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	<title>jule radelt &#187; GravelLove</title>
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	<description>LOVE CYCLING AND TALK ABOUT IT</description>
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		<title>Interview im Golden Ride Magazin</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 06:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im April 2023 erschien die erste Golden Ride Gravel Ausgabe im Handel. In einem ausführlichen Interview durfte ich über zwei meiner größten Lebenswelten sprechen: Illustration und Radfahren. Ich freue mich (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2023/04/19/interview-im-golden-ride-magazin/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2023/04/Golden_Ride_1.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10066" alt="Golden_Ride_1" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2023/04/Golden_Ride_1.jpeg" width="1234" height="823" /></a><br />
Im April 2023 erschien die erste <a href="https://shop.goldenride.de/products/ausgabe-61-gravel-issue" target="_blank">Golden Ride Gravel Ausgabe</a> im Handel. In einem ausführlichen Interview durfte ich über zwei meiner größten Lebenswelten sprechen: Illustration und Radfahren.<br />
Ich freue mich sehr über die Gelegenheit zwischen großartigen Menschen und starken Geschichten einen Platz füllen zu dürfen. Vielen Dank an das gesamte Team. <span id="more-10046"></span></p>
<p><strong><em>Über Golden Ride (Quelle <a href="https://goldenride.de/golden-ride-magazin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">goldenride.de</a>):</em></strong><br />
<em> Golden Ride ist das einzige Actionsport-Magazin nur für Frauen, deren Herz für Surfen, Snowboarden, Mountainbiken und Reisen schlägt. Wir zeigen dir die weibliche Seite des Actionsports und ermutigen dich selbst auf Board und Bike zu steigen, neue Erfahrungen zu machen und andere Blickwinkel zu entdecken. Mit persönlichen Geschichten und authentischen Reise-Stories tauchen wir gemeinsam in eine Welt voller Salzwasser, staubigen Trails, Powder-Sprays und vollen Tagebüchern ein. Indem wir inspirierende Frauen vorstellen, die ihren Traum verwirklichen und Hindernisse überwunden haben, bestärken wir auch dich, deinen nächsten Turn zu wagen – und zu genießen. Sei es beim Sport oder im Leben – denn Surfen, Snowboarden und Mountainbiken sind viel mehr als nur ein Sport: sie sind ein bewusster Lifestyle, eine Gemeinschaft und ein Mindset, den wir mit Golden Ride zum Ausdruck bringen.</em></p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2023/04/Golden_Ride_5.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10065" alt="Golden_Ride_5" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2023/04/Golden_Ride_5-150x150.jpeg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2023/04/Golden_Ride_4.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10064" alt="Golden_Ride_4" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2023/04/Golden_Ride_4-150x150.jpeg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2023/04/Golden_Ride_3.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10063" alt="Golden_Ride_3" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2023/04/Golden_Ride_3-150x150.jpeg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2023/04/Golden_Ride_2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10062" alt="Golden_Ride_2" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2023/04/Golden_Ride_2-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Confidential Ride 2022</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 16:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gravel]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; Mit der Kies-Kutsche zum Gruppen Blind Date vom Bikingtom. Confidential Gravel Ride nennt er dat Techtelmechtel, bei dem man erst am Morgen vor dem Start etwas über (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2022/04/05/confidential-ride-2022/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_4088.