich in viele Seen. Größenwahnsinnig bist du nur in der Weitsicht. Dein Asphalt hat selten ne Kodderschnauze, du flüsterst eigentlich immer. Du bist nicht voll mit Radfahrern und erst recht nicht mit Autos. Du kommst ohne Ampeln aus. Nahezu. Es fehlt auch nicht an Menschenmangel. Deine Radwege bringst du fertig, Löcher stopfst du mit deinem Erdreich oder einem Viadukt und Brücken, ja Brücken bauste direkt ins Herz und mit dem sieht man ja bekanntlich am besten.

Danke süßes Sauerland. <3

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Sauerland, so süß wie Malle.

So! Nach ner Woche im sauerländischen Outback und freiwilliger Medienabstinenz melde ich mich mit nen paar Bildchen zurück! Wie dat so ist mit dem Urlaub, wird man ersma ordentlich krank. Aber wenn der Rotz wieder raus is, isset umso schöner.

Et is zwar nicht ganz so warm wie auf Malle, statt Palmen gibbet Tannen und statt grüner Fensterläden halt Gardinen, aber dat tut den leeren Straßen mit meist fantastischem Asphalt und der Abwesenheit von Ampeln, den wunderschönen Wäldern mit traumhafter Ruhe und dem Mangel an Menschenmassen auch keinen Abbruch. Wenn die Natur am Morgen langsam ihr Nebelkleid auszieht und die Sonne die Wälder in den schönsten Farben leuchten lässt, dann sammeln sich sogar Höhenmeter fast wie von alleine. Und wer dat Meer vermisst, fährt halt annen See – davon gibbet da nämlich ne Menge! Statt Mandelkuchen mal Appelstrudel. Et muss auch nich immer der Sandstrand sein – et geht auch mal ne Wiese! Mal ne Wiese mit Reh, Mäusken oder Karnickel, mal auch einfach mit watt Nebelsüppken. Beim genauen Hingucken is dat Sauerland jedenfalls nen kleines Liebchen mit ganz fantastischen Facetten und wenn man datt erkannt hat, dann beginnt man sogar stundenlange kühle Nebelsuppe als romantisch zu empfinden. :*

Vorfreude :: Bald geht’s ins Elsass

Bald ist Pfingsten! Das bedeutet eine Woche Elsass-Bikespaß! In diesem Jahr wohnen wir (eine Gang begeisterter MTB-Fans aus dem erweiterten Ruhpott) in Stosswihr. Das Dorf liegt (ebenso wie Metzeral), in den Vogesen, genau gesagt im Vallée de la Petite Fecht, einem Seitental des Vallée de Munster, etwa 20 km von Colmar im Osten und 25 km von Gérardmer im Westen entfernt (sagt Wikipedia). Wir wohnen also wieder direkt im regionalen Naturpark „Ballons des Vosges“. Markus Beschreibung zum Haus:  “Größer und mit Treppe runter zur Fecht mit Sauna und Solarium”. Och! :P Der Kurztrip im letzten Jahr war einfach fantastisch und ich bin sehr froh, dass ich die Truppe wieder begleiten darf! An der Stelle auch noch mal vielen Dank an Markus für die Orga unserer Residenz und meiner castingfreien Greencard für die Teilnahme! Ohne Recall ins Finale ;-) Weiterlesen