Zwischenstand

…aua :-)
Das Bild sieht genau so aus, wie das Erste. Noch(!) ist nichts zu sehen (also außer einem häßlichem Bruch). Aber ich bin mir sicher: Das ändert sich! Schnell! Am 20.08. muss ich wieder zum durchleuchten…
Viel schöner: Am 17. Beginne ich endlich die Ausbildung! Endlich wieder was zu tun! Das freut nicht nur mich ;-)

Freud und Leid liegen nah beieinander – Sparkassengiro Bochum 2009

Ein aufregendes Rennen. Gefühlsmäßig eine echte Achterbahnfahrt.
Sechs Uhr Wecker. Mir war so schlecht vor Aufregung, dass ich echt mit dem Frühstück kämpfen musste. Um 7.20h ging es dann Richtung Bochum. Am HBF die Jungs getroffen, noch ne Runde warm fahren, ging es auch schon in den ersten Startblock.
8.30h fiel der Startschuss!

Ich konnte mich gleich mit in die erste Gruppe setzen. Die Zähne musste ich ganz schön zusammen beißen, aber irgendwann fand ich meinen Rhythmus! Und der ging ganz schön ab! :-)
Zur Mitte der ersten Runde vor mir der erste Sturz. Jemand fuhr in die Absperrgitter! Massenbremse! Mir rutschte das Hinterrad weg und ich fand mich auf dem Boden wieder. Kette ab, Hinterradbremse verbogen. Bis das wieder in der Reihe war! Ohgott! Alle weg! Ein netter Herr half mir. Ohne ihn hätte ich die verbogene Bremse wahrscheinlich gar nicht gesehen. Ich fuhr dann mit offener Bremse weiter.
Da hatte ich das Rennen eigentlich schon abgehakt!! Zu viel Zeit, zu viel Rückstand. Beim Fahren merkte ich aber, dass es super lief. Das Steißbein tat weh, aber das war erst mal nicht wichtig. Ich konnte alle wieder einholen!! Eine Gruppe nach der anderen! Ende der zweiten Runde war ich wieder in der ersten Verfolgergruppe und sogar die letzte Nutrixxion Fahrerin hab ich mir in der 3. Runde auf der Unistr. geschnappt! “Juhuuu” dachte ich, “ich bin wieder auf meiner Position. Ich erinnerte mich noch an eine Frau in der Spitzengruppe. Also war ich an zweiter Stelle! Damit konnte ich leben! Zum letzten mal die Surkenstraße hoch. Klasse Stimmung! Und nun nur noch ins Ziel rollen.

In einer Dreiergruppe fuhren wir dem Ende entgegen. Ich freute mich schon aufs Ziel!
3 km vor dem Ziel aber dann ein plötzliches Aus. Der Typ in der Mitte, fuhr dem Vordermann auf. Sturz! Ich konnte nichts machen. Mit ca. 55km/h ging ich ungebremst zu Boden.
Im ersten Schock bin ich erst mal wieder aufs Rad gesprungen und wollte noch schnell ins Ziel rollen. War ja nicht mehr weit! Die Bremse hang aber wieder und der Hinterreifen war platt! Ich habe den Typen, der mit mir gefallen ist, gefragt ob ich sein Hinterrad haben könne, aber Campa passte bei mir leider nicht. “Egal, dann fahre ich mit Platten ins Ziel”. Wieder rauf aufs Rad… ich kam nur einen Meter dann wurde es dunkel und ich merkte auch dass irgendwas nicht stimmte. Das war dann das Ende! 2 Kilometer vorm Ziel! Schlüsselbeinbruch. Ein Arzt war schnell zur Stelle und die Unfallstelle wurde abgesperrt.
Gott sei Dank waren auch schnell Christian, Familie und Freunde da. Die waren ja auch auf dem Weg zum Ziel. Mit dem Krankenwagen ging es dann (an der Ziellinie vorbei) ins Bergmannsheil -ein Krankenhaus in Bochum. Dort wurde der diagnostizierte Bruch von der Strecke dann bestätigt. Die Saison geht für mich in diesem Jahr noch früher zu ende! Und ich bin fit wie nie!