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9945" alt="strecke" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_4088-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_4083.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9944" alt="Foto bikingtom.com" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_4083-150x150.jpeg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_4014.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9943" alt="im wald" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_4014-150x150.jpeg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_4005.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9942" alt="rose backroad" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_4005-150x150.jpeg" width="150" height="150" /></a></p>
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<p>Mit der Kies-Kutsche zum Gruppen Blind Date vom <a href="https://bikingtom.com/" target="_blank">Bikingtom</a>. Confidential Gravel Ride nennt er dat Techtelmechtel, bei dem man erst am Morgen vor dem Start etwas über die genaue Route erfährt. Wer die Qualitäten des Streckenbauers in der Vergangenheit schon kennenlernen durfte ahnte es aber schon: die eine Zahl wird wohl drei- und die andere ganz sicher vierstellig werden. Ein Umstand der mich die ganze Woche beschäftigt hat, denn meine bisherigen JahresKM beschränken sich auf ein wenig Alltagsgependel mit unserem Bullitt und Lückenausnutzen-Gravel-Ausfahrten à la „kurz und knackig aka fast for fun“, immerhin auch grad so eben vierstellig. Also die Jahreskilometer. Dazu hatte ich eigentlich auch noch ein anderes Gruppendate: Ganz viele großartige Menschen in Berlin zu treffen. Auf der <a href="https://www.kolektif-berlin.com/" target="_blank">kolektif Berlin</a>. Die Entscheidung zu welchem Date man geht: ein wahres Luxusproblem. Macht die Entscheidung aber grundsätzlich nicht leichter. <span id="more-9941"></span></p>
<p>Das Vertrauen in die eigene Fitness war irgendwo zwischen Winter, Arbeit und Muddigame abhandengekommen und doch juckten die Beine altbekannt und übermotiviert. Ich kratzte also meinen Mut zusammen und folgte der Liebe zum puren Radfahren und Toms Planung, gemeinsam mit einer Horde vieler weiterer Gravelgroupies. Schon etwas verrückt &#8211; jedenfalls in meiner Welt von körperlichen Limits. 116 Kilometer Gravelride mit knapp 1400 Höhenmetern verriet <a tabindex="0" href="https://www.instagram.com/komoot/">@komoot</a> &#8211; und trotz der Vorahnung: beim Abrufen der Strecke war ich zum zweiten Mal wach an diesem Morgen. :-D</p>
<p>Wie es bei einem Blind Date sein sollte, warteten dann auch einige Überraschungen auf uns: steile, grüne, steinige, rumpelige, architektonische, leckere, nasse, staubige, lustige, steile und steile. In Summe drückten sich diese Überraschungen in Form eines breiten Grinsens, einmal um den Kopf herum, aus. Es ließ sich auch nachher im Ziel nicht durch Schmerzen in diversen Körperteilen beirren. Im Gegenteil.</p>
<p>Manchmal weiß man ja nicht so recht was man sich zumuten, sich zutrauen kann. Beim Anblick von Zahlen zweifelt man an seinem Können &#8211; eigentlich sind es aber die besten Gelegenheiten sich selbst zu überraschen, denn an der Stelle ist es ganz hervorragend, dass Liebe „blind“ macht.</p>
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		<title>Das richtige Bike für große Abenteuer</title>
		<link>http://www.jule-radelt.de/2021/03/22/das-richtige-bike-fuer-grosse-abenteuer/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 18:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gravel]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den Anfang und das Glück, die Liebe und die Herausforderung, Motivation und Faszination und meine perfekte Symbiose aus vielen Jahren MTB- und Radrennsport. Ein Gastbeitrag, drüben bei im Onlinemagazin (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2021/03/22/das-richtige-bike-fuer-grosse-abenteuer/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2021/03/Jule_gravel_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-9855 alignleft" alt="Jule_gravel_web" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2021/03/Jule_gravel_web-224x300.jpg" width="224" height="300" /></a>Über den Anfang und das Glück, die Liebe und die Herausforderung, Motivation und Faszination und meine perfekte Symbiose aus vielen Jahren MTB- und Radrennsport.<br />
