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	<title>jule radelt &#187; Marathon</title>
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	<description>LOVE CYCLING AND TALK ABOUT IT</description>
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		<title>Der Trailer zur P-Weg Doku</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2014 17:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Großartig!!</p>
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		<title>P-Weg Marathon 2014 &#8211; Nich nur super-, sondern ultrageil!</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2014 15:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Info]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, wie schreibt man über watt, watt eigentlich gar nicht mehr zu toppen is? Als ich im letzten Jahr vom P-Weg Marathon Plettenberg kam, war ich super &#8220;geplettet&#8221;. Dass ich (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2014/09/15/p-weg-marathon-2014-nich-nur-super-sondern-ultrageil/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/siegerehrung-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8343" alt="siegerehrung (2)" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/siegerehrung-2-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Tja, wie schreibt man über watt, watt eigentlich gar nicht mehr zu toppen is? Als ich <a href="http://www.jule-radelt.de/2013/09/17/p-weg-marathon-2013/" target="_blank">im letzten Jahr</a> vom P-Weg Marathon Plettenberg kam, war ich super &#8220;geplettet&#8221;. Dass ich in diesem Jahr ultrageplettet sein würde, hatte ich nu wirklich nich erwartet. Aber et is nich nur dat Wochenende! Die Spannung und Vorfreude beginnt ja schon viel früher! <span id="more-8321"></span></p>
<p>Am 24. Mai öffnete die Onlineanmeldung und ich saß mit einem Auftragszettel in meiner heimischen Bürokaschemme. Pünktlich um Null Uhr fiel der erste P-Weg-Startschuss und der Walk, Run und Bike auf die Startplätze zur 10. Auflage des Internationalen P-Weg Marathons war gestartet. Trotz Ansturm im 4-stelligen Personenbereich, ohne Servergehuddel und andere Fisimatenten!</p>
<p>Ein Hattrick war gefordert! 3 Anmeldedatensätze warteten darauf in die Eingabemaske gehackt zu werden. Während Ela und Vivien am Alfsee in die Pedale hackten, lastete die Bürde um die Startplatzsicherung in diesem Jahr auf meinen Schultern. Krake müsste man sein. Aber watt soll man mit acht Armen auf einer Tastatur, außer Knoten kriegen. Acht Beine wären da schon eher watt &#8230; Egal! Et klappte schließlich auch so. Zweimal kurz, einmal lang. Check!</p>
<p>„Hallo Jule Schwarz, Sie haben sich zum P-Weg-Marathon 2014 angemeldet.“ Immer noch völlig beeindruckt von Betty Uhlig, die im Vorjahr die Langstrecke gewann (wohlgemerkt in kürzerer Zeit als ich die Mittelstrecke untersucht habe), wollte ich es auch mal probieren und meldete mich geistesabwesend zur Langstrecke an. Also nich um zu gewinnen, sondern um zu überleben. Wenn ich schon mit Fußball nix am Hut hab, wollte ich zumindest auch mal ein Ultra sein. Und schließlich heißt et „P-Weg &#8211; Wenn der Weg zum Ziel wird“. Ein 94 Kilometer langes Ziel mit 2800 Höhenmetern also.</p>
<p><iframe src="http://www.strava.com/activities/194505114/embed/37ff9536292ac3fc08486d512defcd63529356c1" height="405" width="590" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Dat fühlt sich jedenfalls ersma an wie ne super Herausforderung. Und ich kann solche Herausforderungen gut (achtung Knaller-Kalauer) „leiden“ :P! Eigentlich &#8230; Im Mai wusste ich nämlich noch nicht, dat ich zwischendurch noch mal eben über die Alpen fahre und sich die Saison dadurch im September irgendwie schon von selbst beendet.</p>
<p>„Der Kopp is schon inner Pause und er hat die Beine mitgenommen.“ Zunächst eine Vermutung, die sich dann aber schon im August beim <a href="http://www.jule-radelt.de/2014/08/29/die-saison-ziert-sich-zum-ende/" target="_blank">Zierenbergmarathon </a>bestätigte. Seit der Transalp mache ich auf „Easyrider“, habe alle weiteren Rennen sausen lassen und am Ende fröhlich aufgegeben der flüchtigen Rennlust hinterher zu jagen. Der pure Genuss nach Lust und Laune in erträglichen Pulsbereichen (Strava-Segmente ausgenommen). Herrlich. Da sind dann auch mal 2 Stunden Vorbelastung mit kleinen Ausrastern bei herrlichstem Sonnenschein drin :D</p>
<p>Der P-Weg Marathon stand allerdings wie ne Wand in der Planung und mit dem Gedanken an dat P-Wochenende funkeln, trotz Rennmüdigkeit und Saisonende, immer noch die Augen. Mit dem Gedanken an die Pistenlänge vielleicht nicht mehr so 3000 Lumen endhell, aber nen bissken usselige Ungewissheit und die obligatorische Portion Spannung gehört beim Mountainbiken numma dazu! Verpackt in vollepulle Vorfreude natürlich! Ich wollte dat unbedingt durchziehen! Natürlich mit nem gesunden Maß an Respekt! YO!</p>
<p>Längere Strecke = länger auf der Strecke = Länger Spaß! Ganz schön abgezuppt, wa? Beim P-weg kann dat nur ein Gewinn sein! Schreibt euch dat hinter die Ohren (besonders die Mädels!)! Oder ich lasse Aufkleber fürs Oberrohr produzieren! :-)</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/vorabend.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8349" alt="vorabend" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/vorabend-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Am Vorabend bezog ich mein Domizil bei Local-Ela und ihrer fröhlichen Familie für die zweite Auflage „Vonne Poofe anne Piste&#8221;. Wie schon im Vorjahr durfte ich in unmittelbarer Nähe zur Startnummernausgabe und der Plettenberger-Party-Meile unterschlüpfen. Im munteren Getümmel des P-Weg-Samstag fand sich neben der großartigen Gewissheit, dat die Stimmung wieder p-hänomenal ist („Boah, allet voller Menschen hier“), auch dat Filmteam für die Doku P-beWEGt. Statt Kino mit Popcorn gab et nen Stückchen Making-of mit Kartöffelken. Unterhaltsame Ultrastreckencarbobasis.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/racekartoffel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8341" alt="racekartoffel" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/racekartoffel-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Watt am Abend mit Kartoffeln aufhört, geht am Morgen mit Müsli weiter. Mein Pre-Race-Face ist im Gegensatz zu letztem Jahr entspannt. Ultraentspannt, statt supernervös – okay nicht ganz, aber mir gefällt der Satz und die Vorstellung auch :D. Ich hatte mir nix großes vorgenommen, also hatte ich auch keinen Druck. Unter 5 Stunden zu bleiben wäre allerdings schon schön. Ich will schließlich auch noch watt von der P-Party abhaben. Jajaja … Kinder die watt wollen &#8230; &#8230; :D</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/cockpit.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8330" alt="cockpit" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/cockpit-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Einzig die Streckenlänge rief leichte Zweifel am Überleben ins Bewusstsein. Und meine Vorderradbremse ein widerliches Schleifgequitsche in meine Ohren. Little presents keep a friendship alive! Entschuldigung schomma an dieser Stelle an meine terrorisierten Wegbegleiter! Nen Höhenprofil, watt die volle Lenkerbreite in Beschlach nimmt, hatt et übrigens auch noch nich gegeben!</p>
<p>Der Morgen begrüßte uns mit typisch romantischem Sauerländer Wetter. „Schuppig isset.“ Die umliegenden Berge sind in ein Nebelbäuschken gehüllt, der sich kurz vor dem Startschuss löste und auf uns hinab nieselte. Nach kurzem eingerolle suchte ich den Weg in die vordere Startaufstellung und vertrieb mir damit die letzten 5 Minuten bis zum Start:</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/lizenz-kumpel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8339" alt="lizenz-kumpel" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/lizenz-kumpel-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>„Du kommst hier nicht rein“, verkündete mir die Blocksteherin an der Pforte zum ersten Block und verwies mich auf die hinteren Plätze. Ich schaute erstaunt auf meine Schuhe, aber es waren die richtigen?! Die gelben &#8230; da hat noch nie jemand watt gesagt. Fragender Blick in die Runde. Auch der Rest meiner Kleidung passte zum Dresscode der P-Weg-Party. Also ersma Startraus-, statt Startaufstellung. Ich brauchte keine gelben Schuhe, sondern nen gelben Smiley. Aaaahhhsoooo! Der kleine klebende Kumpel auf der Startnummer sollte meine Lizenz bescheinigen und mich auf die Gästeliste des ersten Block’s bringen. Ich wedelte mit der kleinen blauen Plastikkarte und verwies auf den darauf abgebildeten Smiley, der zwar nicht gelb war, dafür aussah wie ich, aber et half nix. Ela’s späterer Start ermöglichte mir schließlich ein gelbes lachendes Mondgesicht (Danke!), mit dem ich fortan versuchte um die Wette zu strahlen. Jetzt kann et also los gehn!</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3781.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8335" alt="IMG_3781" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3781-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Der Startschuss fiel und die Menge tobte! Als erstes hieß et: Wer zuerst anne Ziege is, hat gewonnen! Dat könnte man zumindest meinen bei dem Tempo. In Wirklichkeit is man aber nur zuerst anne Ziege, wenn man zuerst anne Ziege is! Die Tatsache, dat dabei auf den ersten 1,5 Kilometern 138 Höhenmeter zu bewältigen sind, treibt schomma ne ordentliche Portion Laktat inne Pinne und verzerrt die Gesichtsmuskulatur. Ein Umstand der wiederum den Zuschauern und Fotografen unterhalb des Euters der Ziege ein paar heitere Momente beschert. Dat is pure Euter-Euphorie! Die, die können, fassen mal dran. Aufgrund meiner platzsparenden Körpergröße, bleib mir das Euter verwehrt.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/ziege.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8352" alt="ziege" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/ziege-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Ich erreiche die Ziege mit einem Puls von 180 und freue mich über den Umstand, dass ich noch lachen kann. Im zweiten Anstieg mit einem Puls von knapp 190 is dat schon nicht mehr ganz so einfach. Der brennende Schmerz fühlt sich allerdings gut an – auch ein Grund zur Freude! Ich erreiche also nach nicht ganz 10 Kilometern den Maximalpuls des Tages und versuche auf der sich bildenden Laktatwelle über die Höhen zu surfen, ehe es runner zur Lenne geht.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/Süderländer-Tageblatt-19.09.14.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8347" alt="Süderländer Tageblatt, 19.09.14" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/Süderländer-Tageblatt-19.09.14-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Es folgte ein längerer Abschnitt auf dem Lenneradweg, der am Schwimmbad in Böddinghausen kurz durch ein zu überfahrendes nassrutschig-glitischges Metallbrückengestelldingen geteilt wird. Von oben isset längst trocken. Beim Anblick entgleist mir dat einzige Mal dat Gesicht. Natürlich wurde es festgehalten und in der Presse verarbeitet :D Danke!</p>
<p>In einer 4-köppigen Gruppe um Ralf Haupt kreiselten wir der Lenne längs zurück in den Wald. Querten dabei ein suizidales Eichhörnchen, eine inoffizielle Hariboverpflegung und kamen schließlich zum Bergsprint bei Kilometer 31. Verhalten, aber zügig versuchte ich die 200 Meter hinter mich zu bringen, ohne im Anschluss mit den zuvor eingenommenen Bananen der diversen Verpflegungsstellen über deren Aussicht in den folgenden Anstieg diskutieren zu müssen (lieber Carsten ;-)).</p>
<p>Die Zuschauermenge am Bergsprint war enorm und die Stimmung so galaktisch, dat ich mich darauf konzentrierte zurück zu brüllen und zu versuchen, mit einigen Jubelrufen meinen Dank für die unverwechselbare Stimmung zum Ausdruck zu bringen. Im nächsten Jahr stecke ich mir auch ne Rassel inne Tasche, dann muss ich nicht so merkwürdig mit dem leeren Arm rumfuchteln und kann mein unkoordiniertes Gegrunze rhythmisch unterstützen! :D</p>
