… aber nur für eine Woche! Das 3h-Rennen in Hagen, musste heute leider ausfallen. Die letzten Wochen hat es sich schon bemerkbar gemacht, aber wirklich glauben konnte ich das nicht. Oder wollte?! … Wenn man motiviert ist zu trainieren und dann der Antrieb fehlt, weil die Beine nicht wollen, stimmt was nicht. Wenn der Kopf den Dienst verweigert (was ich ja leider aus Rennen auch ganz gut kenne) und dann schon lockeres Training zur Hürde wird, muss man sich aber fragen was schief läuft und was zu tun ist.
Man kann eben nicht alles auf einmal. Oder zumindest nicht ständig. Ich bin kein Nasenbohrer und ich brauche Action und Bewegung, aber zuviel davon ist wohl auch nicht das gesündeste, auch wenn es sich eigentlich gut anfühlt.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal an den Punkt komme, am dem ich so müde bin, dass mir das Training zu anstrengend wird. Aber da wurde ich nun eines besseren belehrt. Nach gesundheitlichen Problemen in den letzten Wochen, wenig Ruhe und vielen stressigen Tagen, musste ich mir eingestehen, dass ich doch müder bin als nur “nicht ausgeschlafen”. Die Einsicht ist mir wirklich sehr schwer gefallen. Wir sind jetzt knapp über der Mitte der Saison, es folgen noch einige Rennen an denen ich gut abschneiden möchte und da baut sich natürlich auch ein gewisser Druck auf. Da passt es natürlich auch gar nicht eine Pause einzulegen… Jetzt heißt es erstmal ausruhen und hoffen, dass ich mich erhole um bei den letzten Rennen wieder vorne dabei zu sein. Wenn das nicht klappt, wäre das schon ein arg enttäuschendes Saisonende. Kommende Woche habe ich erstmal Urlaub und der Trainingsplan sagt “Alternativsportprogramm”. Ich hoffe ich kann am 4. September mit der CTF in Bottrop wieder einsteigen. Ich kann es kaum erwarten!!!
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Bewegen, aber anders …
…Ich weiß, dass einige Leute die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, … :D meine Verletzungsquote ist auch eigentlich hoch genug, aber ich habe ja eine Schwäche für Fortbewegungsmittel ohne Motor und im Moment bin ich wieder ganz schwach :-P
Mein Skateboard aus alten Zeiten gibt es leider nicht mehr, aber die lange Variante ist eh viel interessanter. Damit kann man Berg abwärts, ohne Probleme Geschwindigkeiten über 50 (!!!) km/h erreichen und dabei noch recht kontrolliert auf dem Brett stehen. Jaja schon gut :D … das habe ich ja auch garnicht vor!! Die Menschen die das machen fahren “Downhill” und das ist mir auf dem Rad ja schon viel zu suspekt. Ich mag mit dem Longboard nur locker durch die Gegend fahren, wenn das Rad mal stehen bleibt. Risikofreudig bleibe ich aber trotzdem :P ich kaufe auch Knieschoner -versprochen Mama ;)
Nachdem ich nun unendlich viele Bretter im Netz angeschaut habe und ein Materialstudium gemacht habe, war ich in meiner Ruhewoche auch in Köln bei concretewave . Zum Auto bin ich dann schon gerollt :-)
So siehts aus, wenn man es kann:
Appetithappen?
Alle guten Dinge sind 4!
So! Ab jetzt geht es richtig rund! Das war mir irgendwie gar nicht so bewusst, aber jetzt kommen die Rennen schlag auf schlag. Das MTB ist wieder fahrbereit und ich auch. Die letzten Tage habe ich der lieben Gesundheit wegen Zwangspausiert.
Am kommenden Wochenende wird das Rennrad ausgeführt! Am Sonntag ist der Sparkassengiro in Bochum. Endlich! Nachdem mir bei meiner letzten Teilnahme kurz vor der Ziellinie das Schlüsselbein zerbrach, wage ich es am Sonntag noch mal das Rennen erfolgreich zu beenden.
