Frohes Fest!


Ich wünsche euch ein tolles Weihnachtsfest 2011! Genießt die Tage mit euren Lieben und pachtet euch ein bisschen Ruhe für ein paar tolle Momente. Ach … Und esst was das Zeug hält ;-)

Ankündigung

Hallo hallo hallo. Als ich 2008 angefangen bin, diesen Blog zu schreiben, hätte ich nicht gedacht, dass ich kurz vor Weihnachten 2011 noch immer schreibe, geschweige denn Rad fahre. Ich wollte das Projekt Radfahren festhalten und vor allem Freunde und Familie daran teil haben lassen. Alles irgendwie spannend und eine ganz neue Welt in die ich da eingestiegen bin. 3 ½ Jahre Radsport und es will nicht aufhören :-). Es hat sich viel verändert in dieser Zeit und darum muss sich jetzt auch hier mal was tun. Weiterlesen

Stand der Dinge

Wahnsinn! Da muss man sich mal auf eine Prüfung vorbereiten und schon ist Weihnachten. Die Zeit rast schon wieder! Die letzten Wochen waren ja wirklich ereignisreich. Und das trotz eingeschränktem Training und wettkampflos.
Das was mich in den vergangenen Wochen so richtig auf trapp gehalten hat, war meine theoretische Abschlussprüfung. Meine Nerven!! 24 fachbezogene Themengebiete die es in sich hatten, dazu eine Prüfung in Wirtschaft, Deutsch und Englisch. Jetzt noch die praktische Prüfung bis Anfang Januar und dann ist’s geschafft. Durchgefallen bin ich jedenfalls nicht! Vielen Dank an alle gedrückten Daumen! Weiterlesen

grübelgrübel 2012 grübelgrübel

Herrje, so viele tolle Rennen. Saisonplanung ist anstrengend! Wenn es nicht tatsächlich unmöglich wäre könnte man locker jedes Wochenende vier traumhafte Rennen in drei Disziplinen fahren. Da wo andere Mädels ein Problem mit Schuhen haben, habe ich eins mit dem Rennkalender – aber ich habe ja auch ein Fahrradzimmer und keinen begehbaren Kleiderschrank! Eins bleibt aber gleich: Wie soll ich mich denn da jemals entscheiden?!?!! Da hilft nur zerteilen! Wo sind die Messer!? Also im Ernst: Mit jeder Saison wurden die Rennen besser, die Leistung und die Ansprüche steigen auch. Vor allem die an sich selbst. Nach 2 Jahren Marathon im Sauerland würde ich gerne mal etwas Schwung in die Marathonsaison bringen. Das erste Ziel heißt Deutsche Meisterschaft Marathon am 6. Mai in Singen! Die DM wird auf der Langstrecke ausgetragen. Also die doppelte Streckenlänge, die ich bisher unter den Reifen hatte. Das wird ein hartes Stück Arbeit im Winter! Und wie geht es dann weiter? Für welche Rennen ist die Leistung auch ausreichend?!? Was kann man überhaupt umsetzen und organisieren?!
Vielleicht wieder XC-Rennen?! NRW-Cup, Rheinland MTB-Cup, Poisonbike-Cup???  Alles nicht so einfach, gerade nicht bei meiner fehlenden Technik im wurzeligen Gelände … Ich habe keine Ahnung! Aber man wächst an seinen Aufgaben oder? Einfach machen!? Hm! Man muss einfach lernen Dinge ganz zu tun, oder eben ganz zu lassen -sonst hat es ja keinen Sinn oder ist wenig erfolgreich! Da das Zweite nicht in Frage kommt, …

Training für den Kopf in der Trainingspause

Ein strukturiertes Training ist enorm wichtig um seine sportlichen Ziele zu erreichen. Grundlagentraining, Intervalle, Ausdauer und Krafteinheiten. Doch wie viel bringt das körperliche Training, wenn der Geist während der Trainingseinheiten gar nicht so wirklich anwesend ist? Training findet eben nicht nur draußen statt, sondern auch (und besonders) im Kopf. Im Rennen braucht man gute Nerven und „mentale Stärke“. Was steckt denn eigentlich dahinter? Ich habe mich auf die Suche nach Hilfen gemacht, die Gedanken im Training zu steuern um konzentriert(er) zu sein und auch die Regeneration optimal zu nutzen.