<p>Mit einer gesunden Gesichtsfarbe freute ich mich über die 2 Sekunden die ich schneller war als im Vorjahr, ehe die nächste Rampe auf den laktatgefüllten Körper wartete und trauerte um die tolle Gruppe, aus der ich am Bergsprint fiel. Allerdings ausnahmsweise mal nach vorne :-)</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/p-wald.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8353" alt="p-wald" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/p-wald-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Ich hatte jedenfalls Spass inne Backen. Fahren ohne Sinn und Verstand! Renneinteilung?! Nö! Ich überlegte mir daher den Plan &#8220;einfach fahren, geben und genießen watt geht und wenn alle is, dann is halt alle&#8221;! Natürlich in der Hoffnung, dass der Zustand &#8220;alle&#8221; erst nach erreichen der Ziellinie eintrifft. Spannend bei 93 Kilometern. Vor allem wenn nicht mal die Hälfte rum is.</p>
<p>Die Kilometer wurden nach hinten raus zäher, aber nicht weniger schön. Die Ortsdurchfahrten waren jedes mal der Oberknaller und immer wieder trifft man jubelnde Zuschauer im Wald und Ameisenhaufen! Das rote Kreuz und die Feuerwehr feiern auch mit. Alle sind gut drauf! Dat is so beeindruckend, dat man selbst am liebsten anhalten und mitmachen möchte! Trommeln, Pfeiffen, Rasseln! Und Kuhglocken. In totaler Euphorie habe ich den Mitmachgedanken in die Tat umgesetzt und entführte eine Zuschauerin samt ihrer Glocke auf ein paar Meter Anstieg! Grölend und läutend wie ein Höhlenmensch &#8230; Oder Ultra eben &#8230; Sorry für den kleinen Überfall! :-)</p>
<p>Ich würde lügen, wenn ich sage, dat ich über die dahin schmelzenden Kilometer nicht auch froh war, aber wenn die körperliche Leistungsfähigkeit nicht so limitiert wäre, würde ich wahrscheinlich heute noch P-Schleifen drehen. Außerdem ist man auch auf der Strecke ständig in netter Begleitung. Man freut sich zusammen über die Veranstaltung, bemitleidet sich etwas für die selbst zugefügten Schmerzen und motiviert sich gegenseitig für die fehlenden Kilometer. Egal mit wem man spricht, alle sind sich einig: WE LOVE P-WEG – P-WEG FOREVER!</p>
<p>Kurz vorm Schluss darf man sogar noch mal zur Ziege rauf, um vor ihr für die letzten Höhenmeter abzubiegen. Die Euterphorie hat allerdings bei allen merklich nachgelassen. Es muss die Trauer über das nahende Ende sein! Zunächst folgt aber der Abschlusstrail der mich wieder daran erinnert, dass dat Durchfahren von 180 Grad Kehren mit Gefälle nicht zu meinen Stärken zählt. Elegant is anders. Eher Elendgant. Stammt aus der erweiterten Wortfamilie Elefant. Trotzdem ne Belohnung und ein Freude-Multiplikator für das folgende Ziel.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/zieleinfahrt_suederlaender_tageblatt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8351" alt="zieleinfahrt_suederlaender_tageblatt" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/zieleinfahrt_suederlaender_tageblatt-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Raus ausm Trail und rein inne City: Ein Flug durch Absperrgatter und die letzten Zuschauermengen an der Strecke, zwingen die Mundwinkel sich mit den Ohren zu verheiraten. Geschwindigkeit wird aufgenommen, dat Herz hüppt vor Freude und ich über die Ziellinie. Nach 93 Kilometern P-Weg kann dat nicht beeindruckender sein. Ebenso wenig wie die folgenden 15 Meter P-Walk. Anders als auf einem Catwalk präsentieren die Sportler hier nicht die schönste Spandexbekleidung (auch), sondern die fröhlichsten Gewinnergesichter. Der elegante Gang wird glücklicherweise in der Haltungsnote vernachlässigt. Hier ist jeder Sieger!</p>
<p>Als ich den P-Walk betrete höre ich meinen Namen durchs Mikrofon klingen. Ich habe Gänsehaut. Die Leute vor der Bühne applaudieren. Ich habe noch mehr Gänsehaut. So was habe ich noch nie erlebt!</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3739.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8332" alt="P-Weg-Plaeuschken" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3739-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Carsten Bock, der Mann am Mikro, verwickelt mich in ein P-Pläuschchen. Unter der Ermangelung an Sauerstoff fällt es mir nicht so leicht verständliche Sätze zu formen und auch die festgetackerten Mundwinkel an den Ohrläppchen erschweren eine saubere Aussprache. Carsten zuppelt einen Zettel aus der Tasche. Ich schaue nicht schlecht als ich sehe, dat der Zettel ein Ausdruck von meinem Vorjahresblog ist, aus dem er ein paar Sätze durch die Boxen klingen lässt. Irre. Das ist ein großes Kompliment für mich – ich glaube ich habe einen roten Kopf. Da freuen sich Menschen über meine Sätze und ich kann das sogar sehen! Ein weiteres Mal verliere ich mein Sprachzentrum und gewinne ein Mal mehr nen ordentlichen Erpelparka. Das ist Wahnsinn. Wir plaudern über schöne Momente aus dem letzten Jahr, über das eben erlebte Abenteuer aus diesem Jahr und ich beschließe natürlich zeitgleich die Teilnahme im nächsten Jahr. Einmal P-Weg immer P-Weg! Wann ist endlich 2015?</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3804.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8336" alt="IMG_3804" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3804-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Die 5 Stundenmarke habe ich übrigens um 2 Minuten und ein paar Zerquetschte knapp verpasst, aber dafür war auch nicht schon vor der Ziellinie „alle“. Gemessen an der Mittelstrecke im letzten Jahr, war ich im Schnitt sogar ein klitze kleines bissken schneller unterwegs. Schön, wenn man sich auch mal selbst überraschen kann.</p>
<p>Einen schöneren Saisonabschluss hätte et wirklich nicht geben können. Alle Beteiligten sind mit dem Herzen dabei und man braucht sich nicht mal anstrengen, um sich davon anstecken zu lassen. Zack, da bisse sofort im Bann!</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass die Jungs, die den <a href="http://www.p-bewegt.de/" target="_blank">Film P-beWEGt</a> ins Plettenberger Kino bringen, dat auch noch mal klar machen können! Hierfür durfte ich übrigens auch nochma ins Mikro plaudern. Nach den 2 Bier die ich vorher getankt hatte, bin ich jetzt allerdings nicht so sicher ob dat mit den sinnvollen Gedanken und der klaren Aussprache allet so geklappt hat :D</p>
<p>Vielen Dank für das wahnsinnig p-hantastische Wochenende und an all die Menschen die et so toll und lecker gemacht haben! Und herzlichen Glückwunsch an alle P-Weg-Bezwinger!!</p>
<p><a href="http://www.p-weg.de/impressionen/erlebnisberichte" target="_blank">Berichtesammlung P-Weg</a><br />
<a href="http://www.suederlaender-tageblatt.de/bildergalerie" target="_blank">Fotos Süderländer Tageblatt</a><br />
<a href="http://www.jule-radelt.de/2013/09/17/p-weg-marathon-2013" target="_blank">Blog 2013</a></p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/siegerehrung.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8344" alt="siegerehrung" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/siegerehrung-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/recoverymilchreis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8342" alt="recoverymilchreis" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/recoverymilchreis-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/pokal.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8340" alt="pokal" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/pokal-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3781.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8335" alt="IMG_3781" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3781-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3758.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8334" alt="IMG_3758" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3758-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3754.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8333" alt="IMG_3754" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3754-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3699.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8331" alt="IMG_3699" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3699-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/carsten_bock_suederlaender_tageblatt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8329" alt="carsten_bock_suederlaender_tageblatt" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/carsten_bock_suederlaender_tageblatt-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/bühne_suederlaender_tageblatt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8327" alt="bühne_suederlaender_tageblatt" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/bühne_suederlaender_tageblatt-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/capputime.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8328" alt="capputime" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/09/capputime-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Fotos: Privat, Rapaela Schröter, Sportograf, Christian Siepmann, Martin Ratter, Süderländer Tageblatt</p>
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		<title>P-Weg Marathon 2014 Teaser</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2014 21:49:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am kommenden Wochenende isset wieder so weit. Und dann gibbet auch noch ne Jubiläumsausgabe! Das P-Weg Marathon Wochenende wird zehn! Wanderer, Walker, Läufer und Biker teilen sich die Piste! Ich (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2014/09/08/p-weg-marathon-2014-teaser/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Wochenende isset wieder so weit. Und dann gibbet auch noch ne Jubiläumsausgabe! Das <a href="http://www.p-weg.de" target="_blank">P-Weg Marathon Wochenende</a> wird zehn! Wanderer, Walker, Läufer und Biker teilen sich die Piste! Ich freue mich, dass ich wieder dabei sein kann. Weniger über die Entscheidung bei der Anmeldung die Langstrecke gewählt zu haben, als auf dat ganze drum herum, aber man quält sich ja sonst nix :)</p>
<p>Es war im letzten Jahr einfach zu geil :D<br />
Hier kann man dat nomma nachlesen: <a href="http://www.jule-radelt.de/2013/09/17/p-weg-marathon-2013/" target="_blank">P-Weg Marathon 2013</a></p>
<p>Im Oktober gibbet sogar ne Doku der 10. Auflage im Kino! Infos gibbet auch!<br />
Hier &#8211;&gt; <a href="http://www.p-bewegt.de" target="_blank">www.p-bewegt.de</a></p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/teXO0c3e-V0?rel=0" height="360" width="640" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Die Saison &#8220;ziert&#8221; sich zum Ende</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 15:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[So, ich dachte et schwenkt eventuell nomma um, aber seit Sonntach bin ich sicher: die Saison 2014 ist zu Ende. Also für mich. Ihr könnt natürlich nochn bissken weiter fahren! (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2014/08/29/die-saison-ziert-sich-zum-ende/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/panorama_markt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8272" alt="panorama_markt" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/panorama_markt.jpg" width="1000" height="207" /></a>So, ich dachte et schwenkt eventuell nomma um, aber seit Sonntach bin ich sicher: die Saison 2014 ist zu Ende. Also für mich. Ihr könnt natürlich nochn bissken weiter fahren! :D</p>
<p>Der Marathon in Zierenberg ist ne Bereicherung für die Auswahl in der MTB-Marathon-Theke. Dat durfte ich leider erst<a href="http://www.jule-radelt.de/2013/09/01/rund-um-zierenberg-2/" target="_blank"> im letzten Jahr</a>, aber dafür bei den besten Bedingungen feststellen. Da hat&#8217;s auch erst am Ende begonnen zu schütten. Aber auch kein Wunder, dat der Himmel heult, wenn so ein schöner Tach zu Ende geht. <span id="more-8280"></span></p>
