Garmin Velothon Berlin – Da bisse ersma baff wa!

Garmin Velothon Berlin – dit zweitgrößte Jedermann-Radrennen in Europa mit eenem Teilnehmeraufjebot von 13.000 Veloliebenden!
Dit is een Radsportfest! Da bisse ersma baff wa!

Die janze Vorwoche lief ma wieder suboptimal. Ersma zwee Tage ne ordentliche Majenverstimmung und keene Ahnung wovon und damit och keen ordentlichet Training, aber dit kann ich ja! :D Weiterlesen

Velothon Berlin – echtn duftet Rennen wa!

“B wie Berlin, B wie Bombe, B wie BMC, B wie Startblock und hoffentlich B wie Bums in den Beinen!!” hieß es am Samstag in meinem Gruß aus Berlin. Am Sonntag war es dann ein “B wie BÄÄÄM”. Erste in der Altersklasse beim Velothon Berlin :). Mit der 5 schnellsten Zeit, aber leider nur ein 12. Platz in der Gesamtwertung, weil die ersten 10 Frauen nach Zieleinfahrt gewertet wurden. Aus der Spitzengruppe von Block B, war die Spitze aus Block A leider nicht mehr zu holen auf den kurzen 60 Kilometern, aber es hat sau viel Bock gemacht. Weiterlesen

Noch ein paar total verspätete Zeilen zu Rund um Kölle

Ist jetzt auch schon was her, aber ich musste erst mal Urlaub machen.
So komme ich leider jetzt erst zum schreiben :-)

Das erste Rennen sollte also ein Rennradrennen werden. Leider bin ich die ersten Marathons mit Viren und Bazillen um die Wette gefahren, sodass der Saisonstart in Köln beim Straßenklassiker stattfand. Kellerwald, Sundern und Riva sind schon ausgefallen.  Weiterlesen

Sparkassengiro Bochum 2013. Lieber ne schlechte Strecke als keine?!

Ich will ja keine schlechte Stimmung machen, aber die Strecke 2013 ist wirklich alles andere als attraktiv – dafür aber schnell und aggressiv. Und was aggressiv ist, ist meistens auch gefährlich. Das kommt den Hobbysportlern sicherlich nicht so richtig entgegen. Wirklich sehr schade …

Wenn man sich die diesjährige Strecke anschaut hat man eher den Eindruck, dass mit biegen und brechen ein Jedermann-Rennen auf die Beine gestellt werden sollte. So nach dem Motto “Lieber ne schlechte Strecke, als gar keine”. Ob es für den Veranstalter zu teuer war, den alten und sehr beliebten Kurs in Bochum genehmigen zu lassen oder es generell unmöglich war, eine Genehmigung zu bekommen, kann man nur mutmaßen. Wenn diese Strecke die einzige Möglichkeit ist, frage ich mich ob die Planung durchdacht ist. Vielleicht sollte auch “nur” gespart werden? Die hohen Kosten für die Teilnehmer sind jedenfalls trotz der Streckenhalbierung die gleichen geblieben … Die Teilnehmerzahl wohl auch? Das wird ja ein Spaß! Offizielle Gründe für diese unschöne Streckenänderung, wurden bisher auch nicht veröffentlicht. Aber wenn’s am Ende nicht um Knete geht, worum dann?  Weiterlesen

MTB vs. RR

So, seit heute morgen sind auch die Zeiten raus (und eine weitere Bronchitis wie es aussieht). Ich war besonders gespannt auf den Vergleich zu der ersten Teilnahme. Mountainbike gegen Rennrad. Wie groß ist wohl der Unterschied auf der verwinkelten Strecke? Mit dem MTB habe ich für die 11 Kilometer in Krefeld 21 Minuten und 8 Sekunden (31,30 km/h) gebraucht. Gestern wurden zwar 22 Kilometer gefahren, aber laut Zwischenzeit nach den ersten 11 Kilometern eine Zeit von 19 Minuten und 25 Sekunden (33,96km/h) mit dem „einfachen“ Rennrad. Also eine Differenz von 1 Minute 43 Sekunden. Weiterlesen

Bergaufzeitfahren und Geradeauszeitfahren …

Ein kleiner Rückblick von René Zimmermann. Nutrixxionjedermannzeitfahrrennradtriathlonrakete und
nebenbei noch 4fun Pressewart. ;-)

