Linsensüppken | tolles Früchtchen!

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Die Linse! Nen Hülsenfrüchtchen is dat. Trockener Boden und ungünstige klimatische Bedingungen sind null Problemo für die hochwertige Eiweißbombe! Außerdem isse fettarm, ballaststoffreich und beherrbergt sieben von neun essentiellen Aminosäuren. Esst ihr nen Vollkornbrot dazu, bekommt ihr auch noch die fehlenden zwei! Auch Vitamine und Mineralstoffe, die wichtig für den Organismus sind, sind hier zu finden (B-Vitamine, Eisen, Selen und Zink).
Außerdem is die Linse watt für Sparfüchse. Sicherlich stehen schon wieder ein paar Biketeile oben auffe Einkaufsliste und damit ihr auch schnell auf euren Hobel kommt, dauert dat Abarbeiten der Bauanleutung für dat Süppken nur 20 Minütchen! Guten Hunger und besten Appetit! Weiterlesen

Biohof als Ausflugsziel

Ausflugstipp zu Rad! Drumherum viel Trail, mittendrin viel Idylle! Leckere, schöne Idylle!
Der “Hof zur Hellen“! Lars und Silke haben mich vergangenes WE in Verbindung mit ner entspannten MTB-Tour dorthin gefahren. Ich war sofort verknallt in den Biohof in Velbert-Neviges.

Hellen heißt übersetzt übrigens sowatt wie Zu Halde, Helde “Abhang” oder auch im mittelhochdeutschen helle “Versteck, Verborgenes”. Liegt mitten aufm Hügel dat Dingen! Erholt euch inner Sonne zwischen Gemüse, Tieren und lecker Kaffee mit Kuchen! Toll <3

Hof zur Hellen
Windrather Straße 197
42553 Velbert-Neviges

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Training on ice

Erinnerung geht durch den Magen | Mallorquinischer Trainingslager-Mandelkuchen

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Eine Woche Trainingslager unter paradiesischen Bedingungen mit nem bunten Haufen gut gelaunter Mädels, in der schönsten Radspot-WG aller Zeiten! Viel Sonne, keine Ampeln, toller Asphalt, Höhenmeter die sich wie von allein sammeln, Adrenalin-Abfahrten, saftige grüne Wiesen, blauester Himmel … und ne ständig offen stehende Kinnlade, ausgelöst durch so viele reizvolle Aussichten! Hach – ich komme gleich wieder ins Schwärmen!

Andauend wird man gezwungen stehen zu bleiben – man will die ganze Insel abfotografieren und mit nach Hause nehmen! Dank Panoramafunktion am iPhone, konnte ich glücklicherweise ca. 20% ablichten (reicht bis November ;-)). Naja und wenn die Kinnlade schomma offen steht und man eh grad anhält, kann man die glückliche Kombination auch gleich nutzen für: Kuchen! Keine Tour ohne Stopp, kein Tach ohne Kuchen! Mandelkuchen!

An die Umstände kann man sich wohl sehr schnell gewöhnen – nur eine Woche Zuhause reichte aus für Entzugserscheinungen. Hervorgerufen durch fehlenden Pausen in Kombination mit Ermangelung an Mandelkuchen. Leider kann man ja nicht auf alles Einfluss nehmen. Ampeln sind da, Straßen gut fürs MTB und dat Wetter is numma so wie et is (dieses Jahr voll gut)! Aber Kuchen – denn kann man backen! Für alle, bei denen Erinnerung auch durch den Magen geht, hier das Rezept für den Mallorquinischen Trainingslager-Mandelkuchen:

Dat brauchste:

  • 8 Eier Größe M
  • Mark einer Vanilleschote
  • 250 g Zucker
  • 300 g nackige gemahlene Mandeln (ohne Haut)
  • 30 g gehackte Mandeln oder ganze Mandeln und selber dat Hackebeil schwingen
  • abgeriebene Schale von einer Zitrone und ner Orange – bitte BIO!
  • 1 Teelöffelken Zimt
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Springform Ø 26 cm
  • Bissken Fett für die Form
  • langer Kontroll-Holzspieß
  • vielleicht Alufolie
  • Rührgerät und Pfanne

 

So geht et:

1. Erst mal den Ofen anwerfen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas: Stufe 2) und die Springform fetten.