<p>Natürlich logisch, datt son Sahnestück dann auch in der Saisonplanung weit vorne landet und mit nem „Da fahr ich auf jeden Fall hin-Sternchen“ versehen wird. Nachdem ich 2013 völlig adrenalingeladen von der Achterbahn-Piste kam, reservierte ich mir daher ohne zu zögern gleich nomma meine liebevolle Unterkunft für die 15. Jubiläumsausgabe, die letzten Sonntag unter aufgeweichten Bedingungen ihren Lauf nahm.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/Panorama_zierenberg.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8273" alt="Panorama_zierenberg" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/Panorama_zierenberg.jpg" width="1000" height="209" /></a>Nu muss ich gestehen, datt seit der Transalp schon son bissken die (Renn)Luft raus is. Die Aufgabe „Radtour über die Alpen“ hat mich die letzten Wochen so wuschig gemacht inne Birne, dat man jetzt, wo alles vorbei ist &#8211; irgendwie völlig entschleunigt ist. Also bei mir ist&#8217;s jedenfalls so. Während andere den Turbo zünden, warte ich 5 Wochen später noch immer auf die versprochene Superkompensation :D. Ich hab schon mit dem <a href="http://www.jule-radelt.de/2014/01/18/aktion-motivation-2014/" target="_blank">Motivationsplakat </a>im Arm gepennt und dat Oberrohr mit &#8220;<a href="http://www.jule-radelt.de/2014/05/19/du-sollst-nicht-langsam-sein/" target="_blank">du sollst nicht langsam sein</a>&#8221; volltapeziert, aber die Rennlust ist erfolgreich flüchtig.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/Markt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8271" alt="Markt" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/Markt-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Normalerweise wird die Motivationskurve ja auch ganz natürlich von zusammengesponnenen persönlichen Saisonzielen vorangetrieben, aber leider ist meine Planung auch noch etwas durcheinander geraten. So musste ich aus überwiegend organisatorischen Gründen nach dem &#8220;Saison-Hauptgang Transalp&#8221;, meine eigentlichen Ziele von der Dessertkarte streichen. Dat war zum einen die DM in St. Ingbert (schließlich muss die „<a href="http://www.jule-radelt.de/2013/10/11/dm-in-muensingen-gutes-radeln-boeses-radeln/" target="_blank">Einmal bei der DM dabei sein-Geschichte</a>“ noch zu Ende erlebt, gefahren und geschrieben werden) und zum anderen die Trans Zollernalb (um ma zu gucken wie son Etappenrennen is &#8230; :D).<br />
Naja &#8230; Erstens kommt et ja anders und zweitens als man denkt. Also kurz gesacht: Ziele geplatzt, Entschleunigungskiller gekillt, schon Bock auf Radfahren, aber nicht mehr 3 Stunden plus in lecki Ekelpulsbereichen. Lieber so schön chilli-vanilli! *_*</p>
<p>So ein reserviertes Sahnestück wie den <a href="http://www.mtb-zierenberg.de/" target="_blank">Zierenbergmarathon </a>lässt man aber natürlich nicht schlecht werden! Mit dem Wissen, datt die Rennmotivation irgendwie futsch is, aber mit der Hoffnung, dass sie eventuell nochma zurück kommt, navigierte mich mein Tellefon nach Zierenberg &#8230; und in den Wahnsinn. Nach der Ankunft ging dat kleine Miststück nämlich aus. Und nicht wieder an! Kein Navi, keine Knipse, kein Wecker, keine Telefonnummern &#8230;! Allet wech und abgeschieden von der erweiterten Außenwelt. Ich stellte mir vor wie ich die Nacht einfach durchmache um dat Weckerproblem zu lösen und fürchtete mich schon vor der Heimfahrt. Ob ich ohne Navi jemals in den Pott zurück finden würde? Äußerst fragwürdiges Unterfangen. Nachdem ich begriffen hatte, wie ekelhaft abhängig man von so nem smarten Tellefon is und ich mich telekommunikationsmäßig durchgeschnorrt hatte, um zumindest meine geglückte Ankunft mitzuteilen, ging et netterweise am Abend wieder an. Ohne Tellefon is ja auch ma schön, aber ich entscheide doch lieber selbst wann ich der Lage sein möchte, ohne zu sein.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/baerenberg_1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8266" alt="baerenberg_1" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/baerenberg_1-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Mein sonst ausgeprägtes Verlangen nach Pasta-Party ist seit der Nudelflatrate auf der Transalp übrigens eher durchgenudelt. Aber an dem sonnigen Abend fühlte ich mich wieder bereit. Wofür ich allerdings nicht bereit war, waren flüssige Wetterbedingungen und mittelflüssige Bodenbeschaffenheiten. Nach einem persönlichen Briefing durch die Veranstalterhäuptlinge Rietze, war jedoch klar, dass man für die morgige Marathonauflage bereit sein musste. Sehr bereit. Der Wald speicherte die Regenmassen der Vorwoche wie ein Schwämmken und ich bereute meine durch Wechsel-Faulheit geprägte Race-King-Reifenwahl.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/handschuhe.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8278" alt="handschuhe" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/handschuhe-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen war dann auch nass. Der erste Griff in die Tasche förderte Regenjacke und Regenüberschuhe und zwei linke Handschuhe zu Tage, die im Startblock noch für den ein oder anderen Lacher sorgen sollten. Während des Müslis beobachtete ich die Regenkringel in den Pfützen vor der Haustür, ehe ich mich hinauswagte um sie aus aller Nähe zu beobachten. Aber daraus wurde nix. Die Sonne ließ sich blicken und bescherte den Teilnehmern trockene Bedingungen von oben und mir vor allem gute Laune.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/Zierenberg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8277" alt="Zierenberg" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/Zierenberg-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/zierenberg_2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8276" alt="zierenberg_2" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/zierenberg_2-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/hurra.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8270" alt="hurra" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/hurra-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/53km.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8265" alt="53km" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/53km-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Der erste Anstieg mit knapp 600 Höhenmetern und mindestens eben so vielen aufgepinselten Grüßen, Bildchen und Aufmunterungen folgte unmittelbar nach dem Startschuss. Bärenberg heißt dat Dingen. Nicht verkehrt, wenn man auch bärenstark ist, um den weniger flauschigen Kollegen zu bezwingen. Wenn man nicht so schnell da rauf fährt, lässt sich die Bemalung übrigens gut lesen! Liebste Grüße zurück an den Dackelclub! Wenn man zu schnell fährt, wird man oben netterweise noch zweimal aufgefordert zu wenden und auf die Schotterpiste abzubiegen. Musste ich nicht von gebrauch machen.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/ziel1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8275" alt="ziel" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/ziel1-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Ab hier ließ der Matsch dann auch nicht lange auf sich warten und verwandelte die Strecke zu einer schmierseifigen Herausforderung. Und so rutschig es unter den Reifen flutschte, so sehr klebte es am Rest. Nach der ersten Abfahrt war vom Rad nicht mehr viel zu sehen, dafür aber im Gesamtgewicht deutlich zu spüren. Immer wieder musste ich vom Rad steigen um den Antrieb frei zu buddeln. Völlig neue Erfahrungswerte. Irgendwann begann ich, mittellanges Gestrüpp mit mir zu transportieren, um während der Fahrt am Rahmenmatsch herumzustochern. Das Ganze erwies sich jedoch als weniger praktikabel und fördert nur den noch längeren Aufenthalt auf der Strecke, der trotz aller Umstände eine Bereicherung blieb, denn neben der tollen Strecke, ist es auch die lückenlose und herzliche Organisation die den Marathon wohl so besonders machen.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/siegerehrung.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8274" alt="siegerehrung" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/08/siegerehrung-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Nach dem Marathon bin ich sicher, dass die Rennsaison so entlüftet ist, dass ich erstmal auf weitere Meldungen verzichte und den schon lang <a href="http://www.jule-radelt.de/2013/09/17/p-weg-marathon-2013/" target="_blank">gemeldeten P-Weg Marathon</a> als persönlichen Abschluss des Jahres im Kalender lasse. Dat is nämlich auch son echtet Sahnestück! Son richtig richtig fettes! Ich freu mich schon wie Bolle! Dat P steht nämlich inoffiziell für Party!</p>
<p>Und ansonsten kann man ja in Gedanken schomma mit 2015 loslegen. Die erste Meldung is auch schon erledigt! Mit dem 3. Platz in Zierenberg gab’s nämlich den Freistart für die 16. Auflage! So einfach geht dat mit der Planung :)</p>
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		<title>Dicke Backen zum Geburtstag</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2014 20:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; Chaos hält weiter Einzug ins Renngeschehen. Nach dem Köpper in Willingen verlief die Folgewoche prima. Bissken müde &#8211; aber meine Hülle war ja schließlich auch mit Heilen (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2014/07/02/dicke-backen-zum-geburtstag/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-3-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8084" alt="Foto 3 (2)" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-3-2-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8079" alt="Foto 3" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-3-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-4.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8080" alt="Foto 4" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-4-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8078" alt="Foto 2" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-2-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Chaos hält weiter Einzug ins Renngeschehen. Nach dem Köpper in Willingen verlief die Folgewoche prima. Bissken müde &#8211; aber meine Hülle war ja schließlich auch mit Heilen beschäftigt. Bis zum WE sollte aber wieder allet takko sein. Schließlich wartete ein krönender Wochenabschluss: Ein Geburtstagsrennen. Nichts eignet sich dazu besser als 80 Kilometer feinste Pisten-Symphonie bei Sonne um die 20 Grad, durch und über das wunderschöne Rheintal! Der <a href="http://www.mtb-rhens.de/" target="_blank">Canyon Rhein Hunsrück Marathon</a> versprach beste Bedingungen (<a href="http://www.jule-radelt.de/2012/06/10/13-canyon-rhein-hunsruck-mtb-marathon/">Bericht zur Veranstaltung von &#8220;damals&#8221;</a>). <span id="more-8076"></span></p>
<p>Sogar der Kiefer hat sich nicht lumpen lassen und Müsli musste zur Wochenmitte nicht mehr zermümmelt, sondern konnte wieder behutsam zermalmt werden. Schließlich steht der Rennmodus auch auf Repeat. Außerdem is ja auch allet Vorbereitung für die Transalp.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8077" alt="Foto 1" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-1-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Transalp, Transalp, TRANSALP! Diesmal sogar die Übernachtung, denn ich durfte bei einer waschechten Transalpsiegerin gastieren und die Etappenrennen-Expertin mit Fragen bombardieren! Und wenn Katrin so von der Transalp berichtet und schwärmt und die Augen beim Rückblick auf 2011 so funkeln, dann kann man sich fast gar nicht vorstellen, dass es auch anstrengend werden könnte. Wird&#8217;s aber, hat sie mir verraten &#8211; ist aber wohl auch kein Geheimnis.</p>
<p>Aufgrund der Transalp und der Folgeschäden der Vorwoche meldete ich in Rhens auf langen Kuschelrock anstatt mittellangen Punkrock um und machte einen auf ruhig. Unmittelbar nach dem Startschuss meinte der Dirigent des Tages aber dat selbst Kuschelrock noch nen Takt zu hoch gegriffen is. Et folgte Ballade &#8216;n Soul statt Kuschel Rock &#8216;n Roll. Puls hundertachtzig, Beine null, Tempo Grundlage. Nix neues für die ersten 15 Kilometer nach dem Start, also wartete ich auf Kilometer 16, 17, 18, &#8230; 25 &#8230; Die gewohnte Spätzündung zündete aber nicht – boah, voll anstrengend allet. Selbst runner wars nen Trauerspiel. Ich nenne es mal Schotterschiss :D Wohl ein psychischer Schaden aus Willingen, der aber therapiert werden kann – ich spreche aus Erfahrung.</p>
<p>Hin und wieder hielt ich für ein kurzes Päusken, um ne unfreiwillige Abstiegsgefahr zu eliminieren. Federgabel-Fisimatenten! Prima! Der Zug vom Lockout-Hebel verlor die Fassung und ließ sich auf ein Tächtelmächtel mit dem Vorderrad ein. Ich hätte die Sache mit dem Kuschelrock vielleicht nicht so laut sagen sollen und war auch kurz davor die Fassung zu verlieren. Nach dem dritten missglückten Reparaturversuch blieb die Gabel dann starr vor Angst. Meiner Angst natürlich. An der nächsten Streckenteilung verweilte ich dann auf ein kurzes mentales Vor- und Nachteile-Brainstorming &#8220;Weiterfahren oder Abkürzen&#8221; und fuhr trotz prall gefüllter Kontraseite weiter auf der langen Runde. Quälen für den Transalpfrieden. Den sagenhaften Panoramaausblick über das Rheintal auf der Streckenmitte konservierte ich mir für die restlichen Kilometer bis zur Ziellinie. Auf den Anblick hatte ich mich schon die ganze Zeit gefreut. Watt ein geiles Pflaster für die Seele!</p>