Ein Gastbeitrag, drüben bei im Onlinemagazin <a href="https://de.beatyesterday.org/active/bike/das-richtige-bike-fuer-grosse-abenteuer/" target="_blank">Beat Yesterday by GARMIN</a></p>
<h2>Das richtige Bike für große Abenteuer</h2>
<p><em>Jule Wagner ist auf dem Zweirad dem jugendlichen Liebeskummer entflohen, hat die Welt entdeckt und unerwartete Höhen erklommen. Welches Rad sich besonders für erste Abenteuer und Glücksgefühle eignet – ein Gastbeitrag.</em></p>
<h2>Die erste (Fahrrad)-Liebe</h2>
<p>Meine Leidenschaft für das Rennradfahren begann genau genommen mit einem Liebeskummer. Um mich davon abzulenken, schwang ich mich auf mein Jugendrad. Ich fuhr fast täglich um den nahe gelegenen Baldeneysee, ein Ziel für viele Freizeitsportler im Süden Essens. 14 Jahre ist das her.</p>
<p>Dort fielen mir das erste Mal Rennradfahrer*innen auf, die mit ihren Rädern elegant über den Asphalt schwebten. Diese Form der Fortbewegung wirkte gänzlich unangestrengt. Ich war sofort fasziniert. Wie konnte etwas – in meinen Augen – Kräftezehrendes so schwerelos sein?</p>
<p>Bereits in diesem Moment verabschiedete ich mich gedanklich von meinem klobigen Jugendrad. Ich wollte es sofort durch ein Richtiges ersetzen. Eine Rennkutsche sollte in den Fahrradstall einziehen. Ich schlachtete mein Sparschwein und kaufte mir bei Radsport Rauer meine erste richtige Rennmaschine. Die Marke Boreas, die ich damals wählte, gibt es heute gar nicht mehr.</p>
<p>Die ersten Fahrversuche waren eher Stehversuche. Von der Eleganz eines Schwarms in Radlerhosen war ich weit entfernt. Das, was ich zunächst erlebte, war das Gegenteil vom Unangestrengtsein. Es rollte mühselig und unbequem war es noch dazu.</p>
<p>Dieser erste Eindruck vom Rennradfahren sollte mich aber nicht lange enttäuschen und schon gar nicht aufhalten. Ich begriff die Wackler als Herausforderung und verbrachte jede freie Minute mit der Nase im Wind. Ich wollte auch schweben lernen, schneller werden und Kontakte knüpfen. Darum nahm ich mein Rad und meinen Mut zusammen und trat in einen Radsportverein ein. Ich besorgte mir gleich eine Rennlizenz, mit der ich an den ersten Frauen-Rennen teilnehmen konnte. Ein völlig ahnungsloser Kaltstart, der meine Faszination und Motivation für den Sport weiter wachsen ließ.</p>
<figure></figure>
<h2>Die Herausforderung Rennradfahren</h2>
<p>Es ist die Freiheit, die ich am Radfahren besonders liebe. Das Fortbewegen aus eigener Kraft. Die frische Luft in der Natur. Die unendliche Vielfalt von wunderschönen Touren. Die Wahl, den Sport alleine oder in der Gruppe genießen zu dürfen.</p>
<p>Wenig fordert mich im Leben derart heraus wie das sportliche Radfahren. Sich Ziele setzen, an ihnen scheitern, daran wachsen, weitermachen und im besten Fall: Die Vorhaben erreichen. Die eigenen mentalen und physischen Grenzen ausreizen – das war für mich eine besonders wertvolle Erfahrung. Durch den Radsport habe ich erfahren, was ich mir alles erarbeiten kann. Ich habe verstanden, dass manche Barrieren allein im Kopf existieren.</p>
<p>Das Radfahren hat mich so oft überrascht. Ich möchte keinen Kilometer missen. Mittlerweile betrachte ich die Zeit auf dem Rad nicht mehr nur als Sport, sondern vielmehr auch als Privileg. Ich spüre Dankbarkeit und Glück im Sattel. Allerspätestens beim Kuchen danach.</p>
<h2>Ein Gravel-Bike für die Freiheit</h2>
<p>Als ich mit dem Radfahren anfing, fuhr ich fast ausschließlich auf befestigten Wegen und nahm an Straßenrennen teil. Meine Zweiradliebe wuchs zu Beginn allein auf dem Rennrad.</p>
<p>Nach einem knappen Jahr kam ich mehr oder weniger zufällig zum Mountainbiken. Das „Radsport Rauer MTB-Team“ suchte für die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen in Duisburg noch eine Frau für die 8er-Mixed-Aufstellung. Da war sie wieder: die Herausforderung. Ich konnte ihr nicht widerstehen. Ich bastelte mir mein erstes Mountainbike aus gebrauchten Teilen zusammen, die ich bei Ebay ersteigern konnte, und fuhr die ersten Etappen mit dem Team. Ich war ähnlich schockverliebt wie damals am Baldeneysee und verlegte mehr und mehr Touren von der Straße in den Wald. Jetzt fuhr ich zusätzlich auch noch MTB-Marathon-Rennen. Das war eine gigantische Zeit, an die ich mich gern erinnere. Sie hat mir viele Menschen, Erlebnisse und Orte geschenkt.</p>
<p>Straßenrennsport oder Wettkämpfe auf dem MTB? Beides war großartig. Ich konnte mich damals nicht entscheiden, ich wollte keines der sehr unterschiedlichen Gefühle missen. Das Tempo, die Eleganz und die Unbeschwertheit des Rennfahrens. Das wilde, ungestüme Holpern durch den Wald; die Freude an Schlick und Schlamm.</p>
<p>Der Fahrradtyp Gravelbike bietet mir die perfekte Symbiose aus beiden Elementen. Ich kann mit einem Rennradgefühl durch den Wald düsen und bin trotzdem zügig auf der Straße unterwegs. Natürlich nicht ganz so schnell wie mit dem Renner. Aber dafür habe ich die Freiheit bei der Wahl des Untergrundes.</p>
<h2>Das perfekte Rad für Einsteiger*innen</h2>
<p>Für mich ist ein Gravelbike das beste Rad für den Einstieg in den Sport. Man ist nicht so limitiert, was die Auswahl der Wege betrifft. Auch muss man sich nicht vor einem gröberen Schotterweg fürchten, weil dieser die feinen Reifen eines Rennrads perforieren könnte.</p>
<p>Wenn ich an meine Anfänge denke, erinnere mich noch gut daran, dass ich häufig aufgeschmissen war, wenn ich ohne genaue Routenkenntnis mit dem Rennrad losgebraust bin. Damals hatte ich keinen <a href="https://www.garmin.com/de-DE/search/?query=edge?utm_source=beatyesterdayorg&amp;utm_medium=textbuttonlink&amp;utm_campaign=beatyesterdayorgtogarmincom&amp;utm_content=https://de.beatyesterday.org" target="_blank">Garmin Edge mit Navigationshilfe</a> und somit auch nicht die Sicherheit, immer den passenden Untergrund befahren zu können. Ein Gravel verspricht dagegen Freiheit. Außerdem bietet das Rad Einsteiger*innen wegen der weniger aggressiven Geometrie und den größeren Reifenbreiten mehr Fahrkomfort als die rennoptimierten Asphalt-Hobel.</p>
<p>Andersherum ist das Gravel robust genug für den Wald, jedoch nicht so schwer wie ein klassisches Mountainbike. Für Einsteiger*innen, die sich nicht sofort auf eine Sportart festlegen möchten, ist dieser Fahrradtyp die Eier legende Wollmilchsau. Ich habe alle drei Räder im Stall und möchte keines davon abgeben. Das Gravelbike bewege ich mittlerweile – mit Abstand – am häufigsten.</p>
<figure></figure>
<h2>Faszination Rad: Schweben lernen</h2>
<p>Häufig werde ich nach meiner schönsten Erfahrung auf dem Rad gefragt. Dabei gibt es DAS Erlebnis gar nicht. Der Radsport spart nicht mit dicken Glücksgefühlen. Vor allem wenn man, wie ich, dazu neigt, jede Ausfahrt mit viel Eis und Kuchen zu feiern.</p>
<p>Besonders gerne denke ich an die BIKE Transalp zurück. Das ist ein Etappenrennen über die Alpen. Fast 600 Kilometer Wegstrecke mit beinahe 20.000 Höhenmetern. Hätte mir damals, als ich erstmalig auf dem Rennrad herum holperte und der Lenker zitterte, jemand gesagt, dass ich mal so ein Rennen fahren würde und sogar lebend da rauskomme – ich hätte sehr lange gelacht. Vermutlich: sehr, sehr, sehr lange.</p>
<p>Aber so ist das eben: Mit den Jahren wächst nicht nur die Erfahrung, sondern auch der Ehrgeiz, der Ziele seinesgleichen sucht. Damals, am Ende der Transalp, nach sieben Tagen voller Höhen und Tiefen und vor allem viel Wasser von oben, sind wir sehr müde, aber überglücklich in den Gardasee gesprungen. Ein Moment für immer. Auf dem Rad zu sein bedeutet für mich Glück. Gleichzeitig kann sogar das Absteigen ähnliche Freuden bereiten. Diese Faszination, mein Empfinden für den Sport, möchte ich weitergeben. Über<a href="http://www.jule-radelt.de/" target="_blank"> meinen Blog</a>, soziale Medien oder in direkten Gesprächen.</p>
<p>Als ich mit dem Radfahren anfing, durfte und musste ich alles autodidaktisch aufsaugen. Es gab damals wenig interessante und hilfreiche Informationsquellen. Glücklicherweise ist es mittlerweile viel besser. Foren im Netz, Literatur, Camp-Angebote sind vielfältig vorhanden. Es gibt sogar Frauengruppen, die dabei helfen, dass Radfahrerinnen einen besseren Zugang zu diesem Sport bekommen. Manchmal fehlt ihnen nur das Zutrauen.</p>
<p>Diese Scheu möchte ich nehmen. Und allen raten: <strong>Schwingt euch aufs Bike und schwebt mit.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>GRAVEL, die Ritze im Geröll und das Rose Backroad Bling-Bling</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2020 19:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ROSE BIKES]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>

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		<description><![CDATA[GRAVEL. Ein schmaler Grad zwischen Rennrad und Mountainbike, eine Nuance zwischen Gleiten und Geröll. Mittendrin in der Ritze: das Gravelbike. Was für die einen nicht Fisch und nicht Fleisch ist, (&#8230;) <a href="http://www.jule-radelt.de/2020/08/06/gravel-die-ritze-im-geroell-und-das-rose-backroad-bling-bling/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9762" alt="1" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/11.jpg" width="1304" height="738" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>GRAVEL.</strong> Ein schmaler Grad zwischen Rennrad und Mountainbike, eine Nuance zwischen Gleiten und Geröll. Mittendrin in der Ritze: das Gravelbike. Was für die einen nicht Fisch und nicht Fleisch ist, ist für die anderen die perfekte Symbiose, um durch‘s Geröll zu gleiten. Für mich auch. Und ich glaube fest daran, dass es sich weiter hartnäckig festsetzen und diese feine Ritze endgültig und dauerhaft schließen wird. Eine nützliche Transformation, bis wir dann irgendwann wieder beim klassischen Mountainbike sind :-D <span id="more-9760"></span></p>
<p>Das neue Backroad ist für mich jedenfalls der geilste Ritzenfüller, den ich mir hätte vorstellen können. Es hat meine Erwartungen übertroffen und ich hätte nicht gedacht, dass es der <a href="http://www.jule-radelt.de/2019/01/29/rose-backroad-asphalt-anekdoten-und-offroad-odyssee/" target="_blank">sandfarbenen Vorgänger-Schönheit</a> so schnell den Rang abfährt. Abgefahren! Für die, die es schon haben: Wann fahren wir? :-D<br />
Für alle die es bestellt haben: Jede Minute Vorfreude lohnt sich! Für die, die überlegen zu bestellen: Tut es! :-D</p>
<p>Außer meiner extremen Schockverliebtheit und der Tatsache, dass es ein Fahrrad ist und auf den Namen Backroad hört, hat das neue Gravelgeschoss mit seinem Vorgänger nicht mehr wirklich was an der Brause. War die 2018er Version ein Crosser-Update im neuen Farb-Mäntelchen, so haben wir es nun mit einem richtigen Gravelbike zu tun. Meiner Meinung nach ohne Kompromisse.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/laser1.jpg"><img class="alignright  wp-image-9770" alt="laser1" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/laser1-224x300.jpg" width="179" height="240" /></a>Entschieden habe ich mich für das 51er <a href="https://www.rosebikes.de/rose-backroad-grx-rx810-di2-limited-2687145" target="_blank">Backroad Limited in der Sonderlackierung „Midnight Laser Gray“</a> oder auch kurz und inoffiziell „Bling-Bling“. Erstmal graues Mäusken, aber bei Lichteinfall fällt der graue Schleier und es funkelt in diesen ganzen dollen Farben. Irre! Und richtig Bling-Bling eben!</p>
<p>Seit knapp 2000 Kilometern bin ich auf dem Gravelgeschoss unterwegs und genieße die Vielseitigkeit meiner gewählten Tourenprofile. Von fein bis grob, von glatt bis rau, von flowig bis wurzelig. Ich vermisse bisher nichts, was aber sicherlich auch an dem Gravel-Gesamtpaket liegt.</p>
<p>Die richtigen Komponenten zusammenzustellen ist gar nicht so einfach. Die Möglichkeiten sind mindestens so vielseitig wie die Einsatzbereiche, darum ist es von Vorteil vorher genau zu überlegen, was man mit dem Teil überwiegend anstellen möchte. Ich denke dann hat man die meiste Freude daran und die größte Freiheit damit.</p>
<p>So, ich zeig mal ein bisschen was vom Backroad und wie und warum mein Bling-Bling-Ritzenfüller so ausgestattet ist, wie er ausgestattet ist. <!--more--></p>
<p><strong><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/sitzrohr.jpeg"><img class="alignright  wp-image-9771" alt="sitzrohr" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/sitzrohr-224x300.jpeg" width="179" height="240" /></a>Das Fahrgestell</strong><br />
Clean und aufgeräumt kommt es daher – Diesmal ist alles „im Rahmen“.<br />
Die neue Geo bringt Komfort und Stabilität mit sich, wodurch man ja prinzipiell effizient und schnell unterwegs sein kann. Gemütliches und schnelles Staubaufwirbeln &#8211; im wettertechnischen Idealfall jedenfalls. Schuld daran sind im Detail wohl die tief angesetzten, asymmetrischen Kettenstreben und das asymmetrisch angesetzte Sitzrohr mit Flex-bringender-Aussparung und Sattelklemmen-Versteck. Wer jetzt woran Schuld hat und wofür genau verantwortlich ist, fragste Dich nicht mehr, wenn du merkst, dass das Teil so geil rollt, dass es sich fast selbst überholt :-D.<br />
Der Reach ist etwas länger geworden, wodurch es meiner Meinung nach insgesamt etwas größer ausfällt. Das kommt der Laufruhe zugute, aber es fährt sich mit dem kurzen 70er-Vorbau dennoch agil und flink, so dass ich regelmäßig zu kleinen fahrtechnischen Ausrastern ins Gemüse abbiegen muss. Das ist volle Pulle Fahrspaß im Wechselbad aus On- und Offroad, sage ich Euch.<br />
Und überall sind Aufnahmen für Taschen! Überlegt doch mal, wie viele Kekse man da mitnehmen kann!!</p>
<p>Achso, für das ganze technische Gedöns und die nackten Zahlen im Detail könnt ihr am besten mal bei <a href="https://www.rosebikes.de/rose-backroad-grx-rx810-di2-limited-2687145" target="_blank">Rose </a>vorbei schauen oder die tollen Testberichte studieren – ich verlinke in jedem Fall unten drunner.<br />
<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/front.jpg"><img class="alignright  wp-image-9777" alt="front" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/front-224x300.jpg" width="179" height="240" /></a><strong>Schalten vs. Gängeknallen</strong><br />
Die Shimano GRX RX 810 Di2 in „einfach“ sorgt vorweggenommen für galaktisches Schalten. Und die Akkuanzeige leuchtet übrigens immer noch satt grün, nach gut 2000 Pistenkilometern. Butterweiches Gängeknallen könnte man das nennen. Meine erste elektronische Schaltung am Sportgerät und garantiert nicht die letzte, falls ich noch mal vor der Wahl stehe. M E G A G U T! Zwischen der klassischen Schaltweise und dem elektronischen Summsen liegen allerdings auch ein paar Scheinchen, mit denen man ggf. auch andere schöne Dinge kaufen könnte. Pack-Taschen zum Beispiel. Oder Kuchen. Oder sinnvollerweise beides.</p>
<p><strong>Einfach oder kompliziert oder einfach Zweifach?</strong><br />
Die Frage aller Fragen für viele. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von dem „Einfach-Trend“ nie wirklich begeistert war. Jedenfalls von der technischen und der praktischen Seite. Ich oute mich mal als Schaltsensibelchen. Ich mag ich die teilweise doch etwas groben Abstufungen gar nicht gut leiden. Der eine Gang zu dick, der andere aber zu leicht … Das. Nervt. Mich.<br />
Auf dem MTB hatte ich vor Jahren die ersten Berührungspunkte und da fehlte mir oft in den steileren Anstiegen und öfter in den flachen „Baller-Passagen“ ein paar Gänge. Besonders in den Marathon-Rennen und bei HIT-Intervallen. Vielleicht habe ich da aber „einfach“ auch nie die passende Übersetzung für mich gefunden. Naja … und bevor das passieren konnte war ich ja dann weg von der Startlinie :-D.</p>
<p><strong><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/grx3.jpg"><img class="alignright  wp-image-9781" alt="grx3" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/grx3-224x300.jpg" width="179" height="240" /></a></strong>So richtig glücklich war ich jedenfalls nur mit dem 2. Kettenblatt. Dem Baller-Blatt :-D!</p>
<p>Optisch punktet der Singel-Blatt-Antrieb aber schon. Auch wenn sich das Auge erstmal an die Riesen-Kassette gewöhnen musste. Ich mag ja den Umwerfer, der nicht da ist und das ganze andere abwesende Gedöns am Lenker. Alles nur Ballast. Gewicht ist ja nicht so wichtig, Hauptsache leicht! Das ganze Rad inklusive Pedale, fetter Reifen+ 2x 40ml Milch, Flaschen-, Garmin- und Rücklichthalterung wiegt übrigens 8800 Gramm.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_3966.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9787" alt="IMG_3966" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_3966-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>In Bezug auf das Gravel war ich der 1x 11-fach Schaltung also schon sehr skeptisch gegenüber. Ob mit oder ohne Startline – Rennen fahre ich ja auch gern mal mit mir selber. Schlussendlich hat mich die Optik dann aber rumgekriegt. Man muss ja auch mal was wagen. Zudem besteht beim Backroad aber auch die Möglichkeit umzurüsten. Der Shifter ist von Haus aus schon verbaut und die Aufnahme für den Umwerfer natürlich vorhanden. Ein gutes Sicherheits-Backup für mein Gewissen.</p>