In Bochum gehe ich wieder für das Nutrixxion 4fun Team an den Start und hoffe darauf, mit meinen Teamkollegen die grün/schwarzen Trikots möglichst weit vorne zu platzieren.
Seit 2010 ist die Strecke geändert. Nicht mehr 3 Runden (75 km), sondern 2 Runden (50 km) oder 4 Runden (100 km). 100 Kilometer sind mir zu viel und 50 eigentlich zu wenig, aber mit den 50 Kilometern bin ich auf der sicheren Seite. Außerdem sind es 50 Kilometer weniger zum verletzen ;-). Da mein Rennrad ordentlich durch ist, hoffe ich, dass das Material hält und das Wetter es gut mit uns meint. Kette und Kassette wurden noch getauscht. Die Kettenblätter müssen die Surkenstraße noch zwei mal durchhalten! Bitte!!
Gleich geht’s los
Fast ist alles fertig. Ein paar Teile müssen noch in die Tasche hüpfen, der MP3-Player bekommt noch neue Musik und dann kann es schon fast losgehen. Flo und Thomas sind hoffentlich auch fast fertig und schlagen bald hier auf. Ich bin seit 5h auf den Beinen und wusel rum. Und ich fühle mich schon so, als wäre der Marathon heute.
Nach der Anreise heute werden wir das Festival besuchen und die Startunterlagen abholen.
Und ich werde versuchen Einfluss auf meinen Startblock zu nehmen. Meiner Anmeldung nach müsste ich sehr weit hinten stehen. Einen vorderen Startblock für Lizenzfahrer gibt es in Willingen leider nicht und so erfolgt die Startaufstellung nach Meldeeingang. Da ich spät gemeldet bin …
Block A und B starten zuerst. C. D und E 15 Minuten später. Die Startzeit ist für Block A und B und für C, D und E jeweils gleich. Das bedeutet für mich: Starte ich beispielsweise aus E und in C stehen ein paar schnelle Mädels, habe ich kaum eine Chance aufzuschließen. Während die Konkurrenz schon unterwegs ist, warte ich darauf dass sich die Masse in Bewegung setzt, um dann sehr wahrscheinlich im ersten Anstieg im Stau zu stehen… Naja. Die Woche war sehr anstrengend und ich hätte auch nichts dagegen wenn Willingen erst kommende Woche wäre, aber ich latsche trotzdem mit voller Wucht auf’s Gaspedal! Der Spaß am Wochenende ist jedenfalls sicher. Wenigstens das steht fest :)
Ich schuppse dann mal den letzten Kram in die Tasche… und wünsche schöne Pfingsten!
3h Bergzeitfahren?!
In drei Tagen ist schon der Marathon in Saalhausen. Mit 64 Kilometern und 2125 Höhenmetern, ist der Halbmarathon wohl eher ein Bergzeitfahren “extrem”. Ich kann mir noch nicht wiklich vorstellen die Strecke zu fahren und bin auch etwas ängstlich muss ich gestehen. Das ist schon irgendwie viel mehr als sonst … und ich bin auch noch nie etwas vergleichbares mit so vielen Höhenmetern gefahren. Naja. Wenn ich den Marathon einigermaßen hinter mich gebracht habe, müssen die anderen Läufe der Trophy ja ein Klacks werden. Start ist schon um 9 Uhr. Das bedeutet Wecker um fünf?! Auwaia …
Willingen liegt höher als man denkt!
Für mich hat das mehrere Gründe. Zum einen war es organisatorisch bisher “zu hoch” für mich anzureisen und teil zu nehmen, aber in diesem Jahr darf ich mit Flo und Thomas nach Willingen zum Bikefestival fahren! Juhuuu! Zudem ist die Teilnehmerzahl höher und die Besetzung in dem Rennen ist neben GER auch POL, NED, ITA, SLO, CZE, ROM, AUT, HUN und BEL.