<p>Die Ballade endete dann nach 80 Kilometern in &#8220;Irgendwatt is faul-Moll“</p>
<p>Am Abend offenbarte sich mir dann auch die komplette faule Symphonie. Wer zum Teufel ist die Trulla mit den Zahnschmerzen da im Spiegel?! Krasse Optik mit den dicken Backen! Synchrone Körperbewegungen ließen mich dann erahnen, dass sich die krasse Optik wohl in meinem Gesicht befindet. Sturzfolgen?!? JETZT NOCH?!?! HÄ??? Die Kieferprellung war doch so gut wie weg – warum wird der Kollege JETZT dick?! Weder am, noch im Kopp konnte ich ne Erklärung für den Gesichts-Hamster finden und beschloss, dat et dann wohl der bekannte „Spass inne Backen sein“ muss. Etwas verspätet, aber gut.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-5-2-768x1024.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8088" alt="Foto-5-2-768x1024" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-5-2-768x1024-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Kühlpads anne Backen &#8230; Koppschmerzen &#8230; Liegen auf der Couch &#8230; noch mehr Koppschmerzen &#8230; noch mehr Liegen &#8230;noch mehr Backen. Wird schon werden. Ne ich muss nicht zum Arzt. Kurz vor ner Explosion doch noch mal schnell in die Notaufnahme. „Kommen Sie morgen wieder“, sagt die Schwester und vermittelte mir ein nettes „Stellen Sie sich mal nicht so an – Gefühl“. Zurecht, wo ich ja für jede Kleinigkeit gleich zum Arzt renne &#8230; nicht &#8230;! Sprachlos war ich da, aber böse gucken ging noch prima – mit den Backen aber sicherlich nicht mehr ganz so angsteinflößend :D.<br />
Ich hegte also Hoffnung, die Nacht ohne eine Explosion meiner Birne überleben zu können. Es folgte ne dicke Nacht – ich überlebte. Am Morgen keine Backen und kein Hals mehr, statt dessen ein nahtloser Übergang vom Kopp zur Schulter?! Mit meinem „Fatsuit-Hamster-Hat“ besuchte ich am Morgen einen HNO umme Ecke, zur Blutabnahme meinen <span style="text-decoration: line-through;">Tierarzt</span> Hausarzt und der schickte mich mit meinem diffusem Krankheitsbild in Kombi mit dem Sturz, wiederum noch mal zum Check ins Krankenaus. Es war ein interessanter Vormittag mit allerlei interessanten Meinungen. Alle spekulierten am Ende auf das gleiche: keine traumatischen Sturzfolgen, dafür ne Runde Mumps. MUMPS?!? Ich?!?!? Absurder Zufall. Am Ende vom Ende war es laut Blutbild aber doch kein Mumps-Virus und eine genaue Virus-Diagnose blieb aus.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-4-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8085" alt="Foto 4 (2)" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/Foto-4-2-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Egal watt meinem Kopp die zwei Airbags (gar nicht so verkehrt zum Biken :D) beschert hat und mich ne Woche ausgeknockt hat: et war nicht schön, aber et is wieder weg! Ich muss nicht mehr vermumpst das Haus verlassen :D Und klar ist zumindest auch, warum das Rennen lief, wie es lief.<br />
Mal sehen welche Katastrophen und Epidemien am kommenden Wochenende in <a href="http://www.marathon-trophy.de/Erndtbrueck.html" target="_blank">Erndtebrück</a> oder gar bei der Transalp warten. Ich bin schon ganz gespannt und kann et kaum erwarten die Ärzte vor neue Herausforderungen zu stellen &#8230;  :D</p>
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		<title>15. Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2014 21:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[BMC Development Team]]></category>
		<category><![CDATA[FB]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>

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		<description><![CDATA[80 Kilometer durch und über das Rheintal. Bericht folgt &#8230; Beitrag von BMC Development Team Deutschland.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>80 Kilometer durch und über das Rheintal. Bericht folgt &#8230;</p>
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<p> <script>(function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0]; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = "//connect.facebook.net/de_DE/all.js#xfbml=1"; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs); }(document, 'script', 'facebook-jssdk'));</script></p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/BMCDevelopmentTeamDeutschland/photos/a.187706024599227.36162.170604422976054/687751021261389/?type=1" data-width="466">
<div class="fb-xfbml-parse-ignore"><a href="https://www.facebook.com/BMCDevelopmentTeamDeutschland/photos/a.187706024599227.36162.170604422976054/687751021261389/?type=1">Beitrag</a> von <a href="https://www.facebook.com/BMCDevelopmentTeamDeutschland">BMC Development Team Deutschland</a>.</div>
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		<title>Willingen &#8211; Du sollst nicht langsam sein.</title>
		<link>http://www.jule-radelt.de/2014/06/21/willingen-du-sollst-nicht-langsam-sein/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2014 09:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Transalp]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Neeeneeeneeee. Watt soll ich sagen. Et war wohl nen bissken viel &#8220;Du sollst nicht langsam sein&#8221; in letzter Zeit. Datt die Aufkleber sich aber auch so dermaßen ins Unterbewusstsein kleben, hätte ich (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2014/06/21/willingen-du-sollst-nicht-langsam-sein/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0883.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8035" alt="IMG_0883" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0883-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0963.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8048" alt="IMG_0963" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0963-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0949.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8044" alt="IMG_0949" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0949-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0950.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8045" alt="IMG_0950" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0950-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Neeeneeeneeee. Watt soll ich sagen. Et war wohl nen bissken viel &#8220;<a href="http://www.jule-radelt.de/2014/05/19/du-sollst-nicht-langsam-sein/" target="_blank">Du sollst nicht langsam sein</a>&#8221; in letzter Zeit. Datt die Aufkleber sich aber auch so dermaßen ins Unterbewusstsein kleben, hätte ich nicht gedacht. Und ich dachte auch immer, dass mir das Willingen-Profil nicht liegt &#8230; &#8211; Stimmt gar nicht – es liegt sich ausgezeichnet :D – ok, datt war geflunkert. :P <span id="more-8034"></span></p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0967.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8049" alt="IMG_0967" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0967-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Willingen: Festival. BMC &lt;3. Teamtreffen. Klönen. Sponsoren treffen. Plaudern. Quatschen. Biken. Shoppen. Spaß haben. 3 TAGE!!! Neben dem ganzen Randschischi nen Marathon und viele Leute treffen und kennenlernen – Live und in Farbe! Dieses ganze Randschischi wird größer und größer und der Kreis der bekloppten Radelfreunde wächst. Da wird der Marathon eher zum Randschischi. Sehr angenehm :D</p>
<p>Geplant war eigentlich, wie immer die 18% Trailanteil der 53 Kilometer Kurzstrecke zu (unter)suchen. Da sich aber im Moment alles um die Transalp dreht, kam es recht spontan noch anders. „Mal ne längere Strecke zu fahren ist ne gute Idee“, aber 95 Kilometer klingt irgendwie so … ja so nach 95 Kilometern eben. Aber ein kleiner Test wäre gut. Aber für einen Test fehlt noch watt &#8211; beziehungsweise jemand &#8211; und siehe da: Doro jucken auch die Beine, aber sie findet 95 Kilometer auch irgendwie so … ja so lang eben.</p>
<p>Wir beschließen: Geteilte Freude ist doppelte Freude und machen Willingen zu einer Pre-Transalp-Etappe mit 95 Teamkilometern. Alles kribbelt, Vorfreude … Ja ich glaube es war Vorfreude. Die Vorstellung, dass man trotz hunderter Biker nicht alleine ist, fühlt sich schon fast kuschelig an. Da wo im Startblock normalerweise die Formkurve in die tiefsten Tiefen rauscht, Selbstvertrauen nicht mal mehr sich selbst vertraut und die Beine zu zwei Puddingstelzen mutieren, findet sich plötzlich so was wie gelassene Sicherheit mit gesunder Raceanspannung. Bevor der Countdown runtergezählt ist, schieben wir unsere Ghetto-Fäuste aneinander. Voll Transalp Alter!</p>
<p>Der erste Anstieg war schnell Geschichte. Kurze Pläuschken mit der Nox-Jule und der CRAFT-Silke verkürzten die Anfahrt auf den ersten Gipfel bevor die 18% Trail in der Abfahrt folgten. Hier wurde unser Gespann dann getrennt. Anstatt mich in die Bremspolonaise einzureihen oder wie Doro eine Runde gekonntes Bikerslalom zu zocken, habe ich mich an einem Weg durch die Büsche versucht. Es ist ja leider so, dass da wo ein Körper bereits Raum einnimmt, numma kein zweiter hinpasst … watt dazu führt, datt man auch bremsen muss wenn der Vordermann bremst. Alternative 1, um Körperkontakt zu vermeiden: man legt sich kurz ab und wartet. Alternative 2: man fährt durch die Karpaten. Ich habe mich für eine Kombination entschieden und damit gleich zweimal die falsche Entscheidung getroffen, was zu einer interessanten Aufholjagd führte, die mich wiederum mehrfach vor die Entscheidung stellte „durch die Pfütze (Größenkategorie See – Tiefenkategorie unbekannt) oder dran vorbei“. Ohne mich komplett einzusauen gelang eine Teamzusammenführung. Gerade pünktlich zu der Drückerpassage auf der Straße – Eine kurze Gelegenheit mein Abfahrtsdesaster wieder gerade zu biegen. Asphalt kann ich! Ouuu ja! :D</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0948.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8043" alt="IMG_0948" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0948-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Gerade angetreten folgten die nächsten Höhenmeter, gefolgt von einer Schotterabfahrt. Schotter kann ich auch &#8211; besonders ausgeben :D! Ouuu ja! Anstatt jedoch die Reifen gekonnt durch die groben Steine zu treiben, trieb es mich eher ungekonnt in selbige. Damit machte der Schotter leider schon nach 15 Kilometern Asche aus unseren dollen Plänen. Wie der plötzliche Richtungswechsel meines Lenkers zustande kam, kann ich leider nicht erklären, aber wenigstens hat es wohl spektakulär ausgesehen. Andere haben ähnliche Stunts an dem Streckenabschnitt versucht. Grüße an Werner – er versuchte es mit einer Wurzelbehandlung :D und konnte das Rennen fortsetzen.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0890.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8051" alt="IMG_0890" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0890-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Nach dem Salto und dem Aufschlag auf der Kauleiste, projizierte mir meine Vorstellung bereits ein aufwendiges Drahtgestell um meinen Kopf, um die zerschlagenen Knochen zusammenzuhalten. Wahnsinn, watt sich in so ner tausendstel Sekunde Flugzeit (inklusive Aufprall) für’n Film abspult  –  ich blickte umher und suchte nach der Jury, die Punktetafeln in die Luft hält und das bereits aufgeheizte Publikum zum kochen bringt – das gibt Höchstpunktzahl! Mindestens! Aber anstatt Punkte von Tafeln zu lesen, versuchte ich dann den Verletzungshighscore aus den Gesichtern von Doro und Silke zu lesen, die so nett waren, mich aus dem Weg zu räumen. Da die beiden mit mir lachten und mich nicht mit offenstehendem Mund und panischen Entsetzen anschauten, war zumindest klar, dass ich nicht aufwendig zusammengetackert werden muss. Tosendes Publikum gabet auch keins, aber super viele Teilnehmer, die sich erkundigten ob sie Helfen können – Dankeschön, das ist nicht selbstverständlich. Auch für die Genesungswünsche!</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0893.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8038" alt="IMG_0893" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0893-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Wir konnten alle weiterschicken, denn Silke übernahm ganz selbstlos die Seelsorge, das Katastrophenmanagement und mobilisierte sogar einen passenden Arzt in Motorradkleidung mit Transalperfahrung (die <a href="http://www.bike-transalp.de" target="_blank">Transalp </a>ist wirklich überall!!) und führte dann auch noch das Fotoshooting am Unfallort durch. Die lustigen Rettungsdecken verliehen der Situation den nötigen Glamour. Danke für eure Hilfe. Ich weiß gar nicht wie ich das wieder gut machen soll! Jedenfalls bitte nicht mit einer Revanche!!!</p>
<p>Man rafft ja auch erstmal so gar nicht was überhaupt abgeht, aber ich habe natürlich schnell erkannt, dass wir Rennen fahren und schnell weiter müssen. Silke und Doro haben dann aber schnell erkannt, dass ich lieber nix mehr erkennen kann und trafen gute Entscheidungen.</p>
<p>Doro hat die Willinger Alpen dann allein bezwungen – und trotz guter 10 Minuten Päusken in die Top 5 der mittleren Runde gefahren. Geil! Ich glaube es wird ne sehr anstrengende Transalp für mich :D! Doooroooo ich freu mich soooooo :D</p>
<p>Die zweifache Landung auf der Birne hat mich leider so ausgeknockt, dass ich zwar nicht weiterfahren konnte, aber immerhin mein Dachschaden nicht noch größer geworden ist – allen die sich nu Hoffnung machen: Wech isser auch nich! :P</p>
<p>Ich habe dann versucht wenigstens meinen Schnitt aus dem Fahrzeug der Bergwacht zu retten. Der Garmin im Kofferraum piepste munter vor sich hin. Aber es sprang nicht mal ne QOM raus! Trotz knapp 90 km/h Höchstgeschwindigkeit :D Jungs, da müssen wir aber noch mal dran arbeiten!</p>
<p>Die Notärztin am Festivalgelände ließ mich ohne Umweg über das örtliche Krankenhaus ziehen und mit nem bissken Wundenschruppen, war der Kuchen dann auch gegessen.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/trackmachine.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8056" alt="trackmachine" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/trackmachine-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Am Sonntagabend war ich dann aber doch noch im Krankenhaus. Der Kopf dröhnte, der Kiefer war komisch. Sicher is sicher. Der Dok (der nen BMC von <a href="http://www.rsr-bike.de/" target="_blank">Radsport Rauer</a> fährt, welches ich schon für ein kleines Shooting für ein Facebookposting nutzen konnte :D &#8211; die Welt ist nicht nur klein, sondern winzig) hat nach der Untersuchung schon von Kieferbruch gesprochen und hat was von Drähten, Mund stilllegen (jaja, das hätte dem ein oder anderen gefallen nä? :P) und Krankenhausaufenthalt gesäuselt. Ich war kurz vorm Heulkrampf. Innerlich floss schon ein Wasserfall &#8211; das wär’s gewesen mit der Transalp.</p>
<p>Aber Wilhelm Conrad Röntgen sei Dank! Das Röntgenbild hat den möglichen Bruch zu ner starken Kiefergelenksprellung degradiert. Tut halt ordentlich weh, geht aber schneller weg – Dat is doch nen guter Deal! Halleluja!!!</p>
<p>Die letzte Woche verlief nu watt ruhiger um sämtliche Körperteile zu erholen und diverse Prellungen zu kurrieren. Bei ner Runde „Blaue-Flecken-Versenken“ is aktuell jeder Angriff ein Treffer. Gestern habe ich aber auch schon wieder ein Brötchen gegessen und die Kopp-Pinne sind auch endlich weg, sodass ich gleich nach Koblenz fahren kann, um nen nächsten Rennversuch zu starten und die Pointe zu diesem Blog zu suchen &#8211; allerdings in soner Art Protectionmodus als Transalp-Trainingsrennen und nicht nach dem Motto &#8220;Du sollst nicht langsam sein&#8221;, sondern &#8220;Du sollst nicht so rasen&#8221; :D!</p>
<p>Morgen ist der <a href="http://www.mtb-rhens.de/" target="_blank">15. Canyon-Rhein-Hunsrück-MTB Marathon</a> und weil das Wetter so prima ist, hab ich noch schnell auf die Langstrecke umgemeldet :D! Ich hoffe auf einen weniger katastrophenbehafteten Rennbericht und wünsche ein schönes Wochenende! :D</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0969.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8050" alt="IMG_0969" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0969-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0953.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8047" alt="IMG_0953" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0953-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0951.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8046" alt="IMG_0951" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0951-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0928.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8042" alt="IMG_0928" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0928-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0926.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8041" alt="IMG_0926" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0926-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0925.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8040" alt="IMG_0925" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0925-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0900.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8039" alt="IMG_0900" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0900-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0889.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8037" alt="IMG_0889" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0889-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0884.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8036" alt="IMG_0884" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_0884-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schinderhannes oder Hannes mit der Lizenz zum Schinden</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2014 16:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Hier Anmelden zum schinden“, herrlich wenn man auf der Webseite schon so zur Teilnahme genötigt wird. Eigentlich kann et dann doch nur prima werden. Ich hatte auch schon viel vom (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2014/05/19/schinderhannes-oder-hannes-mit-der-lizenz-zum-schinden/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes5.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7926" alt="Schinderhannes5" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes5-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>„Hier Anmelden zum schinden“, herrlich wenn man auf der Webseite schon so zur Teilnahme genötigt wird. Eigentlich kann et dann doch nur prima werden. Ich hatte auch schon viel vom <a href="http://schinderhannes-mtb.org" target="_blank">Hannes</a> gehört, aber war leider noch nie da. Gestern konnte ich der Rennempfehlung endlich Folge leisten und gehörtes nur bestätigen. Um halb sechs ging’s alleine los ins 200 Kilometer entfernte Emmelshausen und es wurde sogleich spannend! Mein Auto begrüßte mich mit einer orange leuchtenden Maulschlüssel-<a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes2.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7923" alt="Schinderhannes2" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes2-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Funzel im Armaturenbrett. Wunderbar! Geblendet von dem Licht der dezenten Warnung ist man an dem Punkt wenigstens schomma wach und in ständiger Angst. Spätestens seit „Alarm für Cobra 11“, wissen wir ja schließlich wie schnell einem sone Karre umme Ohren fliegen kann und sich binnen Sekunden in ein loderndes Inferno verwandelt. Anscheinend war die Kiste aber auch bereit zum schinden, denn sie lief einwandfrei – bis zum Hannes vor die Haustür. Puh!<br />
<span id="more-7916"></span></p>
<div id="attachment_7922" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-7922 " alt="Schinderhannes1" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes1-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Komische Sachen :) Toll!</p></div>
<p>Angekommen war sogar noch massig Zeit. Kurz nomma über die <a href="http://schinderhannes-mtb.org/strecken-2014/" target="_blank">Streckenlänge</a> nachgedacht. Und kurz entschieden auf der Mittelstrecke (68km/1600km) zu bleiben. Schade! Durch die ausgeprägte Infrastruktur an Supermärkten war die Parksituation in Emmelshausen ein Traum. Es gab auch einen Sitzplatz mit Meeresrauschen?!? :D Sogar ein Abschleppdienst hätte später kein Problem mein Vierrad zu entsorgen – Gott sei Dank hatte ich ja noch ein Fahrrad dabei. Ich brauche schließlich noch ein paar größere Kilometerumfänge für die Transalp. An diesem Tag, sollten mir diese aber erspart bleiben. Noch mal puh!</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Halbmarathon1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-7917" alt="Halbmarathon1" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Halbmarathon1-1024x417.jpg" width="840" height="342" /></a></p>
<div id="attachment_7924" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-7924" alt="Schinderhannes3" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes3-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Anmeldung</p></div>
<p>Die Anmeldung war maximal 200 Meter entfernt. Beim Auspacken und Sachen Zusammensuchen brannte die Sonne schon so, wie es im späteren Tagesverlauf auch meine Beine UND Arme tuen sollten und ich war erfüllt mit größter Freude, als ich meine Radbrille aus der Tasche pflückte. Nicht! Dunkle Gläser. Ganz hervorragend Jule! Genau richtig für den lichtdurchfluteten Wald.</p>
<p>Nach dem kurzen Warmfahren war der Startblock (einer für alle und alle für einen) schon prall gefüllt. Mit dem Versprechen an die meisten die sich dort tummelten, dass ich sie nach dem Startschuss auch wieder vorbei lassen würde, arbeitete ich mich zumindest in die Mitte vor und versuchte herauszufinden welche Mädels wohl heute auch im Feld rumwuselten. Ich entdeckte Ilona Meter (Giant), die ich von vorne auch nicht erkannt hätte &#8211; weil noch nie von vorne gesehen. Die Rückansicht ist mir aber sehr wohl bekannt :D. Judith Mallmann (toMotion Racing by blacktusk) und Annette Kolf (Team Burn Baby). Da habe ich mich besonders gefreut &#8211; Ich hatte sie eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Annette hatte das Dauerlos auf’s (oberste) Treppchen als ich gerade begonnen habe, mich sportlich mit dem Rad durchs Gelände zu bewegen. Da ist die Bewunderung groß und anhaltend – sowas vergisst man natürlich nicht. :)</p>
<p>Nach dem Start ging gleich das Geballer los. Die Einführungsrunde schickte die 342 Schinderwilligen, schon nach wenigen Metern in den ersten ruppigen Feldweg, der in einer netten hubbeligen Wiese endete. Ilona machte ihrem Namen alle Ehre und machte Meter. Nix mehr zu sehen. Der Rest folgte – dachte ich und wusste nicht, dass auch sie nur folgte.</p>
<p>Hätte mein Rad auch ein Armaturenbrett mit elektronischem Warnsystem, hätte hier wohl das orangene Multitool geleuchtet. Rein ins Gelände und BÄÄÄM: Federgabel aufmachen und BÄÄÄÄM: Federgabel geht nicht auf. Leicht irritiert und außer Fassung zog es mich mit einem Schlenker fast noch ins Gemüse. Ein paar Mädels machten sich sogleich davon. Ein Defekt?!? Watt is datt denn?!? Dat watt kaputt geht, dat gab’s noch nie. Auch das mehrmalige, panikartige betätigen des Hebels veränderte die Situation nicht zu meinen Gunsten. Der Zug war gerissen. In dem Moment erinnerte mich an die verbalen Empfehlungen für den Schinderhannes, dessen Name mir wohl besonders alle Ehre machen sollte: „Viele Wurzeln, Wurzeltrails, Wurzelteppich, schnelle Downhills mit Wurzeln, dicke, große und rutschige Wurzeln, ruppige Wiesen (ohne Wurzeln dafür mit vielen Löchern) &#8230;“ und stellte mich auf ne richtige Schinderparty ein. Zugleich sah ich die Mädels in einer Gruppe auf einem Asphaltabschnitt davonfliegen, den ich kurz danach in Führungsarbeit allein im Wind bewältigen sollte. Keine 5 Kilometer und schon im Oasch! So mag ich das.</p>
<p>Beeilung war angesagt. Vor mir tauchte Judith Mallmann wieder auf, die wiederum zu Annette aufschloss und bei Kilometer 10 waren wir dann zu dritt. Geil! Ne Frauengruppe! Das ist ja fast wie Rennen fahren! Und ich erinnerte mich an wilde Rennberichte der Männer, in denen sich immer in spannenden Gruppen mit Führungswechsel ins Ziel gekämpft wird. Das wollte ich auch mal! Eine super Vorstellung die mir große Freude bereitete und ca. ganze 10 Sekunden anhielt. Immerhin! :D Dann ergriff Judith schon die Flucht. Ihr folgend wechselte ich mit Annette noch schnell ein paar Worte, in denen ich ihr meine entstandenen Fan-Sympathien zu Beginn meiner sportlichen Laufbahn gestand. Dass sie sich im Triathlon auch wohl fühlt, erklärte ihr Fehlen in den letzten Jahren. Kurz darauf ergriff ich dann die Flucht. Glücklicherweise nach vorne. Im Verfolgungswahn bin ich gefahren wie die wilde Wutz vom Schlachter gejagt. Oder war es der Schinder?</p>