2. Eier trennen! Dat gelbe vom Ei, Mark der Vanilleschote und den Zucker mit dem Rührgerät geschmeidig rühren.

3. Wenn alles cremig ist, die nackigen, gemahlenen Mandeln, Zitronen- und Orangenschale und Zimt dazu schubsen und vermengen. Dat Eiweiß wird geschlagen bis et steif is und anschließend sofort untergehoben. Der brutale Teil ist nun vorbei – es wird wieder sanft:

4. Die fertige Mandelmasse in die Form streiche(l)n.
Im vorgeheizten Backofen wird der Kuchen 50–60 Minuten gebacken. Nach 50 Minuten kannste mal mit dem Kontroll-Holzspieß abchecken, ob der Teig „well done“ ist. Ist er erst „medium“ ist der Teig „spießig“ (klebt am Holz) und kann noch 5-10 Minütgen im Backofen verweilen! Falls der Kuchen nach 50 Minuten schon recht dunkel ist, kannste ihn mit Alufolie zudecken, damit er keinen Brand bekommt.

5. Die gehackte Mandeln werden in der Zwischenzeit in einer Pfanne unter wenden braun geröstet.

6. Dann ist es so weit! Nimm den Kuchen aus dem Ofen und atme dabei tief ein!Boah! Malle inne Lungen!

7. Vom Springformrand kannste den Kuchen sofort vorsichtig befreien und Auskühlen lassen. Anschließend den Formboden lösen.

8. Dat duftende runde Mandelmopped wird mit ordentlich Puderzucker bestäubt und mit den gerösteten Mandeln gepimpt. Serviert hab ich dazu noch ne Kugel Eis und frisch aufgeschnittene Orangen. Sorbet is bestimmt auch prima, oder Erdbeersoße, oder Schoki, oder oder, oder … Wie auch immer euer Mallekuchen aussah … oder aussehen soll: Lasst’s euch schmecken!

Erinnerung geht durch den Magen – Vorfreude sicherlich auch und Liebe sowieso! :-)

¡Que aproveche!

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Powerbrot – schnieke Scheibchen für’n schönen Schub

powerbrotAls ich irgendwann in der vergangenen Woche durch’s Gesichtsbuch gesurft bin, wurde mir ein äußerst interessantes Foto in die Timeline gespült (vielen Dank an Fiola :-)!). Natürlich war watt zum Essen da drauf, womit es dann auch sofort meine vollständige und ungeteilte Aufmerksamkeit hatte. Diesmal ging es aber ausnahmsweise mal nicht um Kuchen oder Kekse, sondern um Kerne und Körner. Und auch Nüssken und Samen. „Seedy Bread“ stand darunter und eine Scheibe nebst Brotlaib war abgebildet. Der appetitliche Querschnitt legte das kraftvolle Innenleben offen und trieb mir gleich Herzken inne geweiteten Pupillen. Gunter von Hagen hatte seine Körperwelten-Idee bestimmt beim Frühstück :D  Weiterlesen

White Chocolate Macadamia Cookies oder kleine Challenge mit sich selbst

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Wenn keine Rennen sind, muss man sich selbst kleine Challenges bauen! Auch um die mentale Stärke zu trainieren! Total wichtig und oft unterschätzt!

Neulich haben mich so Macadamiakekse vonner Verkaufstheke in Rüttenscheid angelacht – ich glaube die haben sogar gesprochen. Frech! Na egal – jedenfalls hätten die wohl auch gewonnen, wenn sie nix gesagt hätten. Ich war also gezwungen son Keks ausm Glas zu retten und in meinen Bauch zu befördern. Der war so köstlich, dass ich natürlich mehr wollte – ich dabei aber wohl arm geworden wäre. „Kekse gehn schnell“ rauschte es durch meine Birne und schwups … fand ich mich an der Kasse im Supermacht wieder. Dank moderner Technik hat man den Einkaufszettel ja immer schon dabei. Weiterlesen

Wenn der Appel auf die Birne fällt?

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Dann is Herbst! Dat Obst reift im rasanten Tempo und fällt in Scharen vonne Bäume!
Ganz klar ein Zeichen, dass wir es aufessen sollen!
Die regionale Küche hat also wieder allerhand gesundes Zeuch anzubieten! Damit wir kräftig und munter ins nächste Level starten können. Um nicht Game over zu gehen, bevor der Winter an die Tür bollert, sollten wir daher ordentlich zuschlagen! Also? Zeit für Appelkuchen! Weiterlesen