Ich hoffe die “gemischte Nationalitätentüte” betrifft auch das Frauenfeld! Egal wer da im Startblock steht, ich werde Gas geben!
Hoch geht es auch im Rennen! Mit 1626 Höhenmetern auf 52 Kilometern, kann die Luft auch schon mal dünn werden ;-)! Aber das macht ja gar nichts, denn viel höher geht es schon vorher: Mit supi Vorbereitung in der Höhenkammer bei bewegungsfelder! -da kann ja gar nichts schief gehen :)!
Am Pfingstwochenende startet am Sonntag Morgen um 6:30 Uhr die Startaufstellung! Drei Strecken stehen zur Auswahl. Ich habe mich für die kleine Runde entschieden, die mit 52 Kilometern und 1626 Höhenmetern eigentlich die normale Mitteldistanz im Marathon bedeutet. Die Mitteldistanz in Willingen liegt bei 95 Kilometern und 2900 Höhenmetern -ich finde da kann man wohl auch Langdistanz zu sagen. Naja, aber dann wüste wohl keiner wie man die 122 Kilometer mit 3751 Höhnemetern nennen soll :D.
Da ich noch eigenständig über die Ziellinie fahren möchte visiere ich die kleine Runde an und biege in eine zweite wenn ich mich danach fühle.
Ich freue mich tierisch auf das Pfingstwochenende! Das wird ein Spaß :)
ach du grüne Neune?! … neee Jule :D
Ich habe es in das Nutrixxion4fun Team geschafft und bestreite die Straßensaison mit vielen anderen sportlichen Teamkollegen in grün-schwarz :)
Irre oder? Ich freue mich jedenfalls wahnsinnig und bin gespannt wie ein Flitzebogen auf alles was da kommen mag!
Am Montag geht es endlich los! Rund um Köln! Und knapp, aber dennoch pünktlich, durfte ich gestern nach Dortmud zu Nutrixxion fahren und das Rad und die Teamkleidung in Empfang nehmen. Drei meiner Teamkollegen waren auch angereist. Zwei davon sogar aus Frankfurt. Birgit, Jan und Thorsten .. allesamt symphatische Zeitgenossen und alle mit ihrer eigenen kleinen Geschichte.
Leider war das neue Corratec-Teamrad in meiner (Mini)Größe nicht lieferbar, sodass ich erstmal ein Vorjahresmodell fahre. Ein Basso “astra” :)! Sehr schickes Ding! Dura Ace komplett, schicke citec 3000 aero Laufräder …! Hallo?!?! Ich bin im Materialhimmel!!! Nachdem Thomas morgen nochmal alles durchgecheckt hat, habe ich noch 2 Trainingseinheiten Zeit mich an das neue Rad zu gewöhnen, ehe es am Montag in den Renneinsatz startet! Ich hoffe es wird alles gut. Die gelieferte Teamkleidung ist leider zu groß und muss am Montag im Schrank bleiben. Obwohl, … für ein Treppchenfoto ist die Aerodynamik ja nicht sooooo wichtig ;-)
Okay, jetzt liegt der Focus also auf Montag. Wo ist denn auf einmal die Zeit geblieben?!