<p>A<span style="text-decoration: underline;">lso lange Rede kurzer persönlicher Sinn:</span> Nach vielen Gravel-Touren vermisse ich das Baller-Blatt nicht mehr und finde die Schaltgruppe, so wie sie ist, perfekt für mich. Angenehm zu fahren, an die Abstufungen gewöhnt und Ballern klappt auch ganz gut damit :-D.<br />
Für Rennen würde ich mich allerdings immer wieder für 2-fach entscheiden, wenn ihr sehr viel Asphalt fahrt gegebenenfalls auch und für bergigeres Grundgelände vermutlich zu einer anderen Übersetzung raten.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/grx1.jpg"><img class="alignright  wp-image-9779" alt="grx1" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/grx1-224x300.jpg" width="179" height="240" /></a><strong>Welche Übersetzung?</strong><br />
Hier habe ich nichts konfiguriert und die von ROSE vorgeschlagene Kombination aus 40er Kettenblatt und einem 11-42 Kränzchen gewählt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was da so der Standard ist. Gibt es einen? Wählt eure Übersetzung danach aus, was ihr mit eurem Gravelgeschoss so vor habt, in welchem Terrain ihr hauptsächlich unterwegs seid und wie anstrengend es sein darf.<br />
Für meine Zwecke und Vorlieben reichen die Möglichkeiten so vollkommen aus. Ich fahre gerne wellig im Gelände, aber auch sehr gern flowig durchs Flachland. Naja und mit diversen „Fast for Fun-Ausrastern“ eben. Vielleicht teste ich irgendwann noch das 42er Blatt. Bzw. dann wohl eher meine Haxen.</p>
<p>Die Anstiege hier sind nicht so lang (mehrheitlich kurz und steil), dass ich Kassetten-Zähne vermissen muss. Wer „giftig und steil“ jedoch lieber entspannter fahren möchte, trifft bei der Übersetzung besser eine andere Wahl. Wird der Untergrund im Anstieg sehr grob und/oder lose, sollte man traktionstechnisch schon mal ein paar Meter ne höhere Kadenzen fahren können, um den Grip nicht zu verlieren.<br />
Für mich ist das Verhältnis der hochprozentigen Mini-Anstiege zu den soften Wellen stets in der Minderheit, darum trete ich hier und da lieber mal mehr rein, als mich in der Ebene mit Widerstand und Geschwindigkeit zu limitieren, oder dann dort unnötig einen auf Nähmaschine zu machen. Aber das ist auch Geschmackssache.</p>
<p><strong><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/venturemax.jpg"><img class="alignright  wp-image-9765" alt="venturemax" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/venturemax-225x300.jpg" width="180" height="240" /></a></strong><strong><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/venturemax2.jpg"><img class="alignright  wp-image-9764" alt="venturemax2" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/venturemax2-224x300.jpg" width="179" height="240" /></a></strong><strong>Jule, watt is denn datt für’n Lenker?</strong><br />
Meine erste Antwort darauf ist immer: Ein geiler! :-D<br />
Die zweite Antwort ist: Ritchey WCS Carbon Venturemax.<br />
Kontrolle (=Sicherheit) und Komfort durch ausgestellte Drops mit ergonomischen Hubbel, Flare und abgeflachtem Oberlenker. Viele Griffmöglichkeiten = viele Variationen in der Sitzposition. Besonders für lange Touren und Offroad-Abenteuer vorteilhaft.</p>
<p>Nachteil für Bikepacker sind vermutlich die fehlenden Befestigungsmöglichkeiten. An den einzigen beiden runden Stellen am Oberlenker, sind die Satellitenknöppe montiert. Meine Akkubeleuchtung kann ich aktuell nicht am Lenker spazieren fahren und muss für die dunkle Jahreszeit auf eine Gabelhalterung zurückgreifen. Oder ich schicke die Satelliten ins All – mal sehen. Auf manche Touren nehme ich auch gerne eine dezente Klingel mit, aber auch die hat keinen Platz. „Gott sei Dank“, werden jetzt manche denken. Ich finde die auf belebten Wegen jedoch sehr hilfreich. Genauso hilfreich und verpönt wie Schutzbleche bei Regen.</p>