Meine Suche führte mich in den fernen Osten, zumindest schon mal literarisch. Nimmt man sich die Lebensweise und Glaubensprinzipien der Shaolin Mönche, findet man wirklich beeindruckende neue Wege zum Umdenken für nahezu alle Situationen im Leben. Die Shaolinmönche sind bei uns meist bekannt für ihre Fähigkeiten im Shaolin Kung Fu (wer einmal einen Einblick in den Trainingstagesablauf eines Mönches im Kloster in Shaolin bekommen möchte findet hier einen Bericht -Links im Menü auf “Training”), was aber nicht nur Kampfkunst, sondern vielmehr Lebens- und Verhaltensweise ist. Kung Fu bedeutet die Steuerung des Geistes und die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Das Denken ist es, was dem Körper die Energie gibt oder sie ihm verwehrt, es ist das Denken mit dem man kontrollieren kann. Grundlage aller Shaolin-Weisheiten ist die Einheit von Körper, Geist und Seele.

Wer sich mit den Prinzipien auseinander setzt, kann viel lernen über Geduld und Konzentration, über Willenskraft, Entschlossen-, Bescheiden- und Gelassenheit. Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit (!). Darüber seinen Körper zu fühlen, zu achten und zu nutzen. Auch im Training.

Wer sich mal von dem westlich-materiellen Denken lösen möchte, um etwas über die östlich-mentalen Lebensweisen zu lernen, dem kann ich nur empfehlen nicht damit zu warten. Es ist eine interessante Reise in eine andere Welt, vor allem aber auch eine Reise zu sich selbst.

Das letzte Rennwochenende

Die letzte Woche der Saison 2011 neigt sich dem Ende und das kommende Wochenende wird noch mal so richtig heftig. Es wird wohl auch das härteste Rennwochenende in diesem Jahr. Nach dem Finallauf der Nutrixxion-Marathon-Trophy in Langenberg am Sonntag, steht am Montag noch der Finallauf des German-Cycling-Cups mit dem Münsterladgiro auf dem Plan.

Der Langenbergmarathon ist mit 83 Kilometern und 2000 Höhenmetern der längste Marathon der Trophy und ist für mich eigentlich auch schon eher zur Kategorie Langstrecke. Zwei mal den Langenberg bezwingen … ich bin gespannt was da auf mich zu kommt. Ich bin die Strecke noch nie gefahren und zudem auch noch nie so eine lange.

Beim German Cycling Cup, kann ich aufgrund der wenigen Teilnahmen an den ausgeschriebenen Rennen nicht mitmischen. Aber ich freue mich trotzdem auf 60 Kilometer feinstes Münsterland. Nachdem ich im letzten Jahr den Altersklassensieg feiern konnte, bin ich sehr gespannt, was da nach Langenberg überhaupt noch möglich ist. Wahrscheinlich werde ich vom Start bis zum Ziel gleichmäßig nach hinten durchgereicht :D. Siegeserwartungen habe ich jedenfalls nicht.

Außerdem ist es das letzte Nutrixxion4Fun-Rennen und es gibt ein großes Wiedersehen mit allen Fahrern aus dem Team. Ich freue mich alle noch mal zu treffen und gemeinsam mit den anderen, bei bester Stimmung, die Saison ausklingen zu lassen.

Aber um ehrlich zu sein bin ich mit meinen Gedanken auch schon im nächsten Jahr. Vor ein paar Wochen habe ich gedacht “Nur gut wenn die Saisonpause kommt”, jetzt weiß ich nicht genau was ich davon halten soll. Mir jucken jetzt schon die Beine und ich freue mich wahnsinnig auf die Vorbereitungen für die Rennen in 2012. Natürlich vollster Hoffnung noch mal so einen Sprung zu schaffen wie im letzten Winter. Und wie ich gestern jubelnd feststellen durfte, wird die Deutsche Marathon-Meisterschaft nicht in der zweiten Saisonhälfte ausgetragen, sondern findet bereits am 6. Mai statt. Wahnsinn! Also dann wenn man frisch in die Saison startet und nicht schon völlig durch ist -also ich zumindest. Singen wird mit dem Rothaus Singen Bike-Marathon Austragungsort sein. Und da fahre ich hin! Jawohl! Wer kommt mit? :-D
Aber erstmal ausruhen und Beine hochlegen, gesund durch den Winter kommen und alle Tanks auffüllen, ach so… und eine Abschlussprüfung schreiben.