4. Mai 2012. Bergaufzeitfahren Kutschenweg:
Im Vorfeld trommelte Jule auf den bekannten Kanälen leicht verwirrtes Zeug (ich weiß nicht was er damit meint??). Es sollte Rad gefahren werden. Soweit war die Idee großartig. Anschließend fiel irgendwo das Wort Zeitfahren. Es sollte also schnell gefahren werden. Das klang dann ja schon wieder anstrengend. Beim Lesen des Wortes Bergzeitfahren hatte ich kurz die Hoffnung es werde doch bergab gefahren. Weiterlesen

Bergzeitfahren 2012

Die Strecke ist ja wirklich schrecklich! Ich fahre da genau einmal im Jahr hoch und für dieses Jahr bin ich fertig! Auf gerade mal 2,5 Kilometern ein Höhenunterschied von 130 Metern. Wer nicht weiß was das bedeutet, kann sich den Kutschenweg gern mal ansehen. Während man durch eine idyllische Landschaft mit Ausblick auf das Ruhrtal, saftigen grünen Blümchen-Wiesen und Ponys fährt, zwitschern im Hintergrund romantisch die Vögel, in der untergehenden Sonne. Zeitgleich tobt aber in jedem Teilnehmer wohl ein brutaler und sehr schmerzhafter Krieg. Wechselnde Steigungen machen das ganze Spektakel nicht einfacher. Ich hasse den Kutschenweg! Weiterlesen

Münsterlandgiro 2011

Ich lebe! Mit Jedermannrennen bin ich durch! Das war’s, ich bin geheilt!
Zum Saisonabschluss fand am Tag der deutschen Einheit, der Münsterlandgiro statt. 60 Kilometer Mord und Totschlag.
Bedingt durch das flache Profil war es insgesamt ein sehr schnelles Rennen. Ich konnte neben einigen anderen Mädels gut in der Spitzengruppe mitfahren. Immer wieder kam es zu heiklen Situationen und jede Kurve bedeutete eine Gefahrenstelle. Ständig lag verkokelter Gummigeruch in der Luft. Die Gruppe war viel zu groß und nervös.

Schon nach knapp 33 Kilometern sind wir mit der 60 km-Spitzengruppe von hinten in eine 110km-Verfolgerguppe gefahren. Das hat es nicht besser gemacht. Nachdem ich kurz vorher einen schlimmen Sturz gesehen hatte, habe ich mich erstmal zurückgehalten und musste dadurch auch erstmal ein paar Plätze einbüßen … aber ganz egal! Dann durchatmen und „langsam und vorsichtig“ links vorbei schlängeln … In dem 110er Pulk bin ich noch auf Nutrixxion-Birte getroffen und wir konnten eine Weile zusammen fahren. Kurz vor dem Ziel  dann noch ein Massensturz, den wir unversehrt durchqueren konnten. Ein paar Herren lagen noch auf der Straße, ein paar sprangen über die Straße. Trinkflaschen, Autoschlüssel, Fahrräder auf der Straße verteilt. Bis zum Ziel war es vielleicht noch ein Kilometer!

Ein paar Leute gehören wirklich nicht in ein Radrennen! Viele Fahrer fahren so rücksichtslos, unbedacht und riskant, dass es zu Stürzen kommt, die ohne Probleme verhindert werden können.
Alles für nichts! Es gibt auf Jedermannrennen nichts zu holen! Nichts!
Ich habe einen so schlimmen Sturz gesehen, dass ich wirklich kurz davor war aufzuhören, weil ich einfach Angst hatte. Wenn Menschen wie Puppen durch die Luft fliegen und regungslos liegenbleiben, sollte man sich wirklich fragen, was einen dazu bewegt, schwere Verletzungen zu riskieren. Da kann die Atmosphäre und die Stimmung noch so toll, das Event noch so lückenlos und grandios organisiert sein –wenn so viel Mensch und Material zu schaden kommt, läuft da was nicht richtig. Aber nicht nur das teilweise schlechte Fahrverhalten, sondern auch das Streckenprofil war risikoreich. Der ein oder andere Anstieg, hätte dem Kurs sicherlich gut getan um das Feld auseinander zu ziehen. Vor allem aber den Teilnehmern und dessen Haut und Knochen.

Ich hatte wirklich Glück und bin so froh dass alles heile ist. Ein paar Sekunden schneller und ich wäre mitten drin gewesen im Massensturz.  Nach 1:24:14h und 60 Kilometern bin ich überglücklich und vor allem erleichtert über die Ziellinie gerollt. Am Ende trotzdem noch zweite meiner Altersklasse und fünfte Overall… da hatte ich nicht mit gerechnet. 16 Sekunden Rückstand auf die Führende…