<p><strong><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/riddler.jpeg"><img class="alignright  wp-image-9766" alt="riddler" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/riddler-224x300.jpeg" width="179" height="240" /></a>Augen auf beim Reifenkauf</strong><br />
Die Wahl der Reifen finde ich elementar. Bis man das passende Gummigemisch, in der richtigen Breite, mit bestem Profil für sich gefunden hat, können allerdings schon mal ein paar Montagen vergehen. Noppen, Nuppis, Stollen, Rillen … 35, 38, 40, 45 …<br />
Wie grob oder fein und ob es etwas mehr sein darf, hängt natürlich auch von den Untergründen ab, auf denen ihr so rumrollen möchtet. Breite Reifen bremsen nicht &#8211; wenn ihr sie artgerecht benutzt und sinnvoll befüllt :-)! Im Gegenteil.<br />
Unterscheiden sich die Touren im Untergrund sehr, bietet sich ggf. auch ein zweiter Laufradsatz zum schnellen Wechseln an.<br />
Der gelieferte WTB Venture Road in 40er Breite hat relativ schnell die Felge verlassen und Platz gemacht für den 45er Riddler. Beim Venture hatte ich immer ein Kippgefühl in den Kurven und der Halunke hat immer so viele Steine aufgesammelt … rollte auch nicht so doll. Und ich wollte gern noch mehr Breite. Die MTB-Gene &#8230; :-D</p>
<p>Auf dem <a href="https://shop.mavic.com/de-de/allroad-pro-ust-disc-rr0929.html#1028=3283" target="_blank">Mavic Allroad Pro</a> war der Riddler (entgegen meiner Erwartung) auch schnell und problemlos montiert. Tubeless natürlich und sogar auf Anhieb Dicht. Perfekt! Durch das größere Volumen und die schlauchlose Montage, kann ich im Gelände geringen Reifendruck fahren und habe neben perfektem Rollverhalten auch noch besten Grip. Weiß ich, dass die Tour weniger ruppig wird oder ich ne Einkaufs-Tüdel-Tour mache, erhöhe ich den Druck und genieße schnelles vorankommen.<br />
Ich kann den Riddler wärmstens empfehlen und hoffe, dass er auch noch in 47er Breite auf den Markt gespült wird, denn der würde auch noch in Gabel und Rahmen passen. Trotz der Breite, rollt er auf Asphalt mit maximal 3,8 Bar nahezu wie ne schmale Pelle ohne Profil mit doppelt so viel Bar.</p>
<p><a href="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/unterwegs.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-9773" alt="unterwegs" src="http://www.jule-radelt.de/wp-content/uploads/2020/08/unterwegs-224x300.jpg" width="224" height="300" /></a>Mit so nem Gravelbike kann man verdammt viel Freude haben und für mich ist es eigentlich auch viel mehr als ein Ritzenfüller alias Bindeglied zwischen Rennrad und MTB. Natürlich ist man auch limitiert, weil man nicht so schnell ist wie mit dem Asphalt-Hobel oder ruppige Trails nicht so viel Laune machen wie mit dem Gelände-Trecker, aber dazwischen liegt noch sehr viel Geröll, Spaß und Leidenschaft.</p>
<p>Viel Freude in der weiten Gravelwelt!</p>
<p>PS: Der Blog enthält Werbung von meinen langjährigen Unterstützern und MEINE PERSÖNLICHE UNGEKAUFTE MEINUNG.</p>
<p><strong>Bei ROSE:</strong><br />
<a href="https://www.rosebikes.de/rose-backroad-grx-rx810-di2-limited-2687145" target="_blank">Backroad Limited</a><br />
<a href="https://www.rosebikes.de/fahrr%C3%A4der/gravel/backroad" target="_blank">Backroad</a></p>
<p><strong>Berichte:</strong><br />
Backroad bei<br />
<a href="https://bikeboard.at/Board/Rose-Backroad-2020-th256559" target="_blank">Bikeboard.at</a><br />
<a href="https://bikingtom.com/2020/07/03/rose-backroad-2020-test-erfahrung/" target="_blank">Bikingtom.com</a><br />
<a href="https://granfondo-cycling.com/de/rose-backroad-2020-test/" target="_blank">Granfondo-Cycling.com</a></p>
<p>Mein Blog zum <a href="http://www.jule-radelt.de/2019/01/29/rose-backroad-asphalt-anekdoten-und-offroad-odyssee/" target="_blank">Backroad Modell 2018</a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/jule_radelt/" target="_blank">jule radelt auf Instagram</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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