Zeitfahrcup ist zuende

endstand

Nach einer Katastrophalen Zeit im letzten Lauf, geht der Zeitfahrcup 2010 zu ende. Ich bin meine schlechteste Zeit im gesamten Cup gefahren -die Vorbereitung war auch nicht gut.  Mit insgesamt 5 von 10 Laufen an denen ich teilnehmen konnte, habe ich in der Gesamtwertung den vierten Platz erreicht. Ich habe es in den 5 Läufen leider nicht geschafft eine vernünftige und kraftvolle Sitzposition zu finden und hatte immer mit Sitzproblemen zu kämpfen. Das Material stößt da doch schnell an die Grenzen, wenn man mit einem normalen Rennrad startet. Zu aller letzt habe ich mir auch noch die Schuhe zu eng geschnallt, dass mir beide Füße eingeschlafen sind unterwegs… man kann einfach nicht genug dazu lernen…

Zumindest konnte ich meine Zeit von Lauf zu Lauf (wenn auch wenig) immer wieder verbessern. Auffällig war das immer gute Wetter und toll war die super Stimmung unter den Startern. Alles sehr familiär in Raesfeld. Mal sehen was uns 2011 erwartet.

24h 2010 – der Countdown läuft

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Wenn ihr noch nicht wisst was ihr am WE machen sollt, schaut mal in
Duisburg im Landschaftspark vorbei. Da ist 24h Rennen und super
Stimmung!
Start ist Samstag 13h! Auf dem Plan sind die wichtigen Fahrerlager
gekennzeichnet ;-)
Wir stehen im Sektor G und freuen uns auf einen Besuch und natürlich
lautstarke Unterstützung!

weitere infos gibts hier:
http://www.24h-duisburg.de
http://www.goodride.tv/

Sundern Hagen -Saisoneinstieg

Ein Saisonstart wie er nicht sein sollte. Ich denke man könnte schon sagen, dass ich aus Trainingssicht nicht besser hätte vorbereitet sein können. Im Gegensatz zu letztem Jahr fühle ich mich in diesem Jahr richtig fit. Druck auf dem Pedal, Pulsbereiche okay und gewillt einen super Start hinzulegen. Im letzten Jahr verfehlte ich nur knapp den Sieg und so waren meine Ansprüche und Ambitionen in diesem Jahr natürlich sehr hoch, zumindest eine ähnlich gute Zeit zu fahren.
Nach dem Start platzen erstmal die Beine (wie immer) und ich wollte nicht so wirklich einen Rythmus finden, der sich gut fahren ließ.  Dann  dauerte es nicht lange bis mich die Rückenschmerzen, die auch im letzten Marathon (in Wetter vergangenem Jahr) mitgefahren sind einholten -das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm! In Wetter habe ich mich wirklich sehr gequält und der Gedanke daran machte mich beim Bezwingen der ersten paar hundert Höhenmeter ganz nervös. Anstatt das es besser wurde, wurde es noch schlimmer. Wiegetritt, sitzend fahren, strecken, dehnen… nix. Schmerzen. Einige Zeit später kam dann die Streckenteilung (Kilometer 18) an der sich die 33km Runde abtrennte. Dass die 55km unter den Umständen nicht umsetzbar waren, war mir (mit der Erinnerung an Wetter) glasklar. Ich ging auf die 33Kilometer und ärgerte mich in dem Moment einfach über alles. Hartes Training im Winter, bei Regen und Schnee,  Rolle bis zum Tapeteabkatzen, Kraftausdauer und das 5 Tage die Woche. Wenns drauf ankommt, klappts nicht. Das kann nicht sein!
Gezwungen gemütlich konnte ich Richtung Ziel  noch einen Fahrer der Runde mit einem Schlauch aushelfen. 3 Kilometer vorm Ziel einen Plattfuß haben (und nichts zum Wechseln), wenn man gut Positioniert ist, ist sicherlich ähnlich Ärgerlich wie 30km statt 55 fahren müssen. Ich war ja aus der Wertung raus  und wenn man helfen kann, dann ja immer gerne. Jedenfalls hat er sich sichtlich gefreut!
Im Ziel etwas schmollig, habe ich einen Haken an das Rennen gemacht. Ich muss vielleicht was an der Sitzposition machen. Oder Rückentraining. Der Blick geht jetzt erstmal auf das Zeitfahren am kommenden Samstag in Duisburg…

jules.art – die Welt schöner machen!

Die Welt schöner machen! Das habe ich mir fest vorgenommen! Da ich damit nicht mehr warten kann, ich meine Pläne nicht offiziell umsetzen darf und Schwarzarbeit für mich nicht in Frage kommt, habe ich mich dazu entschlossen Kleingewerbe anzumelden.
Von Printdesign (… einfach alles was man bedrucken kann), über zunächst mal einfache Internetauftritte mit WordPress etc.