Ich habe mich für die 68 Kilometer Strecke entschieden. Um 11h Uhr ist Start! Ich hoffe ich stehe vorne im Startblock und komme gut weg. Hoffe darauf, dass ich mit dem Rad zurecht komme, dass das Wetter hält, die Beine, dass ich gute Gruppen erwische in denen ich mitrollen kann, dass mir die Strecke liegt, kein Stürze sind, keine Krämpfe kommen und und und. Und wenn ich dann gut durchkomme und heile ankomme, dann ist alles gut! Die Gedanken überschlagen sich schon wieder 3 Tage vorm Rennen^^ -na super. Ich habe ja schon den Eindruck dass ich fit bin, aber je näher der Tag rückt desto skeptischer werde ich. Ich hoffe dass ist nur die Aufregung. Fühlt sich nicht so gut an. Das erste Rennen ist auch irgendwie immer besonders spannend. Es ist ja die erste “Zerreißprobe”, “Formtest” oder wie auch immer … danach weiß man jedenfalls dann auch, wie fit man tatsächlich ist und woran man noch arbeiten muss. Passend zur Aufregung habe ich seit einer Woche Knieprobleme. Aber hier höre ich auf, sonst muss ich mir grauselige Dinge ausmalen… Alles wird gut! Wenn nicht am Montag, dann eben am Samstag in Sundern! oder Sonntag beim Zeitfahren oder …
:)
Also die ersten Ausfahrten waren herrlich!
Nicht nur das es super ist, auf diesem Teil zu sitzen, auch das Wetter passt endlich mal! Seit dem Wochenende trocken und: Heute kurze Hose!!! Kaum zu glauben, man fühlt sich gleich viel beweglicher und mobiler ohne die gefühlten 30 Stoffschichten! Ich freue mich auf die nächsten Ausfahrten, bei milden Temperaturen und Sonnenschein! An der Ostsee ist übrigens 1 Grad!!! :D
Let it rock!!!
Die Saison muss großartig werden!! Ich bin noch völlig von der Rolle. Da steht tatsächlich das BMC Teamelite TE01 in meinem Wohnzimmer!!!
In diesem Jahr bekomme ich die Gelegenheit die Saison zusammen mit Carsten Brake im Rauer BMC Racingteam zu bestreiten. Carsten hat sich in der vergangenen Saison den Titel des Deutschen Meisters im Cross-Triathlon gesichert. Der Cross-Triathlon wird 2011 auch seine Disziplin sein.
Als plötzlich die Möglichkeit eines Teilsponsorings vom BMC und Radsport Rauer im Raum stand, konnte ich gar nicht glauben was da passiert. Und begriffen habe ich es wohl auch erst gestern, als ich das Bike in Empfang genommen habe.
Auf der Radmesse in Essen bin ich das Rad mal Probe gefahren (ich war sofort verknallt) und dachte noch “wäre das galaktisch mal so ein Bike im Rennen zu fahren”. Dann ging irgendwie alles ganz schnell und irgendwann war klar: das BMC kommt!!! Und ich darf es fahren!!!
Am Freitag Nachmittag war ich nichts ahnend bei Thomas Rauer im Laden, um die Schaltung vom Rennrad einstellen zu lassen. Die Lage war auch recht entspannt, bis Thomas dann so nett gefragt hat ob ich wohl am Wochenende MTB fahren würde – Hä??? Wie denn, wo ich das das Trek längst abgegeben hatte?!?!? ACHSOOOOOOOO?!?!?!? Da war der Groschen dann gefallen und da stand tatsächlich das Teamelite dezent in der Ecke. Frisch geliefert, verpackt und noch nicht zusammengesetzt! Ab da war es dann vorbei mit der Ruhe! :) Nach mehrfacher Hyperventilation wäre ich dann noch fast in Ohnmacht gefallen als Thomas dann noch sagte, ich könne mir das Bike am Folgetag um 10h abholen!!!! WIE BITTE?!?!?!?
Samstag Morgen um kurz nach 10h war es dann so weit: Zusammen mit Christian zur nervlichen Unterstützung ging es nach Überruhr. Was für ein Augenblick :)!!! Team Rauer hat es tatsächlich geschafft das Bike fertig zusammen zu schrauben! Was für ein Einsatz :) Dankeschön!! Jetzt steht der ersten Ausfahrt nichts mehr im Wege!! Ich hoffe ich kann überhaupt noch absteigen… :D. Das ist echt ‘ne Traummaschine!!!