Das Rad überlebt relativ unbeschadet. Der Helm ist ein Puzzle. Da ist wohl ein neuer fällig. Der Bruch tut höllisch weh, aber die Enttäuschung schmerzt wohl noch um einiges mehr. Ich habe mit Christian die Ergebnisliste studiert! Die Nutrixxion Fahrerin die ich in der 3. Runde überholt habe ist erste geworden!! Was das bedeutet, wenn der idiotische Sturz der beiden vor mir nicht gewesen wäre, ist damit wohl klar!! Sieg! Supercool oder??
Selbst wenn ich nur die Rundenzeiten der ersten beiden Runden nehme und hochrechne hätte ich Platz 2 mit 15 Sekunden Rückstand erreicht!!! Aber da sie hinter mir fuhr, lag ich tatsächlich an Position 1!!! Wow!!!
Der Traum zu gewinnen war so groß und tatsächlich auch nur 2 Kilometer entfernt. Das ist unglaublich für mich! Ich war so fit gestern! Alles hat gepasst! Es hat Spaß gemacht. Die vielen Leute, die da waren – das war wirklich eine große Freude! Dankeschön!
Zu allem Ärger kann ich meine neue Ausbildung auch nicht anfangen. Heute Nachmittag muss ich erst mal zum Chirurgen, den Rucksackverband enger schnallen lassen. Mir graut es schon…
Hoffentlich fällt der Krankenschein milde aus…

Ich hatte leider nicht den einzigen Sturz. Heiko aus dem Verein stürzte auch und zog sich Verletzungen zu. Tobi K. stieg auch nach der ersten Runde aufgrund eines Sturzes aus. Weitere hatten Platten.

Tobi kam super durch und auch Rolf, unser Vereinschef, mit Michael und Jörg überstanden alles gut. Marcus und Till fuhren ebenfalls ein starkes Rennen. Platz 9 für Marcus. Till knapp dahinter. Glückwunsch für euch! Super gefahren! :-)

Hast Du Lust?

Hallo Zusammen!
Er kommt immer näher, der 2. August, und mit ihm der Sparkassengiro in Bochum.
2 Jahre ists nun her, dass ich mich mit meinem damals gerade frisch gekauftem Rad zum Giro 2007 angemeldet habe. Damals wusste ich nicht was auf mich zukommt und als heimliches erstes Rennen konnte ich mit dem 6. Platz einen kleinen Erfolg feiern. Ohne Rad gehts seit dem gar nicht mehr. Verein gesucht, Lizenz gezogen und die ersten Rennen abgespult. Rennrad und Mountainbike, Straße und tiefster Wald. Egal wieviel Spaß es macht, ist der Giro in Bochum aber doch mein wichtigstes Rennen. Es war ja nunmal auch mein erstes.
Nach dem Rennen 2007 fieberte ich schon dem Giro 2008 entgegen. Gut vorbereitet habe ich letztes Jahr schon vom Treppchen geträumt, aber durch eigenes Verschulden hatte ich Krämpfe, weil ich mein Getränk nicht vertragen habe. Dennoch Platz 4. Es wäre ohne Krämpfe mehr drin gewesen, da bin ich mir ganz sicher und umso motivierter bin ich in diesem Jahr. Die Konkurrenz ist auch nicht ‘ohne’!
Durch die lange Pause im Winter wg. der Knieverletzung und die Abschlussprüfung im Mai hatte ich schon Einbußen beim Start in die Saison, aber die letzten Wochen hatte ich ja frei und konnte optimal trainieren. Mit der sportlichen Betreuung von ‘Bewegungsfelder’ , mit Trainingsplan und Einheiten in der Höhenkammer, der Unterstützung durch Radsport Rauer und der Hilfe der ERG1900 e.V. hoffe ich in diesem Jahr endlich aufs Treppchen fahren zu können. Ich bin schon seit Wochen furchtbar aufgeregt. Freud und Leid liegen nur 100stel Sekunden voneinander entfernt, denn so gut ich auch vorbereitet bin kann immer eine Scherbe auf der Straße liegen oder ein Sturz passieren. Zudem braucht man auch gute Leute um ein Rennen zu fahren, sowohl auf der Strecke als auch am Streckenrand.
Darum: Wenn du Lust und Zeit hast, dann komm vorbei (ansonsten ist Daumen drücken auch erlaubt). Ich freue mich! Jedes bekannte Gesicht am Streckenrand ist besser als jedes Doping! Ich kann nur leider nicht anhalten ;-)
Die Stimmung in Bochum ist wirklich klasse. Und außer dem Rennen gibt es außerhalb der Strecke viel zu schauen und auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Nun aber Schluss mit der Werbung. Ich freue mich über jede Unterstützung, und wenns in diesem Jahr nicht klappen sollte…2010…dann aber erst recht!

