2h Rennen Hagen

h3

Um 7.30 habe ich mich auf den Weg nach Bochum gemacht um Tobi abzuholen. Zusammen sind wir dann nach Hagen Stadt gedüst und auf dem Parkplatz haben wir gleich Marcus getroffen. Ab da ging dann alles ganz schnell. Bike an die Füße, Startnummern abholen und Strecke abfahren. Ich wusste ja, dass es eine technisch anspruchsvollere Runde sein würde als die Strecken bisher, aber ich war nach dem Abfahren der Strecke schon etwas schockiert. Rutschige Wurzeln, matschige Uphills, knackige Downhills, Sprünge…ca. 6,5 Km und 180 Hm. Ich hatte schon beim Abfahren der Runde meine Schwierigkeiten mit der Strecke, da wollte ich mir nicht ausmalen wie es in Rennhektik sein würde und schon garnicht wie schwierig es werden würde, wenn zum Ende des Rennens die Konzentration nachlässt.

Der Start wurde am Berg durchgeführt und es ging erstmal eine lange Asphaltstraße hinauf um das Feld zu entzerren. Das war natürlich nichts für mich. Start am Berg, Angstschweiß auf der Stirn und 130Puls Nervosität. Ich habe gleich zu Anfang einige Meter verloren, weil ich mit dem Bergstart garnicht zurecht kam und auch eine Weile brauchte um mich an das Rennniveau zu gewöhnen. In der ersten Runde hörte man von allen Seiten Stürze und es gab jede Menge Stau auf der Strecke. Ab der dritten Runde lief es dann ganz gut. Nach 1h53min konnte ich noch in die letzte Runde fahren und das Rennen nach 2h 17min 41sek mit 6 Runden beenden. Immerhin noch auf Platz 3 :-)
Im Start-/Zielbereich gab es eine Art Mulde -erst steil runter, dann steil rauf- an der die Zuschauer viel geboten bekamen. Viele Fahrer sind abgestiegen -und eingige unfreiwillig. Dort haben wir noch im Sonnenschein die Siegerehrung abgewartet und Sebastian angefeuert, der das 3h Rennen nach uns gefahren ist. Marcus belegte in seiner Altersklasse (Senioren1) Platz 6 nach 7 Runden und einer Zeit von 2h13min 28sek und Thomas von den Apokalypse Dudes Rang 24 (Senioren1) nach 6 Runden in 2h 17min 23sek. Sebastian (Senioren1) der als einzig Mutiger das 3h Rennen bestritt, belegte Platz 25 nach genau 3h  13Sek und 8 Runden.

Trotz der Anspruchsvollen Strecke gab es keine Stürze in unseren Reihen! Und als man die Strecke nach einigen Runden kannte, hat sie richtig Spaß gemacht. Ein sehr gutes Techniktraining und eine super Übung für die nächsten Rennen. Mit meiner Form bin ich noch nicht zufrieden…ich muss noch viel trainieren! Und gerade auf den technischen Passagen verliere ich noch viel zu viel Zeit.

CTF in der Haard

Die CTF war super, wie auch nicht anders zu erwarten war. Trocken aber recht frisch ging die lange Runde nicht einmal über eine Straße. Die 64 km, die aber eigentlich 73km waren, schlängelten sich nur durch den Wald, über traumhafte Trails. Das war ein Naturerlebnis! Anfangs mussten viele Leute überholt werden, was bei den schmalen Pfaden nicht immer so einfach war.

Technisch war die Strecke eigentlich gar nicht, außer dass es stellenweise so steil Berg auf ging, dass man tatsächlich absteigen musste. Die Gruppe mit der wir gestartet sind dünnte zunehmend aus. Die Streckenteilung mittlere/große Runde war für so manchen doch attraktiver…ich fänd es aus psychologischer Sicht sinnvoll wenn die Streckenteilungen schon früher kämen, so würden sich auch mehr Leute die große Strecke zutrauen… zu viert sind wir dann auf die große Runde abgebogen… Bis auf einen Angriff von einem Stein ging auch alles gut ;-) Ich freue mich schon auf die nächste CTF mit euch :)

Die CTF am 27.06 in Recklinghausen fällt leider mit dem NRW Cup in Haltern zusammen… mal sehen wie’s Wetter wird :P

“Bergzeitfahren ist einfach nicht mein Ding”

Der Kutschenweg ist echt mein Ort des Grauens. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber mit diesem Berg führe ich echt eine bittere Schlacht um jede Sekunde. Und ich verliere in regelmäßigen Abständen… :-/
Mit 08:14,55 Min. konnte ich zumindest allen offiziell beweisen, dass Bergzeitfahren nicht meine Königsdiziplin ist. Aber man kann ja auch nicht alles können…

Bergzeitfahren 2012

Elite
1
471 Haschke Melanie 74 RSC Kettwig 0:08:06,00 Elite 18,5
2 423 Schwarz Julia 85 ERG 1900 0:08:07,00 Elite 18,5
3 453 Kruse Eva 72 RSC 0:08:59,00 Elite 16,7
4
409 Grothe Verena 93 RV Blau-Gelb Oberhausen 0:09:01,00 Elite 16,6
5
411 Stera Daniela 83 Nutrixxion for fun 0:09:03,00 Elite 16,6
6
481 Bischoff Claudia 75 ASV Duisburg 0:09:16,00 Elite 16,2
7
410 Delhees Stefanie 80 Nutrixxion for fun 0:10:11,00 Elite 14,7
8
474 Krallmann Melanie 72 Alpenverein Team D_die geilsten 0:10:58,00 Elite 13,7

Frauen Overall
1
444 Wiegers Christina 70 RSC Kettwig 0:07:03,00 Sen2 21,3
2 448 Hernold Katja 70 RSC Kettwig 0:07:08,00 Sen2 21,0
3
471 Haschke Melanie 74 RSC Kettwig 0:08:06,00 Elite 18,5
4 423 Schwarz Julia 85 ERG 1900 0:08:07,00 Elite 18,5
5 453 Kruse Eva 72 RSC Kettwig 0:08:59,00 Elite 16,7
6
409 Grothe Verena 93 RV Blau-Gelb Oberhausen 0:09:01,00 Elite 16,6
7
411 Stera Daniela 83 Nutrixxion for fun 0:09:03,00 Elite 16,6
8
481 Bischoff Claudia 75 ASV Duisburg 0:09:16,00 Elite 16,2
9
445 Ballhorn Marisa 100 Sturmvogel Essen 0:09:34,00 U13 15,7
10
410 Delhees Stefanie 80 Nutrixxion for fun 0:10:11,00 Elite 14,7
11
474 Krallmann Melanie 72 Alpenverein Team D_die geilsten 0:10:58,00 Elite 13,7
12 416 Lippke Elke 59 RSC Kettwig 0:xx:xx,00 Sen3 xx,x

Das erste Zeitfahren – 1.Mai

Das war eine anstrengende neue Erfahrung! Nervös wie immer, viel Gegenwind und neues Sitzen durch Aerolenker und gekröpfter Sattelstütze… Danke noch mal Flo, für deine Leihgaben!
Am Samstag Morgen (es sollte eigentlich aus Kübeln gießen), ging es für Christian und mich bei strahlendem Sonnenschein Richtung Raesfeld. Endlich! Seit Wochen habe ich schon dieses Zeitfahren im Kopf. Völlig neu für mich, hat es Spaß gemacht sich mit dem Thema auseinander zu setzen!
Am Start konnte man sich gleich anmelden.
Jeder Fahrer der an der Serie teil nimmt bekommt eine eigene Startnummer zugeteilt. Ich habe für dieses Jahr die 151. Leider kann ich ja nicht an allen Läufen teilnehmen, da sich die Termine oft mit MTB-Marathons überschneiden. So falle ich leider auch aus der Gesamtwertung, da man dafür an mindestens 6 Läufen teilnehmen muss. Das schaffe ich wohl nicht…
Die Atmosphäre vor Ort war wirklich bezaubernd! Die Organisatoren wirklich nette Leute, sehr bemüht (super nervös wie immer -wollte ja alles ganz genau wissen), mit Herz und Seele bei der Sache (es macht sehr viel Freude das zu beobachten). Alles sehr familiär! Außerdem einige bekannte Gesichter (da war ich ja schon nicht mehr ganz so aufgeregt) und Platz für Späße :-). Ich habe auf alle Fälle gelernt, dass so Triathleten irgenwie optimisten sind!
Die Startzeit ist jedem selbst überlassen. “Schau Dich mal um, fahr die Strecke ab und wenn’de meinst du kannst, dann ab zum Start! Alles Locker und ohne Stress! Du kannst selbst entscheiden!”, Herrlich oder? Wenn das mal immer so einfach wäre!
Da ich die Strecke noch nicht kannte, habe ich erst noch die 17 Kilometer unter die Lupe genommen und bin dann zum Start. Der Wind war so schonmal keine Überaschung mehr! Ein Fahrer war noch vor mir und dann wurden plötzlich schon die Sekunden runter gezählt…15…5…4…3…2…1…auf geht’s.
Dann hieß es nur noch “treten treten treten” und durchhalten! Auf der Seite mit seitlichem Rückenwind konnte ich eine Maximalgeschwindigkeit von 50,53km/h erreichen. Das ist fast so wie fliegen! Auf der langen Gegenseite dann der Absturz! Da habe ich dann auch mal eine 26 vom Tacho abgelesen. Einige Fahrer rauschten an mir vorbei, als gäbe es den Gegenwind nicht. Wie machen die das?! Jens Volkmann, der Zeitfahrweltmeister fährt auf den Runden übrigens knapp 49km/h! im Schnitt!!
Die erste Runde lief ganz gut (So sieht vorbeifahren aus :-)). In der zweiten sind die Beine dann schon sehr schwer gewesen und sitzen war auch nur noch aua. Zwischendurch habe ich dann noch mit dem Zeigefinger die Bremsflanken getestet, anstatt meine Trinkflasche zu greifen…die Sitzposition ist eben einfach anders… ;-)
Aber das Ende kam, irgendwie auch relativ schnell!
Mein Tacho zeigte 1:00:30 an. Somit hatte ich die 34-35km/h leider verpasst. Dachte ich! Am nächsten Morgen sagte mir dann die Ergebnisliste 00:58:52!! 35,06er Schnitt und Rang 3!! Ich hatte mein Ziel also doch noch erreicht :-). Das war eine tolle Überaschung. Die Zeit vom “Ausrollen” hatte ich nicht abgezogen.
Trotz der relativ windigen Verhältnisse sind alle sehr zufriedenmit den Zeiten.
Im Ziel warteten neben Christian dann noch die Raesfelder-Neubürger Anna und Martin. Schön dass ihr da ward! Da habe ich mich nach der ersten Runde gleich noch mehr aufs Ziel gefreut (auch wenn ich vercheckter und breiter Weise nix gerafft habe und erstmal klar kommen musste, bevor ich “hallo” sagen konnte)! Im Anschluss gab es dann noch ein super leckeres Spätstück (mmmmhmhhhmh) mit Wohnungsbesichtigung (schöööön) und eine “Stadtführung” (aaahaaaaaa)! Raesfeld ist ein schönes Örtchen! Zitat Christian: “Man muss ja nur 30 Minuten Auto fahren und fühlt sich wie im Urlaub”! Danke euch!