Rocky Roads Bericht über die DM in Singen

Spannendes Saisonfinale am Langenberg

[Quelle: Nutrixxion Marathon Trophy Webseite]
Sieben Läufe zur Nutrixxion-Marathon-Trophy sind absolviert. Mit bisher sehr guten Veranstaltungen waren alle recht zufrieden. Nun gegen Ende der Saison treffen wir uns wieder allesammt zum Saisonfinale am Langenberg, dieses Mal in Bruchhausen. Schaut man sich die Gesamtwertung an, wird es sicher noch in den ein oder anderen Klassen ein spannendes Rennen, denn um die ersten Plätze darf noch gekämpft werden.
Unumstritten sind die Gesamtsiege sicher in den Kurzdistanz-Klassen Jugend weiblich (Hannah Kölling, 5000Pkt.), Jugend männlich (Nick Wichmann, 5000Pkt.), Julius Tigges (Junioren, 4776Pkt.) , Isabella Bednarski (Frauen, 4932Pkt.), Robin Frese (Männer 4926Pkt.), Norbert Spieker (Senioren III, 4970Pkt.) und Ralf Haupt mit 5000 Punkten in der Handicap-Wertung. Sie haben sich bei Startantritt den Gesamtsieg gesichert. Heiße Kämpfe kann es sicher noch bei den Seniorinnen I geben. Sollte Marion Pollack nicht gewinnen, hätte auch Christine Heise noch die Chance auf den Gesamtsieg. Ähnlich ist es bei den männlichen Senioren I, wo Eugen Schmunk und Daniel Dorsic um die Ehre des Erstplatzierten kämpfen dürfen. Chancen auf den Sieg hätte bei den Seinoren II auch Marcus Dickhaut (4000Pkt.), der allerdings verletzungsbedingt noch nicht auf der Startliste steht. Auch Stefan Eichhorn (3886Pkt.) könnte noch ganz vorne mit mischen, denn er hat bereits drei Fehlrennen und somit kein Streichergebnis mehr offen. Sie könnten Markus von Harlessem (Senioren II, 4820Pkt.) noch vom Thron stoßen. Gleichermaßen sieht es bei den Damen der Senioren II aus, denn Kirsten Schürmann klebt Christina Baganz am Hinterrad und könnte es noch nach ganz oben auf´s Treppchen schaffen. Heiße Kämpfe um Platz 1 auf der Kurzdistanz! Aber auch in der Wertung um die Mitteldistanz sieht es teils recht knapp aus.
Hier hat bei den Junioren Felix Pembaur die Stollen vorn (4994Pkt.), bei den Frauen Julia Schwarz (4790Pkt.), Rembert Noldes bei den Männern (4897Pkt.), Maren Flender(Senioren I weiblich) ganz klar mit vollen 5000 Punkten, bei den männlichen Senioren I Lars Lindemann (4922Pkt) und Tom Schnabel bei den Urgesteinen der Senioren III mit vollen 5000 Zählern. Grund zur Hoffnung hat auf der Mitteldistanz noch Ellen Vosseberg (3000Pkt.) bei den Damen der zweiten Seniorenklasse, denn sie kann noch Sonja Wietzorek (3783Pkt.) von der Spitz verdrängen. Sie haben kein Streichergebniss mehr. Sollte eine von beiden ausfallen, gewinnt die andere. Sehr spannend dürfen wir allerdings die Klasse der männlichen Senioren II verfolgen, denn hier haben sogar drei Favoriten die Chance auf den Gesamtsieg, denn Jürgen Wies mit 4927 Punkten, Stefan Mosch mit 4922 Punkten und auch Dieter Werner Thiesmeier mit 4892 Punkten haben allen Grund zur Kampfansage. Sollte hier einer von dreien ausfallen, was wir natürlich keinem wünschen, können die Karten noch mal ordentlich gemischt werden. Wir können also mit Spannung auf das Finalrennen in Bruchhausen schauen und im Anschluss den Saisaonabschluss.

kleiner Rückblick in vorsportliche Zeiten

Die sportlichen Sprünge, die man durch tägliches Training macht, sind nicht die einzigen Sprünge die man im Laufe der Zeit beobachten kann. Man macht auch menschlich einige Sprünge und kann viel über sich lernen, wenn man etwas aufmerksam ist. Körperlich verändert sich allerdings auch ein bisschen was, was ja ganz klar ist, wenn man als „Nichtsportler“ mit regelmäßigem Training startet und plötzlich anfängt sportliche Ziele zu verfolgen. Richtig bewusst wurde mir das allerdings erst, als ich vergangene Woche in alten Zeiten gekramt habe (danke Saski). Denn anders als bei Rennzeiten und Ergebnissen, bei denen man die Verbesserungen in Ergebnislisten ablesen kann, ist es bei Eigenschaften und Veränderungen die man so für sich entwickelt etwas anders und auf den ersten Blick nicht so offensichtlich. Man kann die Veränderungen aber super erkennen, wenn einem dann solch alte Fotos in die Hände fallen. Ich war zugegebener maßen etwas erschrocken und peinlich berührt über die Fotos die ich da gesehen habe. :D

Irgendwie sind die Bilder ja schon unangenehm, aber beim zweiten Nachdenken ist es auch nichts wofür man sich schämen muss. Eigentlich im Gegenteil. Man kann wirklich eine ganze Menge schaffen. Wenn man Mut hat und den Willen dazu. Vor ein paar Jahren habe ich nicht im Traum daran gedacht täglich Sport zu machen, mich in irgendwelche Startblöcke zu stellen und Rennen zu fahren. Leistungsdiagnostik, Trainingspläne, Höhenkammerbesuche und Saisonplanung? Ne, bestimmt nicht. Ein schüchterner Trauerkloß war ich mal. Kaum vorstellbar heute… Und dann nahm alles seinen Lauf. Ein Rennrad, ein Verein, eine Lizenz und Elite Rennen, eigentlich ohne genau zu wissen was ich da tue. Schon irgendwie irre.

Zu meinen besten Zeiten habe ich 76 Kilo gewogen – die waren aber ganz gut verteilt :D. Durch das ganze Radfahren sind davon nach und nach 16 Kilo verloren gegangen. Eigentlich nicht die Welt, aber doch ein ganz anderes Stück Lebensqualität was ich allerdings primär durch das Radfahren und eher sekundär durch den Gewichtsverlust gewonnen habe. Ich bin heute ein anderer Mensch. Positiver, fröhlicher, offen und locker (wenn nicht grade ein Rennen ansteht ;-)). Rundumradfahrensorglospaket?! :)

Ich habe ganz vergessen wie viel ich mal war und wie anders das war. Für mich persönlich ist das ein riesen Schritt nach vorne gewesen. Um so mehr Motivation für mich bei den letzten Rennen der alten Saison noch mal alles zu versuchen und den Erfolg mit denen zu teilen, die dabei geholfen haben da überhaupt mitmischen zu können. Was auch immer dabei Erfolg sein mag …
So, nicht erschrecken jetzt … auf ins Jahr 2005

Ich muss da mal was klarstellen …

Nachdem ich nun des Öfteren weniger freundliche Post bekommen habe, habe ich das Bedürfnis kurz und allgemein an die betreffenden Absender etwas loszuwerden: Diese Seite dient nicht dem Zweck, mich irgendwie anderen Leuten aufzuzwängen, mich in irgendein Rampenlicht zu rücken oder dazu, zu zeigen was ich doch für ein toller Mensch bin. Ich bin kein Radsportprofi und ich will hier auch nicht wie einer aussehen. Ich schreibe hier, weil ich es kann. Ich habe nicht die Absicht überheblich aufzutreten, noch verfolge ich sonst irgendeinen Hintergedanken. Mir machen der Sport, das was dazu gehört und dieser Blog Spaß und ich freue mich ihn schreiben zu können. Wer meinen persönlichen Quatsch nicht sehen und lesen möchte, hört bitte auf diese Seite zu besuchen, seine wertvolle Zeit hier zu verschwenden und widmet sich den wichtigen Dingen im Leben, anstatt mich mit dummen Kommentaren, Möchtegernweisheiten oder sonstigen Meinungen zu behelligen.

Eine Woche später …

Nach einer Woche Pause stehen jetzt die letzten Termine für die Saison 2011 im Kalender. Der Marathon in Daun und Wickede und der Finallauf der Nutixxion Marathon-Tropy in Langenberg. Ein Tag nach Langenberg ist dann auch das Saisonende der wenigen Straßenrennen in Münster. Kaum zu glauben, dass das Jahr schon wieder vorbei ist.
In der letzten Woche gab es viele Möglichkeiten nachzudenken, Gelegenheiten ein paar Dinge zu erledigen und nachzuholen und auch ein wenig Ruhe um etwas abzuschalten. Zuviel ist zuviel. Man kann nicht alles machen und schon gar nicht die ganze Zeit. Es scheint auf alle Fälle nur eine gewisse (wenn auch längere) Zeit gut zu gehen und dann muss man plötzlich ne Pause machen, weil man sich miserabel fühlt. Für die letzten Rennen hoffe ich nun, dass ich gut durchkomme, um die Saison vor allem zufrieden und glücklich beenden zu können. Ein bisschen Erfolg wäre natürlich auch schön. Sport und Training ist halt die eine Sache, aber so viel mehr gehört dazu ein gutes Rennen zu fahren. Was das alles ist, muss wohl jeder für sich herausfinden. Laut Wetterbericht soll in den nächsten Tagen noch etwas die Sonne scheinen… Zeit um mal etwas emotional aufzutanken. Also: raus aus an die Luft!

Eine kurzfristige Woche Radsportpause: