Das war 2008!

Heute war die wohl letzte Fahrt in diesem Jahr! Und sie endete schon nach 20 Kilometern mit einem platten Reifen. Aber das musste ja zum Schluss auch nochmal sein! Nummer 12 in diesem Jahr!

Ich habe jedenfalls mal die letzten 365 Tage überschlagen und mein Trainingsprotokoll ausgewertet.
Insgesamt haben wohl sämtliche Krankheiten mein Jahr dominiert. Pfeifersches Drüsenfieber, Bronchitis, Angina bis zum abwinken! Jede Menge Erkältungenund nun zum Schluss seit Mitte September die Sehnenansatzentzündung im Knie. Herrlich wenn man gesund ist und tun kann was man möchte und wonach einem der Sinn steht! Das weiß ich jetzt wohl mehr als je zuvor!Hier mal ein paar Zahlen:
128 Tage krank
57 eingeplante Ruhetage zwischen den Trainingseinheiten
180 Tage im Sattel

Das macht 12.102 Kilometer
davon 700 Rennkilometer in 11 Wettkämpfen.

Unterm Strich kann ich dennoch sehr zufrieden sein. Wenn mir die fehlenden kranken 18,5Wochen noch geblieben wären, wäre der Start in 2009 sicherlich deutlich leichter gewesen, aber die gesunden Wochen waren unter diesen Bedingungen durchaus erfolgreich!
1Sieg, 5 Top5 Platzierungen, Bezirksmeisterin rechter Niederrhein ;-), einmal Platz 15 und einmal Hauptfeld. Zweimal habe ich aufgeben müssen. Das kommende Jahr wird bestimmt besser was die Gesundheit anbelangt und der Rest kann so toll bleiben :-)

Ich hoffe wir haben 2009 genau so viele tolle Kilometer! Im Matsch, im Regen und bei Sonnenschein! Mit Platten -ich hab da son Gutschein ;-), toller Landschaft, Muskelkater, Popoautschi und vorallem viel Freude, Gesundheit und Erfolg! Ich freu mich drauf!

Bis nächstes Jahr! Ich wünsche allen einen guten Rutsch! :-)

Meine erste Trophäe :-)

Boah! Mein erster Pokal! Auf unserer Vereinsweihnachtsfeier am vergangenen Samstag, hielt ich auf ein mal einen Pokal in den Händen. Stolz wie Oskar muss ich den natürlich hier präsentieren… ;-)! Eine superliebe Geste. Allerdings hat das mit dem Champagner irgendwie nicht so richtig geklappt :-D

Hallo hallo Saisonende

Nach intensivem Bodenkontakt in der vergangenen Woche, schone ich noch etwas meine Knochen. Darum müssen das Straßenrennen in Wuppertal und die Bezirksmeisterschaft in Oberhausen leider ausfallen. Aber nicht tragisch. So kann man das kommende Wochenende für wunderbare lange Ausfahrten nutzen. Das Wetter sagt SONNE!!! Der Marathon in Langenberg ist also das letzte Event in diesem Jahr -das Tickes ist ja schließlich schon gelöst! Ich freue mich auch schon auf diese letzten Qualen :-). Da aber nach der Saison auch vor der Saison ist, werden schon fleißig Pläne für 2009 geschmiedet. Was das genau heißt?!… Na mal sehen! Es wird spannend!

Vulkanbikemarathon! Auf nach Daun!

Am Freitag pünktlich um 12h Feierabend und per Rad einmal quer durch die City zum Treffpunkt. Zu dritt wollten wir in Michas Volvokombi Richtung Vulkaneifel reisen. Hier wurde es zum ersten mal spannend! 3Räder und das Gepäck von 3 Leuten für ein ganzes Wochenende. Aber nachdem wir alle Bikes komplett zerlegt hatten, konnten wir auch unsere Taschen mitnehmen. Alles andere wäre auch höchst dramatisch gewesen! Alles verladen ging es dann auf die Autobahn. Ich weiß ja nicht, wann der Rest der Menschheit freitags Feierabend macht, aber wo diese Automassen um 12.30h schon herkommen ist mir echt schleierhaft! Da uns noch ein paar Teile fehlten machten wir einen kleinen Abstecher nach Bonn zum Bikediscount. Meine Bereifung wollte noch erneuert werden und das ein oder andere EnergieGel musste noch fürs Rennen her. Ich wollte bei diesem Marathon nichts dem Zufall überlassen. Die Bronchitis überwunden und bei trockener Witterung wollte ich in diesem Jahr noch mal angreifen. So entschied ich mich auch für einen Rennreifen für nicht schlammige Verhältnisse…da hatte ich auch noch keine Ahnung, dass am Abend die Welt untergehen sollte. Frohen Mutes mit breitem Grinsen und mit neuen tollen Reifen zurück auf die Autobahn. Aber das war schwieriger als es schien. Ungewollt haben wir uns noch etwas Bonn angeschaut, um schließlich nach 3 Rheinüberquerungen doch noch die richtige Auffahrt zu treffen. Aber halb so schlimm. Wir hatten ne Menge Zeit und Bonn ist auch ganz nett. Mir juckten nur schon die Finger wegen der Reifen.

Am Nachmittag kamen wir dann in Daun an. Hier trafen wir noch auf drei weitere Freunde und Mitstreiter von Micha in unserer Unterkunft. Ein Bungalow für 4 Personen, plus einer Schlafcouch im Wohnzimmer. Gaaaanz schön eng, aber wir sollten uns eh nicht lange aufhalten. Wir waren ja zum radeln dort. Noch bevor ich meine Tasche angepackt hatte, um mich zu sortieren, hatte ich meine Reifen aufgezogen. Dann sofort umziehen und runter in den Ort. Vorher noch ein ausführliches Studium des Wetterberichtes im Videotext! 12 Augen starrten gleichzeitig auf einen Miniaturfernseher. Es soll trocken bleiben! Gott sei Dank! Irgendwie war die viele Zeit, die wir hatten dann plötzlich weg. Auf dem Weg zur Startnummernausgabe fuhren wir auch gleich unsere 60Minuten Vorbelastung für das Rennen. Geil die neuen Reifen! Rollen wie hulle! Da Micha die Strecke kannte, konnten wir die letzten 10km und die Zieleinfahrt schon mal abfahren. Unter anderem eine Skistation mit ordentlichen Prozenten Steigung, eine Bahntrasse auf der man im Rennen rund 50km/h erreicht und ein schöner Trail abwärts. Der Schlussanstieg zum Ziel bereitete mir allerdings etwas Sorgen. Nach so vielen Höhenmetern wohl eine echte Qual! Im Forum-Daun gab es die Startnummer und damit im Gepäck ging es dann zurück zum Haus. Zu dem Zeitpunkt zog sich dann der Himmel komplett zu und auf halbem Weg mussten wir dann unter ein Dach flüchten. Ein Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen, dass die Straße kurzerhand in einen Wasserfall verwandelte. Ich schaute nur skeptisch auf meine tollen neuen Racingreifen für trockene Bedingungen und überlegte mir schon wie ich mich am besten Abfange, wenn es mich im Rennen alle zwei Meter umreißt. Hilfe! Irgendwann konnten wir dann weiterfahren -kamen aber trotzdem pläddernass am Bungalow an. Und natürlich hatte ich zu allem Überfluss auch noch das Wettkampftrikot an. Das musste jetzt erstmal trocken gelegt werden. Elektroheizung sei Dank! Duschen, umziehen, essen gehen. Lecker Pasta Napoli und dann war auch schon Schlafenszeit. In der Nacht konnte man noch gut die zahlreichen Gewitter hören und beobachten, die über uns her zogen und spätestens hier war wohl jedem von uns klar, dass es wieder eine tolle Schlammschlacht würde und kein trockenes schnelles Rennen, wie wir es uns wünschten.

Schonwieder krank :-(

*husthust* Leider muss das Wochenende in Paderborn ausfallen. Nachdem ich die letzten Tage eine bittere Schlacht mit bösem Husten geführt habe, der sich nun endlich im Rückzug befindet, konnte ich mich die letzte Woche nicht richtig vorbereiten und musste pausieren. Salbei ist ja so was von widerlich! Um es zu vermeiden Anfang der Woche gleich wieder krank zu sein, meide ich besser die große Anstrengung am Wochenende. So liegt mein Augenmerk mehr auf dem Marathon in Daun am darauffolgenden Wochenende. Ich hoffe bis dahin ist auch der Husten komplett bezwungen. Mit im Startblock: Sabine Spitz, die Olympiasiegerin 2008! Boah!