Start des Jedermanngiro ist um 8.30h
Wo es lang geht steht HIER
Oder über http://www.sparkassen-giro.de

Thypisch…

…kurz vorm Sparkassengiro haut es mich in der Endvorbereitung nochmal um. Mandelentzündung. Antibiotikum. Trainingsverbot! Gerade hatte ich meine erste Einheit in der Höhenkammer. Supercool! Den Rest der Woche verbringe ich also frei von Training :-( Überhaupt nicht cool! Am Sonntag starte ich wieder mit lockerem Grundlagentraining und hoffe dass die Einbußen durch die Entzündung nicht so groß sind…

Örag Mounty Tour mit Rudi Altig!


Presseinformation:

ÖRAG Rechtsschutz lud ein zur Mounty-Tour im Essener Ruhrtal!
Radeln mit dem Weltmeister
Düsseldorf, 6. Juli 2009 – Gemeinsam mit Radsport-Legende Rudi Altig erkundeten gestern etwa 20 Hobbyradler der ÖRAG Rechtsschutzversicherung das Ruhrtal im Essener Süden. Unter dem Motto „Zwischen Kohle, Maloche und Kulturhauptstadt“ traten die Mitarbeiter des Rechtsschutzversicherers der Sparkassen-Finanzgruppe auf der Mounty-Tour nicht nur kräftig in die Pedale, sondern machten sich auch ein Bild vom Kulturwandel in der Region. Zwei verschiedene Touren von 30 beziehungsweise 60 Kilometer Länge und mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad führten die Pedalritter auf Forst- und Waldwegen durch die Natur. Geführt wurden sie von drei Guides des lokalen Radsportvereins Sturmvogel-Essen. Im Teilnehmerfeld band sich mit Rudi Altig gar ein waschechter Rad-Weltmeister, der das berühmte Trikot mit den Regenbogen-Farben 1966 im Straßenrennen auf dem Nürburgring gewann.

Trotz seiner rund 70 Lenze war der Überraschungsgast auch am Sonntag im
Ruhrpott ganz vorne mit dabei und motivierte die Mountain-Biker. Vorstand und
Betriebsrat der ÖRAG hatten, inspiriert durch ähnliche Radsport Veranstaltungen der Sparkassen-Finanzgruppe, die Idee zum Mitarbeiter Event. Begeistert vom Erfolg hoffen Sie nun, dass sich die Tour zur Unternehmenstradition entwickelt.

Das Foto links hat Rudi Altig noch mit uns aufgenommen. Die Chance durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Wirklich ein sehr sympatischer Kerl. Er ist die Tour ganz cool mit Jeans und Nike-Laufschuhen auf einem Treckingrad gefahren: “Für 30 Kilometer ziehe ich mich doch nicht um” -alle anderen Teilnehmer mit Radklamotten und Klickpedalen. Einen Flaschenhalter brauchte er auch nicht und schwitzen? Doch nicht mit unter einem Gramm Körperfettanteil. Das habe ich gelernt ;-)
Das Foto rechts zeigt die Gruppe die ich mit Thomas (Bildmitte) begleitet habe. Ein supernetter Haufen und für Waldunerfahrene wirklich mutig und fit!! Thomas hat die Tour mühevoll bis ins kleinste Detail organisiert und super umgesetzt :-)

Endlich sind sie da!…

…die neuen Teamtrikots samt Hose, Armlingen und Handschuhen sind da ! Sieht alles top aus!
Komplett ausgestattet machen wir nun den Wald unsicher und hoffentlich viele auf uns aufmerksam… :-)

Ruhrbikefestival in Wetter

…2009 verläuft die Strecke des Ruhrbike-Marathons wieder über das südliche Stadtgebiet von Wetter Ruhr) und hat eine Länge von 50 km und exakt 1.370 Höhenmeter. Der Rundkurs, der als einer der technischsten und konditionell forderndsten in Nordrhein-Westfalen gilt und kaum Möglichkeiten gibt, mal “die Beine hoch zu nehmen”, wird auf dem Harkortberg gestartet….” -Da freut man sich als Fahrer schon auf ein tolles Rennen!:-P
Diesmal waren wir wieder richtig viele Leute am Start! Marcus und ich als Radsportteam Rauer unterwegs bei den Lizenzfahrern und René vom SteelerSV, durften im ersten Startblock Platz einnehmen. Micha, Sebastian und Tobias standen etwas weiter hinten.
Das Rennen ist ein Klassiker hier im Pott und weit über seine Grenzen bekannt. So war natürlich Starbesetzung angesagt!
Ich hatte an dem Tag irgendwie morgerns schon das Gefühl von schweren Beinen. Eine harte Trainingswoche mit wenig Ruhe lag hinter mir. Beim Warmfahren bestätigte sich dann mein Gefühl. Meistens ist es dann aber so dass sich die Beine auf den ersten Rennkilometern etwas bessern und nachher sogar wieder gut sind. Die Beine waren dann auch tatsächlich kein Problem mehr. Nach dem Startschuss gings gleich bergan und es rollte eigentlich ganz gut. Aber dann ging nach ca. 10 Kilometern richtig die Post ab! Ich weiß nicht ob was passiert war oder nicht, aber ich hatte solche Rückenprobleme. Übelste schmerzen, die mit jedem Meter schlimmer wurden. Durch die wurzeligen Abfahrten und knackigen Anstiege, wurde es natürlich auch nicht besser. Wiegetritt, hin unt her rutschen auf dem Sattel, Strecken… nichts half. Ich war so verzweifelt und es tat so weh. Aufgeben war nicht drin, also musste ich es aushalten. Das fiel mir wirklich schwer und ich hoffe dass es eine einmalige Sache war. Jede Pedalumdrehung tat so weh und ich konnte nichts tun. Ich bin die letzten 40 Kilometer nur noch gekrochen. Eine Fahrerin nach der anderen zog vorbei. Das war natürlich auch schmerzhaft, in dem Moment allerdings auch ziemlich egal! Es zog und zog sich in die Länge. Ich wollte so gern ins Ziel. Ich hätte es gerne schneller hinter mir gehabt. Meine Zeit war eine Katastrophe! Im Ziel gab es dann aber erstmal Paracetamol. Der Schmerz der Katastrophe kam dann erst mit Abklingen der Rückenschmerzen. Das war wirklich ein schlimmes Rennen. Wohl bisher die schlimmste Radsporterfahrung die ich je gemacht habe. Platz neun!
Für die anderen lief es super.

2. Lauf zum SKS NRW-Cup Haltern

Eieiei, das war wieder ein Rennen. Den Dachsberg in Haltern kannte ich ja schon vom letzten Jahr. Ein knackiger 22% Anstieg in einer netten technischen knapp vier Kilometer langen Runde. Im letzten Jahr hatte ich gekniffen. Es war kalt und nass und rutschig und kalt und nass und besonders rutschig. In diesem Jahr sollte der Tag aber sommerlich, staubtrocken und warm sein. Diesmal war ich auch schon vorgemeldet, sodass die horrende Nachmeldegebühr von 10 Euro entfiel. Weiterlesen

Niederrheinmeisterschaften Krefeld

Das war ein spannender Tag! Morgens Regen, mittags Regen und der Zweifel ob das Rennen überhaupt stattfindet. Christian und ich sind dann trotz der Nässe losgezogen, aber auch Richtung Krefeld wurde das Wetter nicht freundlicher. Als wir ankamen zumindest von oben trocken. Ich war natürlich wie immer aufgeregt bis zum Anschlag. Aber die Zeit verging bis zum Start um 14h und es folgte ein anstrengendes Rennen mit 40 Runden und einer Länge von 64 Kilometern. Ich hatte schon stark daran gezweifelt überhaupt durch zu fahren…ABER: Ende gut, alles gut! Durchgefahren, 3. Platz und den Titel Bezirksmeisterin ‘rechter Niederrhein’ obendrauf! Das ganze mit einem 35er Schnitt! Christian und Tobi am Streckenrand zum anfeuern, Treppchen und Pokal, was will man mehr :-)! So kann’s weitergehen! Danke für die tolle Unterstützung!

Neue Rennmaschiene Giant TCR Composite

Anfang des Jahres kam unser Vereinsoberhaupt auf mich zu und erzählte mir er wolle sich ein neues Fahrrad gönnen und sein ‘altes’ gerne Verkaufen. Bei dem Preis den er mir gemacht hat musste ich nicht lang überlegen. Den Winter über stand es schon bei mir, seit heute ist es auch passend. Radsport Rauer hat die Gabel abgeschnitten, Sattel und Laufräder umgeschraubt und nun ist es endlich bereit für den ersten Renneinsatz in Krefeld bei den Bezirksmeisterschaften. Ein paar optische Dinge werden noch geändert, aber alles nacheinander. Der Vollcarboner ist in einem top Zustand (wäre es ein Auto würde man ‘Garagenwagen’ oder ‘Schönwetterauto’ dazu sagen) und mit der kompletten Shimano Dura Ace bestens ausgestattet. Wenn es so Läuft wie es bestückt ist, kann nix mehr schief gehen ;-)