<p>Die Abfahrten waren eine große Freude, besonders die schnellen mit den Wurzeln und Airtime. „GoGo Gadjetto Federgabelarme“, rief ich in den Wald. „GoGo Gadjetto träum weiter“ schallte es zurück. Es passierte dann auch nichts und so hüppte ich wie ein tonnenschwerer Flummi inner Murmelbahn die Trails hinab. Die Warnleuchten im mentalen Cockpit spielten Disco in allen Farben (gut, dass ich die dunklen Gläser dabei hatte) und die Geräuschkulisse ließ vermuten, dass das Bike in Kürze unter mir in tausend Teile zerbricht. Solange wollte ich mich aber anstrengen, möglichst schnell zu fahren und ließ auch die erste Futterstelle (km24) liegen. Bis dahin immerhin ein 21er Schnitt. Was der Hannes da für ne geile Achterbahn im Garten hat. Wuhuuu! Die Strecke macht fett Laune!!</p>
<p>Sogar nahezu ein Erlebnispark! Ne Wasserbahn gab et auch – Nasse Füße inklusive. Für die Pfützen &#8220;Typ Wasserloch&#8221; wär ein Schnorchel auch nicht schlecht gewesen. UND: wer Wiesen mag, wird Hannes lieben! Je nach Tempo variiert der Erlebnisfaktor sogar auf den &#8220;Ackertrails&#8221;. Von hoppeln bis springen kann man alles haben – also wenn die Beine mitmachen. Ich empfehle euch auch mal die Gabel starr zu stellen in so einer wilden Wiesenabfahrt. Interessantes Unterfangen! Mund dabei besser geschlossen halten! Nicht reden!</p>
<p>Der Verfolgungswahn lichtete sich dann irgendwann langsam und so etwas wie Erschöpfung drohte sich an. Bei Kilometer 34 hätte ich gern schomma vorsorglich zu ner geselligen Kollektivpause aufgerufen, aber es war niemand da. Also fuhr ich weiter und wurde dafür zum Dank von einer Frau überholt, dessen Name mir leider verborgen blieb. Sie vermittelte mir gekonnt das Gefühl im fahren zu stehen. Ich konnte sie daher gleich mit einem freundlichen „Tschüss“ begrüßen.</p>
<div id="attachment_7921" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/schinderhannes.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-7921" alt="schinderhannes" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/schinderhannes-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Foto Sportograf</p></div>
<p>Im Anbetracht dieser Umstände hätte ich gern die nächste Verpflegung (km43) auch noch liegen lassen, aber durstig ist durstig und sicher ist sicher. Besser jetzt und danach gar nicht mehr. Hier fand ich dann auch die gesellige Kollektivpause – aber diesmal wollte ich eigentlich nicht! Die Herrschaften dort waren nicht so im Rennmodus, es wurde auch nichts gereicht. Also stehen bleiben, ausklicken, Pulle füllen. Der Versuch zu vermitteln, dass ich es schon etwas eilig hatte schien vergebens. Nach mehrmaligem Versuch meine Pulle an den Mann (mit der Iso-Gießkanne) zu bringen, wurde mein Erfolg schließlich mit „die Flasche ist ja noch halb voll“ honoriert. Ne Erklärung war mit dem Puls unmöglich, darum ließ ich es unkommentiert. Vielleicht auch besser so :D</p>
<div id="attachment_7927" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes6.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-7927" alt="Schinderhannes6" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes6-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Epic Suffer Score :D</p></div>
<p>Ab jetzt wurde es etwas zäher und langsamer. Damit ich mich noch möglichst lange schinden konnte, wirtschaftete ich den Schnitt auf 18 Komma irgendwas runter. Ich bemühte mich dies auf die Höhenmeter bergauf zu beschränken und weiterhin die Arme in den Abfahrten zu trainieren, was wohl noch ein paar Körner sparte um die letzten ekelhaften Rampen der Sorte „Grip not found“ zu bezwingen. Nur nicht auf den letzten <em>Metern</em> noch schlapp machen &#8211; ruppige Schinderei :) Danke liebe Gabel! „Meter“ war dann hier auch das Stichwort. Ein Kilometer vorm Ziel tauchte Ilona Meter vor mir auf. Halluzinationen kurz vorm Finish „Jetzt geht es mit mir zu Ende“, dachte ich, aber sie war es tatsächlich – warum auch immer: Egal! Ich suchte im Cockpit den Knopp für Attacke und ohne darüber nachzudenken, ob es schlau ist ihn zu drücken, hab ich mit aller Kraft draufgekloppt. Vorbeigemetert und ein Kilometer Vollgas! Wo war der Knopp die letzten 34 Kilometer?! Noch ein letzter kurzer Anstieg. Straße, Kurve, lustige Löcherwiese mit lustigen Zuschauern, Ziel. Am Ende sogar mit ner  Minute Vorsprung, aber zugleich auch mit 21 Minuten Rückstand (Autsch &#8211; das ist nicht nur ne Welt, sondern ein ganzes Universum!) auf die Spitze, von der ich von vorne bis hinten, so gar nichts mitbekommen hab. Noch nicht mal in der Startaufstellung. Scheißbrille :D Wahnsinnstempo Mädels. Herzlichen Glückwunsch! Und was ich fast vergessen hätte! Wie geil ist es bitte, wenn einem auf der Strecke auch noch &#8220;Whooooho jule radelt&#8221; hinterhergerufen wird :D Mädels ich hab mich so riesig gefreut, dass könnt ihr euch gar nicht vorstellen!! Danke!!!</p>
<div id="attachment_7925" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes4JPG.jpg"><img class=" wp-image-7925 " alt="Schinderhannes4JPG" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/05/Schinderhannes4JPG-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Stefanie(1) und Daniela(2)</p></div>
<p>Stefanie Dohrn (3:20:01 MSV Steele) fuhr souverän einfach allen davon. Mit den Zeiten von Daniela Gerhards (3:20:37 RC Herschbroich/Radsport Breuer), Miriam Chelius (3:30:51) und Dina Dornauer (3:34:23 Tri Shop Saar) und mir (3:41:01), waren die Plätze in der Top 5 auch eindeutig vergeben. Mit meiner Zeit war die Streckenwahl für’s Treppchen leider zu kurz, oder zu lang :) &#8230; Ich komme gern im nächsten Jahr wieder zum Schinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. Stefanie Dohrn 1992 f MSV Essen &#8211; Steele 2011 3:20:01,0<br />
2. Daniela Gerhards 1982 f RC Herschbroich/Radsport Breuer 3:29:37,0<br />
3. Miriam Chelius 1985 f 3:30:51,0<br />
4. Dina Dornauer 1989 f Tri Shop Saar 3:34:23,0<br />
5. Julia Schwarz 1985 f BMC Development Team / ERG 1900 e.V. 3:41:09,0<br />
6. Ilona Meter 1978 f Giant dealerteams 3:42:17,0<br />
7. Annette Kolf 1981 f Team Burn Baby 3:45:26,0<br />
8. Judith Mallmann 1971 f toMotion Racing by blacktusk 3:51:45,0<br />
9. Pia Gramlich 1968 f Power Unit Sportsequipment 3:54:29,0<br />
10. Jutta Hofmann 1968 f 3:54:45,0<br />
11. Jana Schemmer 1988 f RSV Unna 3:57:48,0<br />
12. Raquel Mundim Walty 1978 f 4:10:00,0<br />
13. Claudia Andreas 1977 f Multisport Team Wein 4:11:36,0<br />
14. Christine Sohn 1973 f X-SPORT Kastellaun 4:12:09,0<br />
15. Anne Gassner 1988 f MTB Rhein Berg e.V. 4:13:57,0<br />
16. Sonja Wietzorek 1960 f 4:14:12,0<br />
17. Helena Benz 1974 f Team KettenKnecht 4:22:21,0<br />
18. Birgit Hell 1975 f 4:33:53,0<br />
19. Beate Winters 1967 f Rjwielpaleis Bilthoven 4:34:07,0<br />
20. Veenstra Muyje 1966 f 4:50:46,0<br />
21. Casandra Walters 1987 f Cranks n&#8217; Chains 4:51:09,0<br />
22. Elma Bijsterbosch 1970 f 5:02:50,0<br />
23. Ellen Kreis 1967 f SV Poseidon Limburg 5:17:04,0<br />
24. Claudia Nickels 1968 f Brand Riders 6:13:33,0<br />
<a href="http://mobile.raceresult.com/details/list.php?eventid=24279&amp;lang=de&amp;contest=2&amp;name=Ergebnislisten|Ergebnisliste%20AK&amp;format=html" target="_blank">Ergebnisse</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.strava.com/activities/142684966/embed/ebc16940896844fe63dbc6fcea4b762b5f226ceb" height="405" width="590" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Ein Wochenende Saisonstart im Kellerwald</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2014 21:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Nu hocke ich hier auf der Couch und blicke zurück auf ein Wochenende Saisonstart. Die Vorbereitung bestand aus ner ebenen Ruhewoche mit bergigen Stunden voll von Nervosität. Hätte ich die (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2014/04/14/ein-wochenende-saisonstart-im-kellerwald/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/kellerwald_1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7788" alt="kellerwald_1" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/kellerwald_1-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Nu hocke ich hier auf der Couch und blicke zurück auf ein Wochenende Saisonstart. Die Vorbereitung bestand aus ner ebenen Ruhewoche mit bergigen Stunden voll von <a href="http://www.jule-radelt.de/2014/04/10/endlich-beginnt-die-saison-scheisse-die-saison-beginnt/" target="_blank">Nervosität</a>. Hätte ich die Berge doch mal lieber ins Training eingebaut! :D <span id="more-7783"></span></p>
<p>40 Kilometer und 1000 Höhenmeter sollten beim <a href="http://www.kellerwald-bikemarathon.de/cms/" target="_blank">Kellerwald Bikemarathon</a> die ersten Erkenntnisse über Parallelen zum Wunschtrainingszustand oder besser: Differenzen vom Ist- zum Soll-Zustand bringen. Um mir der Erkenntnisse am Ende auch wirklich ganz sicher sein zu können, hatte ich noch den tollen Einfall, mich auf die doppelte Distanz umzumelden. Ist ja auch völlig logisch gerade zum Saisonstart eine Streckenlänge zu wählen, die allen bisherigen zahlenmäßig überlegen ist. Ein für mich doch eher untypischer und erschreckender Gedankengang. Aber man muss sich auch mal selbst überraschen und es war halt grad kein Kuchen da.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/Foto-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7784" alt="kellerwaldvorbelastung" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/Foto-1.jpg" width="1024" height="229" /></a></p>
<p>Begonnen hat dat Wochenende aber erstmal mit dem Umzug in das hessische Frankenberg. Bei dem Packvolumen meiner unsortierten Utensiliensammlung ist das Wort &#8220;Umzug&#8221; auch durchaus wörtlich zu nehmen. 20 Autominuten vom Start entfernt, ließ mich <a href="http://www.alexander-rebs.de/?pid=3&amp;read=1&amp;beitrag=124" target="_blank">Mr. Rapido Rapiro Rebs</a> an seinem geografischen Luxus Teil haben und bot mir nicht nur ein Quartier, sondern auch ne exquisite Vorbelastung durchs, übers und aufs obere Edertal samt 88-Stufen-Sturm auf die Kellerburg in Battenberg. Hier bot sich auch der erste imposante Ausblick auf die Pulsuhr, die mich mit 185 Schlägen auf den bevorstehenden Renneinsatz vorbelastete.</p>
<p>Und der kam flott. Während die Fahrt nach Gilserberg am Sonntag, mit dem kitschigen Erwachen der Natur, einem Sightseeing durchs Auenland glich, war in Kopf und Bauch schon der Untergang von Motivation und das Aufleben der Renn-Panik in vollem Gange. Kellerwald! Das neue Mordor für die Sinne. :D &#8220;Flieht ihr Narren&#8221;, dachte ich und fand mich kurz darauf bei der Orga zum Ummelden auf die 80km-Runde wieder. Verrückt.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/runde_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7785" alt="runde_2" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/runde_2.jpg" width="800" height="195" /></a></p>
<p>Nach dem Startschuss folgte eine staubige Einführungsrunde, ehe es gleich in den ersten Anstieg ging. Startphasen sind ja meine Spezialität! NICHT. Genau so wie Startanstiege! Die gern gewählte Kombination aus beidem, verwandelt meine Beine kurzerhand in Betonklötze. Aber nach dem zweiten Anstieg bei gerade mal Kilometer 20 war der Beton ja auch schon wieder weg :D. Die Mädels natürlich auch und netterweise hat der Empfang vom Garmin gleich auch noch die Flucht angetreten. Alle paar Minuten kehrte er mal wieder für ein paar Sekunden zurück, um mich mit seinem ständigen An- und Ausgeräusch in den Wahnsinn zu treiben. Mentaltraining?!</p>
<p>In einer recht flachen Passage ging&#8217;s dann endlich rund. Kette rechts und ab dafür! Der Kampfgeist gegen die Uhr war geweckt. Die Trails ein Fest! Mit ein paar Jungs im Schlepptau ging&#8217;s über die Piste und es rollte wie Sau. Wie fliegen! So schnell, dass vorne keiner mehr zu sehen war! Ehh häh? Vorne?! Dafür tauchte dann nach einer Weile aber ein bereits passierter Streckenabschnitt vor uns auf. Ehh häääh? Strecke?! Viele fragende Gesichter und eine gemeinsame Erkenntnis &#8220;hier sind wa wohl falsch&#8221;.</p>
<p>Und obwohl Kellerwald irgendwie dunkel klingt &#8211; isser dat in Wirklichkeit eigentlich gar nich! Für mich allerdings dunkel genug, um an der dezenten Streckenbeschilderung vorbei zu rauschen. Ich weiß nicht wie viel Zeit es gekostet hat &#8211; der Garmin war ja fort und eine Rekonstruktion unmöglich, aber es war nicht wenig und genau so viel, dass sich die Motivation der Reihe an Flüchtlingen anschloss. Prima. Aussichtslose Aufholjagd oder Bummelkurs oder irgendwas dazwischen? Ich konnte mich nicht entscheiden und das Rennen fiel am Ende wohl der Unschlüssigkeit zum Opfer.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7786" alt="3" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/3-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Kellerwald klingt übrigens nicht nur dunkel, sondern auch tief! Im Gegensatz zu der dunklen Eigenschaft ist hier aber auch was dran. Denn da wo was tief ist, ist auch was hoch! Die Anstiege dort sind von einer ganz besonderen Art! Die treiben nämlich ein ganz lustiges Spielken mit einem: da wo der natürliche Instinkt dir sagt, &#8220;du bist jetzt oben&#8221;, geht&#8217;s erstmal richtig los. Frei nach dem Motto &#8220;Höher, steiler, weiter&#8221;, wird einem spätestens im Schlussanstieg die Birne weich gekocht. Die Beine drohen mit Krämpfen und die Tatsache, dass man alles zweimal zu bewältigen hat, macht&#8217;s irgendwie auch nicht angenehmer. Steile Rampen noch und nöcher &#8211; da bekommt der Begriff Rampensau auch ne ganz andere Bedeutung.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/brot.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7789" alt="brot" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/brot-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Die schnellen Abfahrten trieben regelmäßig ne Dosis Adrenalin in die Pinne und die ausgebremsten Trails lockerten die krampfige Muskulatur. Gut durchgerüttelt hab ich mich dann auch nach unsäglichen 4 Stunden und 30 Minuten ins Ziel gerollt. Das war noch so eben Top 10 und Platz 3 in der Altersklasse. Und damit sprang sogar noch eins von diesen<a href="http://www.schwaelmer-brotladen.de/content/view/7/7/" target="_blank"> riesigen fantastischen Holzofenbroten des Schwälmer Brotladens</a> raus, die es dort zur Siegerehrung gibt. Im Startbeutel Kinder-Riegel und Kinder-Country, bei der Siegerehrung das beste Holzofenbrot der Welt und dazwischen eine top organisierte Rennveranstaltung mit allem Zipp und Zapp! Die haben’s drauf! Mit einer Tombola wurde auch noch nahezu jeder Teilnehmer zum Sieger – aber gewonnen hatte eh schon jeder, der am Sonntag Teil der Veranstaltung war! Und ich hatte bei gleichem Preis sogar noch mehr Kilometer – würde ich aber wohl auch gern im nächsten Jahr drauf verzichten :-)</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/team.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7787" alt="team" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/team-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Die Ausbeute fürs Team war großartig. Mathieu ist als erster der Kurzstrecke über die Ziellinie gerollt, Constantin folgte auf Platz 9 und 8er seiner AK. Dicht dahinter René auf dem 10ten Platz und 2 Ak. Steffen fuhr auch 2 Runden und wurde insgesamt siebter, womit er auf Platz vier und nur knapp neben dem Podium landete.</p>
<p>Es sollte eigentlich deutlich weniger Fahrzeit werden, aber in meiner ausgetüftelten Planung hatte ich wohl die Anstiege vergessen :D. Ups! Bestimmt ein Schutzmechanismus oder so was. Ein fehlender Verfahrer hätte aus meiner Eigenschaft einer Rampenraupe aber auch keinen Schmetterling gemacht. Ne … auch keine Rampensau. Und die Platzierung war auch schon in Stein gemeißelt. Von daher weiß ich jetzt was ich zu tun habe und hoffe, dass die kommenden Rennen wieder näher an meinen Zielzeiten liegen. Zumindest weiß ich, dass 80 Kilometer machbar sind. Und wer weiß schon, was in Zukunft noch für Etappen und Herausforderungen warten :-)</p>
<div id="attachment_7795" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/mit-stefan.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-7795" alt="mit stefan" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2014/04/mit-stefan-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Foto Stefan Bzdok</p></div>
<p>Es war toll euch alle wiederzusehen! Passiert ja jetzt endlich wieder öfter!<br />
Und noch mal nen dickes Danke für die Herberge!</p>
<p><a href="http://coderesearch.com/sts/services/10050/389" target="_blank">Ergebnisse</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>DM in Münsingen &#8211; gutes Radeln, böses Radeln</title>
		<link>http://www.jule-radelt.de/2013/10/11/dm-in-muensingen-gutes-radeln-boeses-radeln/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Oct 2013 09:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jule]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen in Jules Soap-Blog &#8220;gutes Radeln, böses Radeln&#8221; :D Wenig Racegeschehen, dafür viel Randschischi. :D Eigentlich wollte ich ja mit meinem letzten Blog hauptsächlich ankündigen, dass ich wohl bei (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2013/10/11/dm-in-muensingen-gutes-radeln-boeses-radeln/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5880.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7021" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left;" alt="dm" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5880-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><strong>Herzlich willkommen in Jules Soap-Blog &#8220;gutes Radeln, böses Radeln&#8221; :D Wenig Racegeschehen, dafür viel Randschischi. :D</strong></p>
<p>Eigentlich wollte ich ja mit meinem letzten Blog hauptsächlich ankündigen, dass ich wohl bei der DM ziemlich weit hinter den Mädels ins Ziel komme, aber vor allem auch, dass es absolut okay für mich ist.</p>
<p><span id="more-7020"></span></p>
<p>Spaß haben, Erfahrungen sammeln und vor allem einen Traum erfüllen. Einmal bei der DM dabei sein! Und damit natürlich ein unvergessenes Saisonende 2013 feiern! Ich wollte also quasi als Groupie ins Starterfeld :D. Noch nie war ich so entschlossen eine schlechte Platzierung einzufahren und ich wusste, ich würde stolz drauf sein wie nie :D<br />
Warum soll man auch immer nur feiern, wenn`s super prima gelaufen ist?! Dann ist Erfolg doch immer sicher, oder?</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5751.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6986" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left;" alt="bah" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5751-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Seit einer Woche nicht im Sattel. Infekt und Antibiotika bis 2 Tage vorm Rennen. Nicht unbedingt die besten Bedingungen, um zu ner DM zu fahren, um da auch noch mitzumachen. Schon Donnerstag fühlte ich mich aber als könnte ich Bäume ausreißen! Einarmig versteht sich! Und vom Arzt gab’s auch grünes Licht. Trotzdem nicht so schlau zu fahren, könnte man meinen! Rückblickend kann ich aber sagen: Es war sogar sehr schlau!</p>
<p>Und hätte ich mich nicht so gut gefühlt und wäre ich nicht SO sicher gewesen, dass es klappt, hätte ich mir die lange Fahrt und die ganzen Kosten sicherlich gespart! Ein bisschen vernünftig bin ja sogar ich mittlerweile! Aber: Hätte, hätte Fahrradkette! Gut, dass mich mein Körper verarscht hat, denn ich bereue nicht einen einzigen Kilometer!</p>
<p>So packte ich also am Samstag meine <span style="text-decoration: line-through;">sieben</span>hundert Sachen, als würde ich in einen einwöchigen Urlaub fahren, mit dem Gefühl, das erste Rennen meines Lebens zu bestreiten. Vor so dollen Rennen die weit weg sind, werde ich vor Aufregung immer zur Debütantin und um nix zu vergessen, nehme ich einfach alles mit! Hat den Vorteil, dass man nix vergisst. Ja, denkste!</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5909.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7033" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left;" alt="IMG_5909" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5909-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5908.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7032" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: right;" alt="IMG_5908" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5908-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Fast 480 Kilometer Nebelsuppe und Regen Richtung Schwäbische Alb. Prima dachte ich. Der Veranstalter versprach goldenes Herbstwetter – auf nix ist mehr Verlass. Aber tatsächlich! 30 Kilometer vorm Ziel riss der Himmel auf! Was für ein Anblick! Die Nebelsuppe war mir aber auf den Fersen und auch der Regen ließ nicht lang auf sich warten. Danach folgte Dauerregen.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5913.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7037" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left;" alt="IMG_5913" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5913-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Zuerst musste ich nach<a href="http://www.badurach-tourismus.de/" target="_blank"> Bad Urach</a>. Da sollte ich die Nacht wohnen und bis 18 Uhr mein Zimmer beziehen. Hier hab ich es mir auch selbst, zum ersten Mal richtig spannend gemacht :D:<br />
Zimmer im Gasthof, Gasthof in Fußgängerzone. Fußgängerzone = nix Auto und nix Parkplatz. Also erstmal anner Kirche parken &#8211; die is ja bei so Dörfern immer inne Mitte und die Wahrscheinlichkeit gering, sich noch Blasen zu laufen. Schlaue Jule! Schomma Rucksack und Tasche mitnehmen und Abmarsch. Der Gasthof lag tatsächlich auch nur 300 Meter entfernt. Wäre er weiter entfernt gewesen, hätte ich wohl anhand von Lähmungserscheinungen in meiner Schulter gemerkt, dass meine Reisetasche mit ALL MEINEM ZEUG nicht über selbiger hängt, sondern wohl noch auf dem Parkplatz neben meinem Auto gastiert. O_O sehr schlaue Jule!</p>
<p>Nachdem ich erfahren habe, dass es einen Besucherparkplatz hinterm Haus gibt, hab ich erstmal die Karre rangeschafft um se auszuladen. Man könnte meinen, ich hätte dabei die Tasche gefunden. Ich bin dann aber nur drüber gestiegen um ins Auto zu kommen! Und als ich dann am Hotel ausladen wollte, folgte was? Richtig! Genau dass, was mir am Folgetag verwährt bleiben sollte! Ein meisterschaftstitelreifer und panikgetriebener Marathon! Zumindest mental. Im wahren Leben, die längsten 300 Meter meines Lebens &#8211; inklusive feinstes Kopfkino!<br />
All mein Hab und Gut verpackt in einer Tasche! Alles weg!!! Im Geiste hatte ich den Dieb schon mehrfach ins Jenseits geschickt und führte schon 1000 Telefonate, um mir das ganze Zeug zurück zu organisieren! Und ich hasse Telefonieren! Kurz vorm seelischen Burnout kam ich am Parkplatz an. Noch NIE NIE NIE, habe ich mich so sehr gefreut meine Reisetasche zu sehen!!!</p>
<p>Ähnlich schlimm wie Tasche wech – is Zimmer wech. Zumindest im ersten Schockmoment. Beim Einchecken habe ich ein junges Paar kennengelernt, die auch gern ihr Zimmer beziehen wollten. Durch nen Fehler in der Buchung gab’s aber ne Doppelbelegung und das Zimmer war futsch – die Wahrscheinlichkeit, noch ne Bleibe zu finden? So hoch wie ne matschfreie DM 2013. Alles war verstopft mit Marathonfahrer*innen!<br />
Der sympathische Austausch mit den beiden ergab, dass Frank auch den Marathon fahren wollte und seine schwangere Frau Manuela, für die Flaschenbetreuung zuständig sein sollte. Und nun waren die beiden ohne Heim! Ich werd verrückt! Eine moderne Version der Weihnachtsgeschichte im Frühherbst :D. Ob Frank auch Zimmermann war? Am Ende mussten die beiden aber nicht in den Stall, sondern nur in den Nachbarort. Die skurrile Dame von der Rezeption übernahm die Herbergssuche für die beiden und war am Ende Gott sei Dank erfolgreich! Falls ihr das hier zufällig lest: Ich wünsche euch Dreien nochmals alles Gute! Dat mit dem Flaschen reichen, klappt ja schomma! ;-)</p>
<p>Die Startnummernausgabe war unspektakulär, einfach und schnell. Meine Lizenz ging über den Tresen und fand zwischen den ganzen Promiplastikkarten ihren Platz. Dann war es so weit! Ich bekam sie! MEINE Startnummer. MEINE STARTNUMMER für die DM!! Am liebsten hätte ich die Tüte jedem unter die Nase gehalten: KUMMA KUMMA!! MEINE NUMMA!!!</p>
<p>Bevor ich aber die Contenance verlieren konnte, verließ ich den bereits regenaufgeweichten Platz und düste zum Ortsitaliener. Heute gab es mal keine Gummitiere, dafür hatte ich die Ehre mit <a href="http://www.alexander-rebs.de/" target="_blank">Alex</a> und den angereisten <a href="http://www.rapiro-racing.de/index.php/news/item/487-deutsche-meisterschaften-marathon-der-rennbericht-von-alexander-rebs" target="_blank">Rapiro Racern</a> zu speisen.<br />
Pasta-Party ist out! Pizza-Pasta-Party ist in! Wusste der Inhaber auch noch nicht! Vor ner erfolgreichen DM-Teilnahme hat eben auch ne Hauptspeise mal die Chance ne Vorspeise zu sein! Bei mir allerdings noch nicht &#8211; Ich denke für eine Erfolgssteigerung nun über eine entsprechende Magenvergrößerung nach :D<br />
Vielen Dank für die kulinarische Adoption und den Ausflug in die Welt der Essgewohnheiten erfolgreicher Radsportler! Moritz Milatz gab’s übrigens auch – direkt am Nachbartisch lauerte er uns auf, um die Geheimnisse seiner Konkurrenz auszuspähen ;-)!</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5907.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7031" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left;" alt="IMG_5907" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5907-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Fast hatte ich vergessen wie uffjerescht ich war. Bis ich wieder allein im Hotel war. Rennvorbereitung. Startnummern befestigen. Dabei 2 Sicherheitsnadeln auf dem Hypnosemusterteppich verlieren und mühsam wiederfinden.<br />
Die Klamotten bilden eine Reihe auf dem Tisch, von links nach rechts in Anziehreihenfolge drapiert. Darunter eine Reihe mit Rückentascheninhalten, 3 Haufen nach Rückentasche separiert und darunter eine weitere Reihe mit optionalem Zubehör: Weste, Langarmtrikot, Regenjacke. Ich bilde mir ein, dass es so sortiert dadurch am Morgen schneller geht &#8211; ja ne, is kla :D</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5910.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7034" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left;" alt="IMG_5910" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5910-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Einschlafen ging irre schnell! Aufwachen auch. Dank „Housekeller Traube“ gegenüber! Nicht um 6 Uhr, sondern mitten in der Nacht um 3.27 Uhr! Ich beobachtete rauchende, betrunkene und grölende Bad Uracher Höhlenmenschen, direkt unter meinem Fenster in der Fußgängerzone!! Töfte! Da kam selbst der Notfall-Einschlaf-Tatort-<wbr />Podcast nicht gegen an. In mir wuchs hingegen der Wunsch, aus der Fußgängerzone einen Tatort zu machen und wie Rapunzel, wat ausm Fenster zu werfen! NEIN! Natürlich keine Haare!</p>
<p>Es half nix. Irgendwann war halt 6 Uhr. Hätte ich mehr geschlafen, hätte ich auch nich besser ausgesehen :D. Der Schlamm wird’s richten! Frühstück stand schon neben dem Bett.. Müsli und geschmierte Brötchen vom Vortag. Mmmmmh lecker – Nicht! Wird beim kauen immer mehr im Mund. Als nette Untermalung hörte man draußen den Regen prasseln. Endlich waren auch die Zweifel an meinem Verstand, dieses Rennen zu fahren, wieder da. Die Ordnung auf den Tisch, hatte sich wie durch Geisterhand zu einem wuseligen Utensilien-Knoten verwandelt. Und überhaut war nix mehr an seinem Platz.</p>
<p>Auf dem Weg nach Münsingen, verfolgte mich der BMC-Teambus mit Moritz Milatz. Und am Klo lauerte er mir dann auch noch mal auf :D! Das war dat dritte Mal da am Klo!! Da wär eigentlich ein Eis fällig gewesen, Männeken!!!</p>
<p>Statt zur Eisdiele ging’s dann aber zur Startrampe. Ich bin fast geplatzt, so uffjerescht war ich. Auf einmal ist der Moment da, an den man wochenlang gedacht hat. Plötzlich standen die Mädels da, die man nur aus Berichten, von Fotos, der auswendig gelernten Starterliste und sonstigem Gedöns kennt. Die Favoritinnen für die Medaille, direkt neben mir! In echt, live, bunt und in Farbe. Und ich mittendrin &#8211; als DM-Teilnehmerin. Schon absurd und verrückt auf eine Art und Weise! Aber zumindest damit kenn ich mich ja aus.<br />
Ich glaub ich hatte sogar kurz mal ne Gänsepelle! Mit ziemlicher Sicherheit aber tellergroße Augen und mein Mund stand bestimmt auch offen &#8211; wie peinlich. Ich hätte so gerne Fotos gemacht, um meiner Groupie-Vorstellung gerecht zu werden, aber ich dachte in der Rennanspannung kommt dat vielleicht nich so gut :D.</p>
<p>Ich hab mich megamäßig darüber gefreut, da zu stehen, wo ich stand und auch Manuela wiederzusehen und Jana, die ich in Zierenberg kennengelernt habe. In so Momenten sind bekannte Gesichter zusätzlich Gold wert! Außerdem kann man sich so gegenseitig bemitleiden und/oder Mut machen! Also bei mir natürlich „und“.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5894.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7024" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left;" alt="IMG_5894" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5894-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Apropos Mut machen! Da hab ich dann noch gedacht mein Schwein pfeift! Aber sowat wie mein Lieblingsschwein! Dann wenne denkst, dich kennt sonst keiner: „Du bist doch die Jule oder?“ ÄÄH WATT?! Wieder offener Mund und Telleraugen! „Du hast nen super <a href="http://www.jule-radelt.de/2013/10/04/wie-bastle-ich-mir-ein-saisonabschlusshighlight-der-besonderen-art/" target="_blank">Blogbericht </a>geschrieben! Nachdem ich den gelesen hab, hab ich mich entschieden auch zu kommen!“ Leute!!! Da hatte ich nen 200er-Freudepuls und konnte kaum fassen, was ich da gehört hab! Das war ja wohl das GEILSTE ÜBERHAUPT!!! Da war noch jemand mit dem gleichen „Eigentlich gehör ich hier nicht hin – Background“ aber mit der „ich trau mich trotzdem-Entschlossenheit“. „Hobbysportler mit Lizenz“ haben bei einer DM also durchaus eine Daseinsberechtigung!!! Allein für die Erkenntnis hat es sich doch schon gelohnt zu fahren! :D Ich hab ne „Hobbysportler mit Lizenz-Schwester“ &#8211; ich hab gehofft, Dich nach dem Rennen noch mal zu treffen … schade, dass es nicht geklappt hat! Ich hoffe es ist Dir halbwegs gut ergangen??<br />
Es folgte die Aufstellung auf der Startrampe, die gar keine Rampe war. Und wenn doch, würde ich mich schon auf die Berge freuen :D. Mit Startrampe war aber dann wohl die Wiese (oder auch &#8220;the wall&#8221;) gemeint, die unmittelbar nach dem Start folgen sollte. Zu Fuß! Da bekommt der Begriff Rampensau ne ganz andere Bedeutung! Naja&#8230; „Wat jetzt nich is, wird jetzt wohl auch nimmer werden …“</p>
<p>„Der Start erfolgt in Kürze“ PENG! Ich raste los! Mit einem Abstand von 5 Metern ging es vor dem Feld auf die Rampe. Auf dem dicken Kettenblatt habe ich die Rampe weggedrückt und wartete oben auf das Feld um &#8230; … ja ja … man wird ja wohl noch träumen dürfen :P</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5912.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7036" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left;" alt="IMG_5912" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5912-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Also nomma: „Der Start erfolgt in Kürze“ PENG! Ich raste los! Hinter dem Feld ging es auf die Rampe. Erst das kleine Blatt, dann runter vom Rad. Mit einem Abstand von 5 Metern ging es dann dem Feld hinterher … 6 Meter, 7 Meter, … Beine zu, 10 Meter, 11 Meter, … Luft weg, … 20 Meter, 30 Meter … Da war kein Mann mit ner Keule! Der hatte ne Sense! :D<br />
Es war ziemlich schnell klar, dass ich vielleicht doch nicht so auf dem Damm war, dass es reicht, Rennen zu fahren. Und, dass es nicht mal dazu reicht, letzte zu werden :D Manuela hat noch versucht zu helfen und mich ran zu fahren, aber es ging einfach nichts. Vielen Dank für Dein großes Herz und Deinen Sportsgeist!!! :*<br />
Im ersten Anstieg, verlor ich meine gesunde Gesichtsfarbe und oben zwang mein Kreislauf mich dann zum Aufgeben. Auch mit der Brechstange wär da nichts mehr gegangen. Die hatte ich außerdem schon im ersten Anstieg total verbogen :D.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5914.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7038" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left;" alt="IMG_5914" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5914-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Das war schon bitter und traurig war ich natürlich auch. Klar. Aufgeben gibt’s sonst eigentlich nicht so einfach und vor allem: nicht so schnell. Dann auch noch bei diesem Rennen &#8230; Ich wusste, es fiebern so viele Leute mit mir mit und ich hätte mich so gern, mit nem Racebericht der <span style="text-decoration: line-through;">Sonder</span>Extraklasse bedankt :D. Aber hier war es wirklich aussichtslos. Ich war nicht gesund, auch wenn es sich zuvor so anfühlte. Mit dem Gedanken „der Geist ist willig, doch der Körper war schwach“ suchte ich mir den Weg zurück zum Start.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5902.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7026" style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left;" alt="IMG_5902" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5902-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Der Weg zur Dusche, glich auch einer Marathonstrecke. Genug Zeit sich selbst zu therapieren und im Anschluss, voller Spannung, die Sieger der DM zu erwarten. Silke Schmidt hat sich unter jedem ihrer mühevoll erfahrenen Schlammspritzer so gefreut, dass ich mich selbst so mitgefreut habe, als wär ich selbst über die Ziellinie gefahren. Ein prima Ersatzprogramm, wie ich finde! Hätte ich ja eigentlich nicht sehen können. Man kann eben nicht alles haben! :D</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch, an die Sieger UND an all die tapferen Mädels, die bei den Ekelbedingungen durchgehalten haben! Ich finde das so großartig! Also Männers! Ihr ward natürlich auch bombe :)</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5881.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7022" alt="IMG_5881" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5881-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5903.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7027" alt="IMG_5903" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5903-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5904.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7028" alt="IMG_5904" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5904-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5905.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7029" alt="IMG_5905" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5905-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dass ich weit weit hinten ins Ziel komme war klar, aber dass ich gar nicht ins Ziel kommen könnte, damit hatte ich einfach nicht gerechnet. Womit ich aber auch so gar nicht gerechnet habe ist, dass man aus so einer Erfahrung so viel Motivation ziehen kann, dass man denkt, man möchte auf der Stelle vor Freude platzen! Nach innen und nach außen gleichzeitig!!</p>
<p>Klugscheißmodus an: Es hat halt alles seine gute Seite! Klugscheißmodus aus :)<br />
Außerdem ist es doch toll, wenn trotz Regen, die ganze Zeit die Sonne scheint! Uns wenn’s halt doch mal regnet, hat garantiert jemand nen Schirm dabei – oder Kuchen ;-)!</p>
<p>Ich bin mega glücklich, dass ich da gewesen bin und ich freue mich so was von riesig auf die nächste Saison, dass ich gar nicht weiß, wie ich jetzt den Winter überstehen soll :D Ich hoffe jedenfalls, dass Winter schneller aufgebraucht ist, als die Motivation und ich euch alle schnell wieder sehe!! :D</p>
<p>Erstmal muss ich jetzt aber die Ladung Rückfall-Antibiotika aufessen …</p>
<p>Das Leben ist schön! :-)</p>
<p>ps: Die nächste DM ist in wieder St. Ingbert, beim <a href="http://www.rsc-mtb.de/index.php/aktuelle-news-87/items/167.html" target="_blank">15. Bank1Saar Marathon</a>, am 6./7. September 2014 :)</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5892.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7023" alt="IMG_5892" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5892-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5923.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7039" alt="IMG_5923" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5923-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5901.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7025" alt="IMG_5901" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5901-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5906.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7030" alt="IMG_5906" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5906-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
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