Der Internetauftritt ist noch im Aufbau, aber Leistungen gibt es ab jetzt! Denkt an mich, wenn ihr mal was braucht und helft mit die Welt schöner zu machen :-))

aus RR wird Zeitfahrmaschine! Teil 2: Sattel und Sattelstütze

Eine Zeitfahrmaschine ermöglicht aufgrund der Geometrie einen Sitzwinkel von bis zu 78 Grad und mehr. Typisch für eine Rennradposition sind da eher gemütliche 73 Grad. Wie schafft man es nun sich an diese Position anzunähern? Eine gekröpfte Sattelstütze ist des Rätsels Lösung! So kann der Sattel gegenüber einer herkömmlichen Sattelstütze bis zu 4 Zentimeter nach vorne rutschen, was zugleich 3 Grad an der Sitzposition ändert.
76 Grad (Spitz pass auf: 73+3=76 :P) sind ausreihend um den Oberkörper aerodynamisch auszurichten (da ich ja nicht besonders lang bin, ists so schon fast perfekt ;-) )
Der Satteldruck ändert sich dadurch auch etwas. Da man fast nur auf der Spitze des Sattels sitzt, macht ein Sattel mit etwas mehr bzw. überhaupt einem Polster Sinn. Über die Schmerzen die dadurch resultieren können, möchte ich lieber noch nicht nachdenken ^^.

aus RR wird Zeitfahrmaschine! Teil 1: Sitzposition

Bald beginnt die Saison und auch das Zeitfahren in Duisburg rückt näher. Da ich mir keine Zeitfahrmaschine leisten kann, muss das Rennrad ein wenig umgerüstet werden. Flo hat mir schon ein paar Tips verraten und auch das Sonderheft aus der Tour ‘Triathlon Spezial’ hält einige Hinweise bereit…

Die Sitzposition:
Der Fahrwiderstand ist unter Renntempo nicht zu unterschätzen. Ab ca 30 km/h hat man das vergnügen mit Luftverwirbelungen und bietet selbst wohl die größte Angriffsfläche. Die Erfahrung hat ja jeder (Radfahrer) schonmal gemacht. Wenn nicht,  leichter Gegenwind ist sicherlich vergleichbar.
Luft macht bei dieser Geschwindigkeit 80 Prozent des Fahrwiderstands aus!

Also: Raus aus der Rennradsitzposition! Der Luftwiederstand muss verringert werden!
Zeitfahrräder lösen dieses Problem mit einer etwas anderen Rahmengeometrie. Oberrohr und Steuerrohr sind kürzer, dadurch wird die Sitzposition steiler und der Fahrer sitzt aerodynamisch. Das bedeutet hier nichts anderes als: Oberkörper gestreckt und möglichst waagerecht zum Boden und das Abstützen auf einem Aero-Lenker. Das wiederum bedeutet, dass der Sattel etwas höher und weiter nach vorne gebracht werden muss. Das ist auch wichtig um der Lunge Platz zum atmen zu geben. Der Winkel zwischen Oberkörper und Beinen weitet sich durch diese Einstellungen. Um die Waagerechte des Oberkörpers einzuhalten, ist zu überprüfen ob der Lenker vielleicht noch etwas tiefer eingestellt werden kann. Man spricht hier von der „American Position“. Der Luftwiederstand kann so um 30 Prozent gegenüber der normalen Rennradposition veringert werden. Man muss allerdings auch konsequent sein! Bequem ist ganz bestimmt anders!

Die Folge: Mehr Kilometer mit weniger Kraft!

Das klingt doch schonmal gut! :-)

NRW CTF-Cup 2010

Auch 2010 findet wieder der NRW CTF-Cup statt!
Ganz besonders möchte ich auf die CTF in Essen-Steele und Essen-Rellinghausen hinweisen!
Nette Leute, super Atmosphäre und tolle Strecken! Außerdem ist Mitmachen auch eine tolle Unterstützung unserer ortansässigen Vereine!

HIER gehts zur Homepage

Viel Spaß und gute Fahrt!

Zeitfahren

In diesem Jahr werde ich mein Rennrad beim Zeitfahren testen. Zwischen den Rennen der Marathon-Trophy ein ganz gutes Training. Ich bin gespannt! Ein wenig muss ich dafür am Rad rumschrauben (oder jemand schenkt mir zufällig ein Zeitfahrrad :-P)…
Lenkeraufsatz drauf, Sattel nach vorne bringen…das ist auch schon wieder alles eine Wissenschaft für sich. Ich werde das Thema mal genau beleuchten. So ein paar physikalische Gesetze und mathematische Formeln… wie man das alles umsetzen soll, ist mir noch nicht so richtig klar, aber da werde ich noch versuchen Licht ins dunkle bringen :-)

So sieht das Ganze dann ungefähr aus: